15.04.2015

 

Bei der Eröffnung der Schultheatertage fehlte der Kulturausschuss - Sind die Marler Politiker nur mit Promis und einem reichhaltigen Büffet zu locken?

Trotz Einladung aller Mitglieder des Kultur-Ausschusses sah sich außer dem kulturpolitische Sprecher der Wählergemeinschaft Die Grünen augenscheinlich niemand in der Lage der Einladung auch zu folgen. Der Bedeutung der Schultheatertage entsprechend waren zur Eröffnung neben Vertretern des Regierungspräsidenten, des Kreises, der beteiligten Nachbarstädte und Theater auch Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrer und die Sponsore des Festivals anwesend. Während sich vor drei Wochen noch die politischen Vertreter Marls bei der Verleihung des Grimme-Preises im Theater drängelten und sogar die sich sonst eher rar machenden kleinen Fraktionen zahlenmäßig groß vertreten waren, fand zu diesem Termin keiner von ihnen den Weg ins Theater. Auch Bürgermeister Werner Arndt, der die Schultheatertage eröffnete, war über so viel Ignoranz sprachlos und ließ in seiner Begrüßungsrede die Marler Kulturpolitiker unerwähnt.

27.11.2014 

"Füllung" der Vase am 20.11.2014 - Weltweite Installationen mit dem Element Licht vorgestellt und kommentiert - Eine Werbung für die Kunst 

In einem beeindruckenden Referat über seine weltweit installierten Leuchtwerke machte Mischa Kuball die Intention seines Schaffens deutlich. Bezogen auf sein jüngstes Werk, das er bekanntlich in Marl installiert hat, wurde deutlich, dass die am Rathaus angebrachte Leuchtschrift "Les Fleurs du mal" das wesentlichste Element des Arrangements darstellt; die am Treppenaufgang des Sitzungstraktes aufgestellte Vase allein wäre ohne den Bezug zur Lichtinstallation nichts anderes als eben nur  eine Vase. In der Diskussion im Anschluss an das Referat betonten mehrere Teilnehmer die außerordentliche Auszeichnung Marls als Ort der künstlerischen Tätigkeit von Mischa Kuball.

"Was für Dessau das Bauhaus ist, könnte Marl für die Architektur der 1950er bis 1970er Jahre werden"

Georg Elben verbrachte seine Kindheit und Jugend in Wetter an der Ruhr. Später lebte er in Bonn, wo er auch studiert hat, anschließend in Köln. Seit Juni 2011 ist er Museumsdirektor des Skulpturenmuseum Glaskasten. Wir sprachen mit Georg Elben über seine Tätigkeit in Marl.

14.11.2014 

Sachsen vergibt Preise an Ernst Ulrich von Weizäcker und den Marler Buchautor Ulrich Grober (Bild)

Am Mittwoch, 12. November, sind bei der 2. Sächsischen Nachhaltigkeitskonferenz im Chemnitzer Opernhaus zwei bekannte Persönlichkeiten mit Preisen bedacht worden. So wurde von der Sächsischen Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft der Nachhaltigkeitspreis 2014 an den Politiker Ernst Ulrich von Weizäcker und an den Marler Autor Ulrich Grober verliehen.Ulrich Grober, der mehrfach schon bei der WG Die Grünen Marl referierte, wurde in Chemnitz von Norbert Pfänder, sachkundiger Bürger der Grünen Wählergemeinschaft, begleitet.