Eher seltener Fund

 

Eine Kolonie Schopf-Tintlinge - jung essbar, später lieber nicht. - Foto: von unserem radelnden Reporter Werner Eisbrenner entdeckt und im Bild festgehalten.

DUH bittet um Unterstützung

Sowohl die Kanzlerin als auch ihr Ausputzer Wirtschaftsminister Altmeier setzen sich vehement für die von der US-Regierung gewünschten Fracking-Gas-Lieferungen nach Deutschland ein. Drei große Terminals (Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Stade) sind geplant. Finanzminister Scholz hat der Trump-Regierung eine Milliarde Euro für den Bau der Terminals angeboten. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) macht auf gerichtlichem Weg Front gegen die Projekte, weil deren Realisierung die Klimaziele infrage stellen würde, und hat dabei schon erste Erfolge verbucht. Um den Kampf fortsetzen zu können, bittet die DUH um Unterstützung. - Mehr unter: http://www.duh.de/stopp-fracking

Verursacher sollen zahlen

 

Kann Marl demnächst Reinigungskosten sparen? Die neue EU-Abfallrahmenrichtlinie soll es möglich machen. - Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung der EU-Abfallrahmenrichtlinie hat heute den Bundesrat passiert. Damit hat das Gesetz für weniger Abfall und mehr Recycling die letzte Hürde genommen und kann noch in diesem Oktober in Kraft treten. Künftig sollen recycelte Produkte Vorrang in der öffentlichen Beschaffung bekommen. Mit der neuen Obhutspflicht hat der Staat in Zukunft erstmals rechtliche Handhabe gegen die Vernichtung von Neuware oder Retouren. Erstmals gibt es auch eine gesetzliche Grundlage, um künftig Hersteller und Händler von Einwegplastikprodukten, wie To-Go-Becher oder Zigarettenkippen, per Verordnung an den Reinigungskosten von Parks und Straßen zu beteiligen. - Mehr unter http://www.bmu.de

Wussten Sie, .....

....dass das deutsche Bahnnetz seit der Bahnreform 1994 von 41 000 auf 33 000 Kilometer zurückging und das Autobahnnetz von 11 000 auf 13 000 Kilometer zulegte? Wussten Sie, dass das gesamte Straßennetz fast 230.000 Kilometer lang ist? - Foto: Stiefkind Deutsche Bahn

Pestizide praktisch überall

 

Pestizide verbreiten sich kilometerweit durch die Luft und lassen sich praktisch überall in Deutschland nachweisen. Das belegt die bisher umfassendste Studie zur Pestizidbelastung der Luft, die das Umweltinstitut München gemeinsam mit dem Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft in Auftrag gegeben hat. In Deutschland werden jährlich im Durchschnitt mehr als 30.000 Tonnen Pestizid-Wirkstoffe ausgebracht. Und obwohl es immer wieder Hinweise darauf gibt, dass sich umwelt- und gesundheitsschädliche Ackergifte auch über größere Entfernungen hinweg vom ursprünglichen Einsatzort verbreiten, gab es dazu bisher keine umfassenden staatlichen Untersuchungen. - Weitere Informationen zur Pestizidbelastung durch die Landwirtschaft und deren Folgen unter http://www.umweltinstitut.org