Fian bittet um Unterstützung

 

Die Arbeitsbedingungen in einer Bauxit-Mine in Guinea haben Die Menschenrechtsorganisation Fian veranlasst, eine Unterschriftenaktion an Wirtschaftsminister Altmaier zu starten. Es gibt eine vierfache Verbindung diese Falls mit Deutschland: 1) Die deutsche ING-DiBa Bank hat dem Minenbetreiber CBG einen Kredit für die Erweiterung der Mine gewährt. 2) Die Bundesregierung sichert diesen Kredit durch eine Unabhängige FinanzKredit (UFK) -Garantie ab. 3) Die Weltbank Tochter IFC hat die Minen-Erweiterung ebenfalls mit einem Kredit ermöglicht. Die Bundesregierung sitzt im Exekutivrat der Weltbank. 4) Ein großer Teil des Bauxits wird nach Deutschland exportiert und hier zu Aluminium für die Autoproduktion und Verpackung verarbeitet. - Mehr unter: https://www.fian.de/mitmachen/aktionen/petition-stopptunfairekredite/ und https://www.fian.de/mitmachen/aktionen/petition-stopptunfairekredite/

 

 

Nachtrag zur Recklinghäuser Fridays-for-Future-Demo

81,6 % für weiteren Klimaschutz

Vier von fünf Deutschen finden, dass Klimaschutzmaßnahmen trotz der Corona-Pandemie wie bisher fortgesetzt oder sogar erhöht werden sollten. Die Corona-Krise führt in Deutschland zu erheblichen wirtschaftlichen Beeinträchtigungen. Nach Ansicht der großen Mehrheit der Deutschen sollte dies jedoch keine Auswirkungen auf den Klimaschutz haben. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Prolytics im Auftrag des BDEW gaben 81,6 Prozent der Befragten an, Klimaschutzmaßnahmen sollten fortgeführt werden wie bisher oder sogar erhöht werden. Nur 15,2 Prozent sprachen sich dafür aus, Klimaschutzmaßnahmen zu reduzieren. - Quelle: http://www.bdew.de

Klimasichere Bäume?

 

Manchmal sind keine Nachrichten auch gute Nachrichten. So haben die Agrarminister:innen von Bund und Ländern auf ihrer Konferenz in der vergangenen Woche zwar erneut festgestellt, dass den gebeutelten Waldbäuerinnen und Waldbauern mit ihren 178 Millionen Kubikmetern Schadholz und 285.000 Hektar wieder zu bewaldenden Flächen aus drei Dürrejahren finanziell geholfen werden muss.

 

Das ist eine Fläche größer als das Saarland und 40.000 Hektar mehr als zuvor angenommen. Also viel. Aber die Agrarminister:innen haben sich dennoch erneut nicht auf eine Waldprämie geeinigt. - Lesen Sie mehr zum Thema unter http://www.taz.de

Abfallaufkommen bei 417,2 Millionen Tonnen

Das Abfallaufkommen in Deutschland ist im Jahr 2018 nach vorläufigen Ergebnissen gegenüber dem Vorjahr um 1,2 % auf 417,2 Millionen Tonnen gestiegen. Die größte Zunahme konnte aufgrund der guten Baukonjunktur bei den Bau- und Abbruchabfällen verzeichnet werden (+7,9 Millionen Tonnen oder +3,6 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Tages der Umwelt am 5. Juni 2020 weiter mitteilt, erreichte das Gesamtabfallaufkommen damit den höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2006. In diesem Zeitraum betrug der Zuwachs 11,9 %. -Quelle: http://www.destatis.de