UN-Konferenz zum Schutz der Ozeane ging in New York zu Ende

Die Konferenz schloss mit dem einmütigem Votum von 196 Nationen, in Zukunft rücksichtsvoller mit den Meeren umzugehen. Die Konferenz kam jedoch über freiwillige Zusagen von Staaten, Teilstaaten und privaten Organisationen und Firmen nicht hinaus. Besonders aufgefallen ist - was aber auch nicht unerwartet kam - das Schweigen der USA, die sich zu keinem positiven Statement bereit fanden.

Internet-Nutzung südlich der Sahara weit unter Weltniveau

Das Internet wird weltweit unterschiedlich stark genutzt: Während in Europa im Jahr 2016 rund 79 % der Bevölkerung das World Wide Web nutzten, waren es in Afrika südlich der Sahara nur 25 %. Im weltweiten Durchschnitt waren 47 % der Bevölkerung online. So lauten die Schätzungen der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), die das Statistische Bundesamt (Destatis) in seiner neuen Broschüre „G20 in Zahlen" aufgreift. Insgesamt verfügten im Jahr 2016 in Subsahara-Afrika nur 15 % der Haushalte über einen privaten Internetanschluss. In Europa waren es 84 % und damit deutlich mehr als im weltweiten Durchschnitt, der bei 52 % lag. - Quelle: http://www.destatis.de

Entdeckung von Laschet: "Jäger sind Naturschützer"

Der Düsseldorfer Landtag wird sich bald erneut mit dem Landesjagdgesetz befassen. Das kündigte der designierte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Samstag (10.06.2017) beim Landesjägertag in Gütersloh an. Das Gesetz war vor einem Jahr von der rot-grünen Landesregierung verabschiedet worden. Seitdem hatte die Jägerschaft lautstark gegen die neuen Regeln protestiert, die sie als verfassungswidrig und schikanös betrachten. Laschet ging bei seiner Rede zwar nicht ins Detail, stellte den Jägern aber umfassende Änderungen und Lockerungen des Landesjagdgesetzes in Aussicht. Das zurzeit geltende Regelwerk sei von einer "Melodie des Misstrauens" geprägt, sagte Laschet, "dabei sind Jäger Naturschützer." Die Opposition hatte seinerzeit rund 80 Änderungsanträge für das Gesetz gestellt - daran werde sich die neue Landesregierung orientieren, sagte Laschet. Aus Sicht des Jagdverbandes erschwert das Gesetz die Jagd auf Beutegreifer wie Fuchs, Steinmarder oder Waschbär deutlich. Das sei schlecht für den Schutz von Bodenbrütern. Auch müsse es angemessene Jagdzeiten auf nicht im Bestand bedrohte Wildarten geben. Mit dem Verbot bleihaltiger Munition überschreite das Land seine Gesetzgebungskompetenz. - Quelle: http://www.1.wdr.de

Viele neue Risse in belgischen AKW

Belgiens Atomreaktoren haben mehr Schäden als bisher bekannt. Nach Informationen der belgischen Atombehörde gibt es 300 neue Risse im Atomreaktor Doel 3 und 70 zusätzliche Risse im Reaktor Tihange 2 nahe Aachen. Die Zahlen stehen im Vergleich zur letzten Untersuchung vor drei Jahren. Festgestellt wurden die zusätzlichen Risse in den Hochdruckkesseln bei erneuten Ultraschallinspektionen des Atomreaktors Doel 3 im vergangenen November und des Reaktors Tihange 2 im April dieses Jahres. Diese Zusatzuntersuchungen führte die Betreibergesellschaft Electrabel auf ausdrückliche Anweisung der belgischen Atomaufsicht durch. Nach Einschätzung der Behörde bedeuten die zusätzlichen Risse aber keine Gefahr und sprechen nicht gegen den Weiterbetrieb der Reaktoren. Allerdings muss die Betreibergesellschaft bis September zusätzliche Analysen vorlegen. - Quelle: http://www.tagesschau.de

Umweltbundesamt warnt - Zu viel Dünger: Trinkwasser könnte teurer werden 

Trinkwasser könnte in etlichen Regionen Deutschlands in Zukunft spürbar teurer werden. Grund ist die hohe Belastung des Grundwassers mit Nitrat. Über 27 Prozent der Grundwasserkörper überschreiten derzeit den Grenzwert von 50 mg/l. Wenn die Nitrateinträge dort nicht bald sinken, müssen betroffene Wasserversorger zu teuren Aufbereitungsmethoden greifen, um das Rohwasser von Nitrat zu reinigen. Einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zufolge kann dies die Trinkwasserkosten um 55 bis 76 Cent pro Kubikmeter erhöhen. Das entspricht einer Preissteigerung von 32 bis 45 Prozent. Eine vierköpfige Familie müsste dann bis zu 134 € im Jahr mehr bezahlen. - Quelle: http://www.umweltbundesamt.de