24.05.2017

Anbaufläche für gentechnisch veränderte Pflanzen wächst weltweit

Nach einem Rückgang 2015 soll im vergangenen Jahr weltweit wieder mehr Ackerfläche mit gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO) bebaut worden sein. Wie der Internationale Service für die Nutzung von Gentechnik in der Landwirtschaft (ISAAA) kürzlich berichtete, habe sich die Anbaufläche für GVO um drei Prozent auf einen neuen Höchststand von 185,1 Millionen Hektar vergrößert. Vor allem Brasilien und die USA pflanzten demnach mehr GVO als 2015. In Indien und Argentinien wuchsen dagegen weniger Gentech-Pflanzen. - Quelle: http://www.keine-gentechnik.de

22.05.2017

 

1,2 Milliarden Umsatz mit Fairtrade-Produkten - Foto: Marl hat es bislang nicht zur Fairtrade-Town geschafft 

Verbraucher gaben 1,2 Milliarden Euro für Fairtrade aus, ein Plus von 18 Prozent. Von höheren Verkaufsmengen profitieren Kleinbauernorganisationen und Beschäftigte auf Plantagen: Sie erwirtschafteten zusätzlich zum Verkaufserlös der Rohstoffe 21 Millionen Euro Fairtrade-Prämien, 31 Prozent mehr als im Vorjahr. TransFair-Vorstandsvorsitzender Dieter Overath erklärte: „Nachhaltige Entwicklung kann dann entstehen, wenn es Stabilität und Planungssicherheit gibt. Dafür brauchen die Produzenten relevante Fairtrade-Absätze. In 25 Jahren haben wir viel erreicht und dennoch sind die Herausforderungen nicht kleiner geworden." Probleme wie schwankende Weltmarktpreise und Klimawandel machten den fairen Handel nötiger denn je, betonte Merling Preza Ramos, Vorstandsmitglied des lateinamerikanischen Produzentennetzwerks CLAC aus Nicaragua. - Quelle und mehr: http://www.fairtrade.de

22.05.2017

BDI, Germanwatch und MCC vor Petersberger Klimadialog: G20 müssen für Klimaschutz eintreten

Vor dem heute in Berlin beginnenden Petersberger Klimadialog haben der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Germanwatch sowie das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gemeinsam die G20-Staaten aufgefordert, klar für Klimaschutz und die Umsetzung des Paris-Abkommens einzutreten. Das Treffen müsse den erforderlichen Rückenwind für den G20-Gipfel in Hamburg Anfang Juli bringen, forderten der Wirtschaftsverband, die Umweltorganisation und das Forschungsinstitut am Sonntag gemeinsam in Berlin. In Hamburg stünden schwierige Verhandlungen über den klimapolitischen Teil der G20-Abschlusserklärung an. - Quelle und mehr: http://www.germanwatch.org

 


 OECD-Studie: Klimaschutz bringt Wachstumsschub für alle G20-Staaten

Investitionen in Klimaschutz fördern wirtschaftliches Wachstum, unterlassener Klimaschutz führt zu Wachstumseinbußen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer neuen Studie, welche die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) heute beim Petersberger Klimadialog in Berlin vorgestellt hat. Die Studie mit dem Titel „Investieren in Klimaschutz, investieren in Wachstum" wurde vom Bundesumweltministerium unterstützt und im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft erstellt. Sie zeigt, dass eine Klimaschutzpolitik, die struktur- und fiskalpolitisch unterfüttert wird, sich auf die volkswirtschaftliche Leistung aller G20-Staaten positiv auswirkt. - Quelle: http://www.bmub-bund.de

22.05.2017 

BUND warnt vor „Rollback" in der Natur- und Umweltschutzpolitik des Landes

Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt vor massiven Einschnitten beim Natur- und Umweltschutz. Mit der Landtagswahl am 14. Mai 2017 sei eine rot-grüne Landesregierung abgewählt worden, die sich auf den Weg einer ökologisch-ökonomischen Erneuerung des Landes gemacht habe. „Diese Errungenschaften sind jetzt bedroht", sagte der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht auf der Landesdelegiertenversammlung des Verbandes in Köln. „Wir fordern alle progressiven Kräfte in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf, sich den von Schwarz-Gelb geplanten Rückschritten zu widersetzen und gemeinsam für ein zukunftsfähiges Nordrhein-Westfalen zu kämpfen." - Quelle und mehr: http://www.bund.de