Umweltbundesamt warnt - Zu viel Dünger: Trinkwasser könnte teurer werden 

Trinkwasser könnte in etlichen Regionen Deutschlands in Zukunft spürbar teurer werden. Grund ist die hohe Belastung des Grundwassers mit Nitrat. Über 27 Prozent der Grundwasserkörper überschreiten derzeit den Grenzwert von 50 mg/l. Wenn die Nitrateinträge dort nicht bald sinken, müssen betroffene Wasserversorger zu teuren Aufbereitungsmethoden greifen, um das Rohwasser von Nitrat zu reinigen. Einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zufolge kann dies die Trinkwasserkosten um 55 bis 76 Cent pro Kubikmeter erhöhen. Das entspricht einer Preissteigerung von 32 bis 45 Prozent. Eine vierköpfige Familie müsste dann bis zu 134 € im Jahr mehr bezahlen. - Quelle: http://www.umweltbundesamt.de

Tagesschau: Kommentar zur Ozeanschutzkonferenz

Was braucht es eigentlich noch, damit diese Welt kurz innehält und sich fragt: Ticken wir eigentlich noch ganz richtig? Was tun wir uns an? Ein Fünftel der Korallen tot, fünf riesige Plastikteppiche auf den Weltmeeren. Der größte ist größer als Deutschland. Und dann steht da die deutsche Umweltministerin, redet von Recyclingsystemen, die es anderswo auf der Welt wohl brauche. Aber dass sie in Deutschland Plastiktüten nicht so teuer macht, damit dieser Dreck ein Ende hat, scheint schon zu viel verlangt. - Auszug, den ganzen Kommentar finden Sie unter http://www.tagesschau.de

Das schnelle Ende der Plastiktüte ist ein Märchen

Eine EU-Richtlinie verpflichtet die deutsche Bundesregierung, den Verbrauch von Plastiktüten deutlich zu reduzieren. Ab 2020 soll der Verbrauch auf 90 Plastiktüten und ab 2026 auf 40 Stück pro Einwohner und Jahr gesenkt werden. Nach den letzten offiziell veröffentlichten Zahlen zum Plastiktütenverbrauch, werden in Deutschland pro Kopf und Jahr 71 Plastiktüten verbraucht. In anderen europäischen Ländern sind es deutlich weniger: In Luxemburg 20, Irland 16, Dänemark sowie Finnland nur vier Tüten pro Kopf und Jahr. Die Herstellung von Plastiktüten verbraucht große Mengen begrenzt vorhandenen Rohöls, belastet das Klima, verschmutzt die Umwelt und gefährdet Lebewesen in Gewässern. - Quelle und mehr: http://www.duh.de

Deutsche Exporte im April 2017: – 2,9 % zum April 2016

Im April 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 101,0 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 83,0 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im April 2017 um 2,9 % niedriger und die Importe um 5,4 % höher als im April 2016. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber dem Vormonat März 2017 um 0,9 % zu, die Importe stiegen um 1,2 %. - Quelle: http://www.destatis.de

Nach dem Entsorgungsdeal mit den Atomkonzernen holen sich Eon, RWE und EnBW Geld zurück

Die Bundesregierung hat erstaunt und enttäuscht auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Brennelementesteuer reagiert. Man habe mit einer anderen Entscheidung gerechnet, werde das Urteil jetzt aber schnell umsetzen, sagte ein Sprecher von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Mittwoch. SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks bezeichnete die Entscheidung als „schallende Ohrfeige für die schwarz-gelbe Vorgängerregierung", die die Steuer eingeführt hatte. - Von den 24 Milliarden Euro, mit denen sich die Atomkonzerne von den Entsorgungskosten frei gekauft haben, müssen ihnen jetzt vom Steuerzahler 6 Milliarden zurückgegeben werden. Einschätzungen zu diesem Vorgang erfahren Sie unter http://www.taz.de