09.03.2014

Welchen Stellenwert haben Bildung und Kultur für den Strukturwandel?

 Freitag, 28. März von 10:00 - 17:00 Uhr

 Am 28. März erörtert ein Symposion zum Grimme-Preis-Jubiläum die Rolle von Bildung, Medien und Kultur für die Gestaltung des Strukturwandels und der Demokratie vor Ort. Welche Bedeutung haben Bildungs- und Kultureinrichtungen im Zeitalter des Internets und was können sie zur Förderung der lokalen Demokratie und des regionalen Strukturwandels beitragen? Antworten auf diese und weitere Fragen will das Symposion „Die Stadt und ihre Medien - Neue Herausforderungen und neue Verantwortung" am 28. März in Marl geben. Die Teilnahme am Symposion ist kostenfrei. Anmeldungen sind bis zum 21. März bei der insel-VHS möglich. - Weitere Informationen unter marl.de

Foto - Stadt Marl

 Das Landschaftskunstwerk "Wasserstände"

 "Wasserstände" heißt das ungewöhnliche Landschaftskunst-Projekt, das der Künstler Herman Prigann für die Infracor, ein Unternehmen der Degussa-Gruppe, mit fachlicher Unterstützung des Skulpturenmuseums Glaskasten zwischen den Lippe-Auen und dem Wesel-Datteln-Kanal gestaltet hat. Das ehemalige baufällige Wasserwerk Sickingmühle im Schatten des Chemieparks wird allmählich inmitten eines Sees versinken und als Bestandteil eines Landschaftskunstwerkes exemplarisch vermitteln, wie sich die Natur eine vormals industriell genutzte Einrichtung "zurückerobert" und ein Industriestandort zu einem Ereignisfeld künstlerischer Wandlung wird. - Quelle: http://www.marl.de

30.01.2014


Kulturausschuss läßt Kultur ausschließlich unter Finanzgesichtspunkten prüfen

Nahezu der gesamte Kulturausschuss der Stadt Marl beschloss die Überprüfung der Aufgaben- und Personalstruktur im Kulturbereich; die einzige Gegenstimme kam von der Wählergemeinschaft DIE GRÜNEN. Mit dem Beschluss wurde mit dem Gemeindeprüfungsamt eine Institution beauftragt, die bekannt ist für Einsparungsüberlegungen ausschließliche unter finanzpolitischen Gesichtspunkten; inhaltliche Kriterien spielen dabei nie eine Rolle. Auch der Hinweis auf die höchst undurchsichtigen Berechnungen dieses Instituts, die in verschiedenen anderen Bereichen bereits erbracht wurden und zu Haushaltsfehlern geführt hatten, waren für die Vertreter von SPD, CDU, WIR und FDP kein Grund, gegen diese Beauftragung zu stimmen. Das Argument der Verwaltung, dass dieses Gutachten ja nichts koste, überzeugte sie. Selten zeigte sich der Kulturausschuss so kulturfeindlich wie mit dieser Entscheidung!