30.05.2016

Beeindruckender Auftritt von Samy Molcho 

Dank der Initiative 'Zukunft findet Stadt' fand am Sonntag Vormittag im Marler Rathaus ein bemerkenswertes Wiedersehen mit einem Highlight der Marler Stadtgeschichte statt: das von Ivan Köves als Kunst am Bau in der Milchbar des ehemaligen städtischen Hallenbades geschaffene Schwimmer-Fresko wurde in einer Reproduktion seines Enkels dem Guido-Heiland-Bad übergeben. Besonderer Gast war der israelische weltbekannte Pantomime Samy Molcho, der im Gespräch mit Moderatorin Hella Sinnhuber trotz seiner inzwischen schon 80 Lebensjahre seine immer noch vorhandene Vitalität unter Beweis stellte. Molcho hatte seinerzeit Modell gestanden für das Schwimmer-Fresko.

26.05.2016 

 

Initiative 'Zukunft findet Stadt' lässt Hallenbad-Fresko auferstehen 

Mit dem bevorstehenden Abriss des städtischen Hallenbades wird auch das leider weitgehend zerstörte Fresko, das als 'Kunst am Bau' in der Cafeteria vielen Marlern im Gedächtnis sein dürfte, verschwindet. Vor einem Jahr hatte Ivan Köves - Dank der Kultur-Initiative 'Zukunft findet Stadt' sein Foto-Fresko aus der Hallenbad-Cafeteria in einer Reproduktion nach Marl gebracht. Nun hat der Enkel des Künstlers eine Überarbeitung des Freskos, für das seinerzeit der berühmte Pantomime Samy Molcho Modell gestanden hatte, hergestellt. Am Sonntag um 11:00 Uhr wird das neue Kunstwerk im Marler Rathaus der Stadt übergeben. Aus diesem Anlass kommt der inzwischen 80jährige Samy Molcho in unsere Stadt und trägt sich ins Goldene Buch ein.

Die Umhausungen von Pia Jansen (rechts) wurden am Sonntag Nachmittag ein Raub der Flammen. Nun stehen die Skulpturen wieder 'nackt' da.

09.05.2016

Eine der Kopien der verknoteten Pistole steht in Marl - Foto: In der Berichterstattung von der lokalen Presse vergessen - Marl in einer Reihe mit New York, Peking und Berlin 

Der schwedische Künstler Carl Fredrik Reuterswärd ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Reuterswärd ist vor allem durch die Skulptur "Non Violence" (Keine Gewalt) bekannt, eine Pistole mit einem Knoten im Lauf. Die Bronzeskulptur steht seit 1988 vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Kopien davon sind in 30 Städten der Welt zu finden, darunter in Los Angeles, Peking, Lausanne, Malmö und vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. Die Idee zu der verknoteten Pistole sei ihm nach der Ermordung des Musikers John Lennon gekommen, hatte der Künstler einmal in einem Interview mit der Zeitung "Helsingborgs Dagblad" gesagt. Sie sollte eine Ehrung für Lennons Vision vom Frieden sein. Lennons Frau Yoko Ono hatte ihn darum gebeten. Bevor die Skulptur vor das UN-Gebäude zog, stand sie im New Yorker Central Park, gegenüber der Straße, in der John Lennon und Yoko Ono lebten.

24.01.2016

Die Ausstellung im Rathausfoyer geht (leider) zu Ende - Exzellente Innenansichten aus dem Marler Rathaus