07.04.2017

 

Verwaltung besteht wegen einjähriger Wiederbesetzungssperre vor Ausschreibung auf rechtlicher Prüfung - Foto: Die 'Zinnen' der Festung Rathaus 

Mit einem Integrationskonzept, das trotz wiederholter Anmahnungen der grünen Wählergemeinschaft bis heute nicht vorgelegt werden konnte, ist mit dem erst in der Ratssitzung offiziell bestätigten Freizug der Stelle der Integrationsbeauftragten auch demnächst kaum zu rechnen. Die SPD-Fraktion ergänzte einen in diesem Zusammenhang gestellten Antrag der WG dahingehend, die Stelle neu auszuschreiben. Zu den Dauermahnungen der grünen WG bemerkten sowohl die Genossen als auch der Bürgermeister, dass es ihnen nicht auf ein schriftlich vorgelegtes Konzept ankomme, sondern auf den'Kontakt' der Stelleninhaberin mit den Betroffenen, wobei man augenscheinlich nur an Flüchtlinge dachte. In diesem Zusammenhang wies Grünen-Sprecher Johannes Westermann zum x-ten Marl darauf hin, dass es bei der Integration nicht nur um Flüchtlinge, sondern um eine ganze Reihe anderer Bevölkerungsgruppen gehe. Der Bürgermeister meinte verdeutlichen zu müssen, dass die verwaiste Stelle einer einjährigen Wiederbesetzungssperre unterworfen sei und nur nach vorheriger intensiver Prüfung der Zulässigkeit durch die Verwaltung ausgeschrieben werden dürfe.