Flughafen Köln-Bonn: Landebahnsanierung ohne Umweltweltverträglichkeitsprüfung

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BUND NRW) hat Verfahrensfehler bei der geplanten Sanierung der großen Start- und Landebahn des Flughafen Köln-Bonn festgestellt. Dies geht aus seiner Stellungnahme hervor, die heute der Stadt Köln und dem Rhein-Sieg-Kreis als Genehmigungsbehörden zugestellt worden ist. „Bei den Sanierungsarbeiten handelt es sich um eine Ausbaumaßnahme, die in das seit Jahren angekündigte Planfeststellungsverfahren und die Umweltverträglichkeitsprüfung zu integrieren sind", sagte Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. Jede andere Vorgehensweise bedeutete aus Sicht der Naturschutzverbände eine Missachtung der Vorgaben des Umweltverträglichkeitsprüfungs-Gesetzes. - Quelle: http://www.bund-nrw.de

2016 hatte Brüssel das umstrittene Herbizid Glyphosat für weitere anderthalb Jahre zugelassen - Bürger gegen Glyphosat-Zulassung

Nur vier Monate nach ihrem Start hat eine Europäische Bürgerinitiative die nötigen eine Million Unterstützer für ein Verbot des umstrittenen Herbizids Glyphosat zusammen. Den Aufruf mehrerer Umweltverbände unterschrieben bis Donnerstag knapp 1.001.000 Menschen. Die Initiative fordert ein Verbot von Glyphosat, eine Überarbeitung des Zulassungsverfahrens für Pestizide sowie verbindliche niedrigere Ziele für den Pestizideinsatz. Die EU-Kommission ist verpflichtet, binnen drei Monaten zu reagieren, wenn das innerhalb eines Jahres eine Million Menschen aus sieben Ländern unterstützen. - Quelle: http://www.taz.de

BUND fordert Verschärfung des Düngerechts

Anlässlich einer neuen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zur Nitratbelastung des Grundwassers fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Verschärfung des Düngerechts. Bundesweit werden bei etwa einem Drittel aller Grundwassermessstellen in der Nähe landwirtschaftlicher Nutzflächen die Nitrat-Grenzwerte überschritten. Besonders hoch ist die Belastung in Gebieten mit viel Tierhaltung. Mit Nährstoffen wie Nitrat belastetes Grundwasser kann nicht als Trinkwasser verwendet werden, ohne verdünnt oder chemisch aufbereitet zu werden. Der UBA-Studie zufolge belaufen sich die Zusatzkosten der Wasserwerke auf bis zu 767 Millionen Euro im Jahr. - Quelle: http://www.bund.net

CDU und FDP haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt - Die schlimmsten Befürchtungen von Umwelt- und Klimaschützern werden bestätigt

Bei der Energiewende hinkt Nordrhein-Westfalen schon jetzt weit hinterher. Nur 13 Prozent seines Stroms bezieht das bevölkerungsreichste Bundesland bislang aus erneuerbaren Quellen. Bundesweit liegt der Grünstrom-Anteil hingegen bei rund einem Drittel. NRW ist nach wie vor Kohleland und für mehr als 30 Prozent der bundesweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Nach dem zu urteilen, was jetzt schon über die Pläne der kommenden schwarz-gelben Koalition bekannt geworden ist, wird sich daran auch in den nächsten fünf Jahren wenig ändern. - Quelle: http://www.klimaretter.info

Altersdurchschnitt der Bevölkerung sank 2015 auf 44 Jahre und 3 Monate

Nach 24 Jahren steter Zunahme sank das durchschnittliche Bevölkerungsalter in Deutschland im Jahr 2015 erstmals seit der Wiedervereinigung. Zum Ende des Jahres 2015 lag das Durchschnittsalter aller Einwohnerinnen und Einwohner der Bundesrepublik Deutschland bei 44 Jahren und 3 Monaten. Im Vorjahr hatte es noch 44 Jahre und 4 Monate betragen. Der Rückgang betraf ausschließlich die nichtdeutsche Bevölkerung. Das durchschnittliche Alter der deutschen Bevölkerung stieg weiter von 44 Jahren und 10 Monaten auf 45 Jahre zum Ende des Jahres 2015. Besonders deutlich sank das Durchschnittsalter der nichtdeutschen Bevölkerung aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. So verringerte sich das durchschnittliche Alter aller in Deutschland gemeldeten Personen mit einer Staatsangehörigkeit der genannten Krisenländer zwischen 2014 und 2015 um 3 Jahre und 1 Monat auf 26 Jahre und 5 Monate. - Quelle: http://www.destatis.de