19.04.2014

 

 

 

EU will Einfuhr und Ausbreitung invasiver Arten stoppen - Schwarze Liste soll für heimischen Bestand gefährliche Tierarten benennen

 

Etwa 12.000 gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten leben in Europa. 10 bis 15 Prozent davon sind als invasiv eingestuft: Dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) zufolge sind sie die Hauptursache des Artensterbens. Einige lösen Krankheiten oder Asthma aus. Die Schäden, die sie jedes Jahr verursachen, beziffert die EU mit 12 Milliarden Euro, Tendenz steigend. Deshalb gibt sie jährlich 40 bis 100 Millionen Euro zur Bekämpfung aus.

 

Von den 800 gebietsfremden Arten in Deutschland hat das BfN nur 26 auf seiner nationalen Schwarzen Liste als gefährlich eingestuft. Auch deren Erstellung dauerte Jahre, sodass es durchaus ein berechtigtes Anliegen ist, wenn das EU-Parlament für die übergreifende Liste auf einer Frist von 18 Monaten besteht. Mehr dazu in der 'tageszeitung' unter http://www.taz.de

 

 

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04.04.2014

 Investor wirbt für Gemeinschaftsprojekt - 6% Rendite zugesagt

Mit einem Flyer wirbt die Unternehmensgruppe "SL Naturenergie" für eine finanzielle Beteiligung für die demnächst zu errichtende erste Windenergieanlage auf Marler Stadtgebiet. Angestrebt wird ein Darlehensvolumen von maximal 900.000 Euro. Einlagen von 2.500 bis 25.000 Euro sind möglich bei einer Laufzeit von mindestens 10 Jahren und einer Rendite von 6% . - Näheres unter: http://www.sl-naturenergie.com/projekte.html

24.02.2014

IGBCE schlägt Rettungsaktion für Kohlekraftwerke vor - Neues Milliardengrab auf Kosten der öffentlichen Kassen?

Nach dem Vorbild der Bergwerkrettungsaktion im Zusammenhang mit der Kohlenkrise in den 60er Jahren schlägt die Industriegewerkschaft Energie/Chemie/Bergbau zur Rettung der Deutschen Kohlekraftwerke und der in ihnen vorhandenen Arbeitsplätze eine Übernahme durch eine nationale Betreibergesellschaft vor. Ähnlich wie die RAG soll eine privatwirtschaftliche Einheitsgesellschaft nun u.a. auch Datteln IV retten. Die RAG hatte Subventionen in Milliardenhöhe verschlungen, das Ende des Steinkohlebergbaus aber nicht verhindert.  

07.03.2014

BUND: Energiewende ohne Bürger geht nicht - Sinsener Windradprojekt als Modell

Passend zu einer Aktion des BUND, bringt die Marler Zeitung heute einen Bericht über die Errichtung des ersten Marler Windrads im Stadtteil Sinsen.

Wenn Bürger-Energiegesellschaften und Privatleute ausgesperrt werden, kippt die Energiewende – so sehen es NATURSTROM AG und BUND NRW. Auf einer zwei Quadratmeter großen Deutschlandkarte mit 100 stilisierten Öko-Kraftwerken hatten Mitarbeiter des Düsseldorfer Ökostromers die Hälfte der Grünstrom-Anlagen ausgeschnitten. Der Flickenteppich – überschrieben mit „Unsere Stromversorgung 2020" – musste anschließend mit fossilen Großkraftwerken überklebt werden. Anlass für den symbolischen Akt war der bundesweite Branchenaktionstag, den das Kampagnenbündnis „Erneuerbare Energiewende jetzt!" ausgerufen hatte. „Engagierte Bürgerinnen und Bürger sind die Treiber der Energiewende", erläutert Johannes Brüssermann, Geschäftsführer der NATURSTROM AG, am Rande der Aktion. „Fast 50 Prozent der bundesweit installierten Ökostrom-Erzeugungsleistung wurde von Bürger-Energiegesellschaften und einzelnen Privatleuten ans Netz gebracht." - Weiteres unter bund-nrw.de und in der Marler Zeitung vom 07.03.2014