Transparency-Studie kostenlos erhältlich

Geldwäsche ist in Deutschland ein in der Öffentlichkeit unterschätztes Problem — das wird klar, wenn man sich vor Augen führt, dass Expertinnen und Experten davon ausgehen, dass hierzulande jährlich wohl mehr als 100 Milliarden Euro an Umsätzen aus Straftaten in den legalen Geldkreislauf eingeschleust werden. Eine gigantische Summe und ein Umstand, der Straftaten auf der ganzen Welt begünstigt. - Die neueste Ausgabe des Scheinwerfer zeigt nicht nur, welche negativen Auswirkungen Geldwäsche für eine nachhaltige Entwicklung weltweit hat, sondern diskutiert konkrete Vorschläge, mit denen die Probleme angegangen werden könnten. Das heißt zum Beispiel mehr Transparenz im Immobilienmarkt in Deutschland, eine stärkere Bankenaufsicht auf europäischer Ebene und die Rückgabe gestohlener Vermögenswerte an die Bevölkerung in Ländern des Globalen Südens. Anfordern unter http://www.transparency.de

5,7 Millionen Tonnen Verkaufsverpackungen eingesammelt

Während in Mecklenburg-Vorpommern 82 kg pro Kopf gesammelt werden, sind es in NRW nur 63 kg. Dazu schreibt das Statistische Bundesamt: Im Jahr 2018 wurden bei den privaten Endverbraucherinnen und -verbrauchern in Deutschland pro Kopf durchschnittlich 68 Kilogramm Verpackungsmüll getrennt vom Restmüll eingesammelt. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) blieb das in der gelben Tonne, im Glas- oder Papiercontainer oder in vergleichbaren Systemen gesammelte Verpackungsmüllaufkommen mit 5,7 Millionen Tonnen nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. - Quelle: http://www.destatis.de

„Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft ist eine Chance für alle Sektoren“

Die EU-Kommission hat heute ihre Industriestrategie vorgestellt und darin unter anderem eine europäische Allianz für sauberen Wasserstoff angekündigt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:

"Wasserstoff ist ein Allround-Talent, dessen Potenziale zur Senkung der Treibhausgase in allen Sektoren genutzt werden sollten. Es ist daher richtig, dass die Europäische Kommission in ihrer Industriestrategie auch den verstärkten Einsatz von Wasserstoff in der Industrie – zum Beispiel zur Dekarbonisierung der Stahlherstellung – in den Blick nimmt und eine europäische Allianz für sauberen Wasserstoff ankündigt, um Investoren mit staatlichen, institutionellen und industriellen Partnern zusammenzubringen. Die Energiewirtschaft engagiert sich bereits in vielen Power-to-Gas Projekten zur Erzeugung von erneuerbarem und dekarbonisiertem Wasserstoff und zahlreichen Forschungsprogrammen.

Passagier-Boom

Wegen der Gefahr einer Ausbreitung des Coronavirus haben aktuell mehrere Fluggesellschaften ihren Linienverkehr von und nach China eingestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, flogen von Januar bis November 2019 rund 1,5 Millionen Passagiere von China nach Deutschland. Das waren in etwa so viele wie im gesamten Vorjahr (2018: 1,6 Millionen Flugpassagiere). Erfasst werden dabei ausschließlich Direktflüge. Zur Einordnung: Im Jahr 2018 landeten 720 000 Flugpassagiere aus Japan und 5,3 Millionen aus den USA auf deutschen Flughäfen. - Quelle und mehr: http://www.destatis.de