CDU und FDP haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt - Die schlimmsten Befürchtungen von Umwelt- und Klimaschützern werden bestätigt

Bei der Energiewende hinkt Nordrhein-Westfalen schon jetzt weit hinterher. Nur 13 Prozent seines Stroms bezieht das bevölkerungsreichste Bundesland bislang aus erneuerbaren Quellen. Bundesweit liegt der Grünstrom-Anteil hingegen bei rund einem Drittel. NRW ist nach wie vor Kohleland und für mehr als 30 Prozent der bundesweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Nach dem zu urteilen, was jetzt schon über die Pläne der kommenden schwarz-gelben Koalition bekannt geworden ist, wird sich daran auch in den nächsten fünf Jahren wenig ändern. - Quelle: http://www.klimaretter.info

BUND fordert Verschärfung des Düngerechts

Anlässlich einer neuen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zur Nitratbelastung des Grundwassers fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Verschärfung des Düngerechts. Bundesweit werden bei etwa einem Drittel aller Grundwassermessstellen in der Nähe landwirtschaftlicher Nutzflächen die Nitrat-Grenzwerte überschritten. Besonders hoch ist die Belastung in Gebieten mit viel Tierhaltung. Mit Nährstoffen wie Nitrat belastetes Grundwasser kann nicht als Trinkwasser verwendet werden, ohne verdünnt oder chemisch aufbereitet zu werden. Der UBA-Studie zufolge belaufen sich die Zusatzkosten der Wasserwerke auf bis zu 767 Millionen Euro im Jahr. - Quelle: http://www.bund.net

UN-Konferenz zum Schutz der Ozeane ging in New York zu Ende

Die Konferenz schloss mit dem einmütigem Votum von 196 Nationen, in Zukunft rücksichtsvoller mit den Meeren umzugehen. Die Konferenz kam jedoch über freiwillige Zusagen von Staaten, Teilstaaten und privaten Organisationen und Firmen nicht hinaus. Besonders aufgefallen ist - was aber auch nicht unerwartet kam - das Schweigen der USA, die sich zu keinem positiven Statement bereit fanden.

Altersdurchschnitt der Bevölkerung sank 2015 auf 44 Jahre und 3 Monate

Nach 24 Jahren steter Zunahme sank das durchschnittliche Bevölkerungsalter in Deutschland im Jahr 2015 erstmals seit der Wiedervereinigung. Zum Ende des Jahres 2015 lag das Durchschnittsalter aller Einwohnerinnen und Einwohner der Bundesrepublik Deutschland bei 44 Jahren und 3 Monaten. Im Vorjahr hatte es noch 44 Jahre und 4 Monate betragen. Der Rückgang betraf ausschließlich die nichtdeutsche Bevölkerung. Das durchschnittliche Alter der deutschen Bevölkerung stieg weiter von 44 Jahren und 10 Monaten auf 45 Jahre zum Ende des Jahres 2015. Besonders deutlich sank das Durchschnittsalter der nichtdeutschen Bevölkerung aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. So verringerte sich das durchschnittliche Alter aller in Deutschland gemeldeten Personen mit einer Staatsangehörigkeit der genannten Krisenländer zwischen 2014 und 2015 um 3 Jahre und 1 Monat auf 26 Jahre und 5 Monate. - Quelle: http://www.destatis.de

Internet-Nutzung südlich der Sahara weit unter Weltniveau

Das Internet wird weltweit unterschiedlich stark genutzt: Während in Europa im Jahr 2016 rund 79 % der Bevölkerung das World Wide Web nutzten, waren es in Afrika südlich der Sahara nur 25 %. Im weltweiten Durchschnitt waren 47 % der Bevölkerung online. So lauten die Schätzungen der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), die das Statistische Bundesamt (Destatis) in seiner neuen Broschüre „G20 in Zahlen" aufgreift. Insgesamt verfügten im Jahr 2016 in Subsahara-Afrika nur 15 % der Haushalte über einen privaten Internetanschluss. In Europa waren es 84 % und damit deutlich mehr als im weltweiten Durchschnitt, der bei 52 % lag. - Quelle: http://www.destatis.de