23.01.2017

Das Höfesterben geht weiter - Familienbetriebe nehmen ab und die Zahl der Beschäftigten sinkt 

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft setzt sich weiter fort, hat sich aber verlangsamt. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe hat sich zwischen den Jahren 2013 und 2016 um rund 3 % (etwa 9 000 Betriebe) verringert. Die Größe der Fläche hat sich gegenüber den Jahren 2013 und 2010 kaum verändert. Knapp 89 % der Betriebe (244 000) wurden im Jahr 2016 als Einzelunternehmen (Familienbetriebe) geführt, jedoch sank ihre Anzahl seit 2010 stetig (2010: 273 000, 2013: 256 000). Die Zahl der Familienarbeitskräfte ist um knapp 12 % auf 446 000 zurückgegangen. Auch die Zahl der Saisonarbeitskräfte war rückläufig (– 9 %). Dahingegen erhöhte sich die Zahl der ständig Beschäftigten leicht um 1 % auf 204 000. Insgesamt ist die Zahl der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte seit 2013 um 8 % auf 936 000 Beschäftigte gesunken. - Quelle und mehr unter http://www.destatis.de

23.01.2017

Coca-Cola, Pepsi und Co. betreiben Greenwashing

Kurz vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos haben sich 40 global agierende Großkonzerne wie Coca-Cola, Pepsi und Danone einer Initiative der britischen Seglerin Ellen MacArthur angeschlossen. Sie wollen angeblich weniger und umweltfreundlicheres Plastik verwenden. Was gut klingt, ist leider nicht mehr als Greenwashing.
Dass sich ausgerechnet Coca-Cola als ein um die Weltmeere besorgtes Unternehmen darstellt, ist ein Skandal. Anstatt Mehrweg zu fördern und Plastikabfälle zu vermeiden – wie in den Zielen der Wirtschaftsinitiative formuliert – hat Coca-Cola in den letzten Jahren in Norwegen seine Mehrwegflaschen abgeschafft und ist auch in Deutschland dabei aus dem Mehrwegsystem auszusteigen. Weltweit zählt Coca-Cola zu den am rücksichtslosesten gegen den Umweltschutz agierenden Unternehmen. - Quelle und mehr: http://www.duh.de

20.01.2017


Einen Tag vor Beginn der Grünen Woche zieht NRW-Umweltminister gegen Bundesminister zu Felde - Foto: Ach, du dickes Ei!

Der nordrhein-westfälische Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Johannes Remmel fordert von der Bundesregierung eine Kehrtwende in der Agrarpolitik und beim gesundheitlichen Verbraucherschutz. "Die Amtszeit von Minister Schmidt neigt sich dem Ende zu und man muss sagen: Außer Ankündigungen nichts passiert. Der gesundheitliche Verbraucherschutz, für den Minister Schmidt zuständig ist, hat sich nicht verbessert. Beim Tierschutz versteckt sich Herr Schmidt hinter teuren und langwierigen Forschungsprojekten. Und bei der Agrarpolitik bekommen wir täglich neue Hiobsbotschaften, weil Minister Schmidt einer verfehlten Landwirtschaftspolitik und einer gescheiterten Export-Gläubigkeit hinterherläuft", kritisierte Minister Remmel zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin. - Die detaillierten Vorwüfe Remmels finden Sie unter http://Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

21.01.2017

 

Klima-Bündnis: Kommunale grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Energiewende wird fortgesetzt - Und was läuft zwischen Marl und Creil? 

Rechtzeitig zum Tag der deutsch-französischen Freundschaft am 22. Januar ist die Entscheidung gefallen: Städte und Gemeinden in Deutschland und Frankreich können im Rahmen des Projekts TANDEM ihre Zusammenarbeit bei der Energiewende fortsetzen. Das Umweltbundesamt in Deutschland und die französische Energiebehörde ADEME haben eine neue zweijährige Projektphase bewilligt.

Bereits im März 2013 haben die Städtenetzwerke Klima-Bündnis und Energy Cities sowie die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg zur Umsetzung der Energiewende bzw. Transition Energétique zu einer ersten kommunalen deutsch-französische Konferenz "Transition Energétique vs Energiewende" nach Stuttgart eingeladen.

Durch die zweite Projektphase soll die individuelle Begleitung der TANDEM-Paare fortgesetzt, die Bildung von weiteren TANDEM-Partnerschaften unterstützt sowie die Realisierung von gemeinsamen Pilot-und Kooperationsprojekten vorangetrieben werden. Darüber hinaus sind Webseminare und eine Studienreise geplant und Themenpapiere sollen erstellt werden. - Quelle: http://www.klimabuendnis.org

19.01.2017


BDEW zur Nitratverschmutzung: Ohne wirksame Gegenmaßnahmen drohen regional stark steigende Wasserpreise

Wenn sich die gängige Düngepraxis jetzt nicht ändert, könnten nach Berechnungen eines BDEW-Gutachtens erhebliche Mehrkosten auf die Verbraucher zukommen: "Trinkwasser könnte in einigen Regionen um bis zu 62 Prozent teurer werden. Denn die zunehmende Verschmutzung des Grundwassers erfordert eine immer kostenintensivere Trinkwasseraufbereitung. Noch kann die Politik das Ruder herumreißen. Dafür müsste sie das Düngegesetz und die Düngeverordnung so verschärfen, dass die Nitratbelastung nachhaltig reduziert wird", sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser. - Quelle: http://www.bdew.de

Anmerkung der Redaktion: Laut Aussage von Gelsenwasser besteht für die regionale Trinkwasserversorgung durch die Nitratbelastung zwar ein allgemeines Problem, dem durch eine Änderung der Gülleverordnung dringend abgeholfen werden muss, aktuell haben man das jedoch 'im Griff'.