Neue Klima-Allianz aus EU und China sendet starkes Zeichen gegen Trump und für Paris-Abkommen

Alle einschlägigen Umweltorganisationen sind sich einig darin, dass sich aktuell ein weltweites Bündnis gegen den Ausstieg der USA aus dem Klimabündnis formiert, sie lassen aber auch Kritik durchscheinen: So schreibt z.B. Germanwatch: "Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die heute beim EU-China-Gipfel angekündigte stärkere Zusammenarbeit beim Klimaschutz. 'Das ist zum richtigen Zeitpunkt ein starkes Zeichen gegen den Kurs von US-Präsident Trump. Die EU und China machen deutlich: Das Pariser Klimaabkommen steht. Seine Umsetzung ist Verpflichtung für beide Regionen', sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. 'Es ist richtig, dass die EU und China die wirtschaftlichen Chancen des Klimaschutzes betonen. Zusammen können China und die EU zum neuen Führungsduo der globalen Klimapolitik werden.'

Beim Gipfel wurde eine engere Zusammenarbeit unter anderem in den Bereichen Erneuerbare Energien, klimafreundliche Stadtentwicklung und nachhaltige Mobilität vereinbart. Christoph Bals betont aber: 'Wer in der internationalen Klimapolitik führen will, muss seine Hausaufgaben im eigenen Land machen. Gerade Deutschland und die EU sind beim Klimaschutz in den vergangenen Jahren zurückgefallen und müssen nun wieder das Tempo erhöhen. Wenn wir aus der EU jetzt eine Klima-EU machen, stärkt das Europa und die globale Zusammenarbeit.'" - Quelle: http://www.germanwatch.org

Hendricks: Der Klimaschutz wird sich von Trumps Entscheidung nicht aufhalten lassen

„Ich bedauere diese Entscheidung. Größer als der Schaden für den internationalen Klimaschutz ist jedoch der Schaden für den Multilateralismus. Denn das Besondere an Paris ist ja, dass die Staatengemeinschaft beschlossen hat, eines der größten Weltprobleme dieses Jahrhunderts gemeinsam anzugehen. Aus diesem gemeinsamen Projekt hat sich die Trump-Regierung nun verabschiedet. Die US-Regierung vertut mit dem Ausstieg auch eine wertvolle Chance für eine zukunftsgerichtete Entwicklung der USA. Die USA schaden mit dieser Entscheidung vor allem sich selbst. - Quelle und mehr: http://www.bmub-bund.de

Der Zukunftskongress „Energieoffensive 2030" diskutierte über die Forschung zur Energiewende - Kritik gab es für die bisherige Subventionspolitik

Der Erfolg der Energiewende in Deutschland wird vom Verkehr sabotiert. Die hehren klimapolitischen Ziele der Bundesregierung werden regelmäßig von steigenden Emissionen aus dem Autoauspuff zunichte gemacht. „Im Verkehr sehen wir null Energiewende", stellte der Mobilitätsexperte Andreas Knie beim Zukunftskongress „Energieoffensive 2030" fest. - Quelle und mehr: http://www.taz.de

Trumps Attacke auf Klimaschutz abgewehrt: Eindeutiges Ja zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens - mit oder ohne USA

Mit Erleichterung reagiert die Umwelt-und Entwicklungsorganisation Germanwatch auf die klimapolitischen Ergebnisse des G7-Gipfels. "Donald Trump ist auf sechs Regierungschefs gestoßen, die allesamt ihre Entschlossenheit zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens bekräftigt haben. Es gibt auch keine Abschwächung oder Neuinterpretation der Verpflichtungen im Abkommen", erläutert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Dies ist ein wichtiges Signal, das die US-Regierung in dieser Einigkeit offenbar nicht erwartet hat. Sechs der sieben Staaten sagen: Wir werden Paris umsetzen - mit oder ohne die Regierung Trump. Und dies wird von einer breit geföcherten Allianz - vom Papst bis hin zu Unternehmenslenkern weltweit - unterstützt." - Quelle: http://www.germanwatch.org

 

Der Zukunftskongress „Energieoffensive 2030" diskutierte über die Forschung zur Energiewende - Kritik gab es für die bisherige Subventionspolitik

 

Der Erfolg der Energiewende in Deutschland wird vom Verkehr sabotiert. Die hehren klimapolitischen Ziele der Bundesregierung werden regelmäßig von steigenden Emissionen aus dem Autoauspuff zunichte gemacht. „Im Verkehr sehen wir null Energiewende", stellte der Mobilitätsexperte Andreas Knie beim Zukunftskongress „Energieoffensive 2030" fest. - Quelle und mehr: http://www.taz.de