Viele neue Risse in belgischen AKW

Belgiens Atomreaktoren haben mehr Schäden als bisher bekannt. Nach Informationen der belgischen Atombehörde gibt es 300 neue Risse im Atomreaktor Doel 3 und 70 zusätzliche Risse im Reaktor Tihange 2 nahe Aachen. Die Zahlen stehen im Vergleich zur letzten Untersuchung vor drei Jahren. Festgestellt wurden die zusätzlichen Risse in den Hochdruckkesseln bei erneuten Ultraschallinspektionen des Atomreaktors Doel 3 im vergangenen November und des Reaktors Tihange 2 im April dieses Jahres. Diese Zusatzuntersuchungen führte die Betreibergesellschaft Electrabel auf ausdrückliche Anweisung der belgischen Atomaufsicht durch. Nach Einschätzung der Behörde bedeuten die zusätzlichen Risse aber keine Gefahr und sprechen nicht gegen den Weiterbetrieb der Reaktoren. Allerdings muss die Betreibergesellschaft bis September zusätzliche Analysen vorlegen. - Quelle: http://www.tagesschau.de