Deutsche Exporte im April 2017: – 2,9 % zum April 2016

Im April 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 101,0 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 83,0 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im April 2017 um 2,9 % niedriger und die Importe um 5,4 % höher als im April 2016. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber dem Vormonat März 2017 um 0,9 % zu, die Importe stiegen um 1,2 %. - Quelle: http://www.destatis.de

Das schnelle Ende der Plastiktüte ist ein Märchen

Eine EU-Richtlinie verpflichtet die deutsche Bundesregierung, den Verbrauch von Plastiktüten deutlich zu reduzieren. Ab 2020 soll der Verbrauch auf 90 Plastiktüten und ab 2026 auf 40 Stück pro Einwohner und Jahr gesenkt werden. Nach den letzten offiziell veröffentlichten Zahlen zum Plastiktütenverbrauch, werden in Deutschland pro Kopf und Jahr 71 Plastiktüten verbraucht. In anderen europäischen Ländern sind es deutlich weniger: In Luxemburg 20, Irland 16, Dänemark sowie Finnland nur vier Tüten pro Kopf und Jahr. Die Herstellung von Plastiktüten verbraucht große Mengen begrenzt vorhandenen Rohöls, belastet das Klima, verschmutzt die Umwelt und gefährdet Lebewesen in Gewässern. - Quelle und mehr: http://www.duh.de

Methan heizt den Klimawandel an - Trump will Rohre nicht mehr stopfen

Der US-Präsident kippt nun die Schutzmaßnahmen dagegen und provoziert eine Klage von Umweltschützern. US-Präsident Donald Trump gibt sich weiter alle Mühe, sämtliche Klimaschutzmaßnahmen seines Vorgängers Barack Obama zurückzunehmen. Eine davon ist der Kampf gegen Methanemissionen. Das Gas ist Hauptbestandteil von Erdgas und entweicht, wenn der Rohstoff gefördert wird, durch diverse Lecks in Leitungen und Tanks. Das zu verhindern, ist relativ einfach, doch die Regierung in Washington hat angekündigt, ein im Dezember 2016 verabschiedetes Gesetz gegen Methanemissionen einfach für 90 Tage auszusetzen. Das ist nach Ansicht diverser Umweltschutzorganisationen in den USA illegal, am Montag reichten sie deshalb Klage gegen die Umweltbehörde EPA ein. - Quelle: http://www.taz.de

Nach dem Entsorgungsdeal mit den Atomkonzernen holen sich Eon, RWE und EnBW Geld zurück

Die Bundesregierung hat erstaunt und enttäuscht auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Brennelementesteuer reagiert. Man habe mit einer anderen Entscheidung gerechnet, werde das Urteil jetzt aber schnell umsetzen, sagte ein Sprecher von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Mittwoch. SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks bezeichnete die Entscheidung als „schallende Ohrfeige für die schwarz-gelbe Vorgängerregierung", die die Steuer eingeführt hatte. - Von den 24 Milliarden Euro, mit denen sich die Atomkonzerne von den Entsorgungskosten frei gekauft haben, müssen ihnen jetzt vom Steuerzahler 6 Milliarden zurückgegeben werden. Einschätzungen zu diesem Vorgang erfahren Sie unter http://www.taz.de

Deutscher Städtetag 2017: 'Nürnberger Erklärung' formuliert Grundsätze der Kommunalpolitik

Die Stadt als Gestaltungsraum steht und fällt mit der Glaubwürdigkeit der lokalen Politik. Nach wie vor genießen die Spitzen einer Stadt ein hohes Ansehen. Die repräsentative Demokratie schafft den Ausgleich der Interessen in der Stadtgesellschaft. Aber es gilt, das Zusammenspiel der Akteure in der Kommunalpolitik immer wieder neu auszurichten und ihre Ergebnisse zu hinterfragen. Erst Transparenz und Erläuterung schaffen Glaubwürdigkeit – Kommunalpolitik muss reden: persönlich, direkt, miteinander. Dabei können andere Formen der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger die repräsentative Demokratie ergänzen und bereichern und die gewählten Verantwortungsträger unterstützen. Frühzeitige Partizipation der Beteiligten erleichtert die Abwägung zwischen widerstreitenden Ideen. Für die Gestaltung einer lebendigen Stadt ist die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen, Politik und Zivilgesellschaft unverzichtbar. Das ehrenamtliche Engagement ist der Kitt unserer Gesellschaft.