01.05.2017

Den Bäumen geht's an die Wurzeln: Teile des Förstersbusches und der Alleebäume der Josefa-Lazuga-Straße sollen weg

Wenn es nach den Projektionen des ISEK geht, wird das ursprüngliche Raumkonzept der Marler Stadtmitte gekippt. Freiflächen und Grünbereiche werden beseitigt oder reduziert zugunsten einer Bebauung und zur Öffnung für den motorisierten Verkehr. So sollen Teile des Buchenwaldes Förstersbusch und die südliche Baumreihe der Josefa-Lazuga-Straße beseitigt werden. Mit der veränderten Nutzung der ehemaligen Bergstraße, die 1983 nach der polnischen Zwangsarbeiterin Josefa Lazuga benannt wurde, würde ein weiteres Stück der Marler Stadtgeschichte begraben.

25.04.2017

  

Marl ist für die Teilnahme am Stadtradeln gemeldet - Steigen die Marler Politiker nach ihrem Teilnahmebeschluss nun auch selbst aufs Fahrrad?

Im Mai läutet das Klima-Bündnis die zehnte Runde seiner Kampagne STADTRADELN ein und ruft BürgerInnen und Mitglieder der kommunalen Parlamente auf, für ein gutes Klima und mehr Radverkehrsförderung um die Wette zu radeln. Während eines dreiwöchigen Aktionszeitraums von Mai bis September werden die fahrradaktivsten Kommunen und Kommunalparlamente gesucht. In diesem Jahr haben erstmals Städte und Gemeinden außerhalb Deutschlands die Möglichkeit sich am Stadtradeln zu beteiligen. Bekanntlich hat der Stadtrat sich für die Teilnahme am Stadtradeln entschlossen. Klimaschutzmanager Lars Thede ist zur Zeit damit beschäftigt, Aktive für die Teilnahme zu gewinnen. Was machen die Marler Stadträte? Wird der Bürgermeister aufs Rad steigen oder nimmt er lieber den Dienstwagen. - Weitere Informationen unter: www.klimabuendnis.org/newsroom

25.04.2017

Landesverkehrsminister Groschek muss Druck auf Bundesverkehrsminister erhöhen - Foto: Auf dem Parkdeck in der Marler City herrscht dicke Luft - und keinen kümmert's

In einem Offenen Brief hat der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverkehrsminister Michael Groschek aufgefordert, sich bei der Landesverkehrsministerkonferenz am kommenden Donnerstag (27.4.) in Hamburg und darüber hinaus für die Einhaltung der europäischen Stickstoffdioxid-Grenzwerte einzusetzen, um der schlechten Luft in Städten entgegenzuwirken. In 32 NRW-Städten wurde im Jahr 2016 der gesetzliche Grenzwert für das gesundheitsschädliche Gas überschritten. Für den größten Teil der Stickoxid-Emissionen sind Autoabgase, insbesondere aus Dieselfahrzeugen, verantwortlich. - Quelle: http://www.bund-nrw.de

19.04.2017

 

In Marl lässt die Landesregierung Stickoxide noch nicht mal mehr messen, obwohl es in Sickingmühle eine Messstation gibt. Seit Jahren werden Schadstoffmessungen dort nicht mehr durchgeführt. Ist Marl ein Luftkurort? - Foto: Die Lanuv-Messstation in Sickingmühle 

06.04.2017

Kampfabstimmung über Sinsener Kräuterweg 

Zu einer Schauveranstaltung mutierte die Namensgebung für einen neu entstandenen Siedlungsweg in Sinsen. In der Sitzung des Hauptausschusses beantragte die CDU-Fraktion die Vertagung der Abstimmung; sie meldete noch Beratungsbedarf an: zur Debatten stand entweder 'Thymianweg' oder 'Melissenweg'. Die Christdemokraten - nach ihren eigenen Aussagen in Absprachen mit Sinsener Bevölkerungsteilen - plädierten für 'Thymianweg', mußten allerdings dem Vorschlag der Genossen den Vortritt lassen, die auf dem 'Melissenweg' bestanden und dafür die Mehrheit erhielten.