12. August 2016

Glaskasten aktuell

 Auf der Seite "Kunstgebiet Ruhr" gibt es eine hervorragende Beschreibung unseres Museums:

"Zum Glück wirkt das 1982 unter dem Sitzungstrakt des Rathauses eröffnete Skulpturenmuseum so ganz anders. Rundum komplett verglast, signalisiert der architektonische Gestus: Offenheit und Transparenz, auch im gesellschaftspolitischen Sinn. Man kann rein- und rausgucken. Man sieht viel. Durchblick ist möglich.

700 Skulpturen kleineren und mittleren Formats finden sich hier beherbergt. Dazu kommen die Groß-Skulpturen im Außenraum. Nirgendwo sonst in NRW ist ein solches Dorado Bildhauer-Künste in dieser Dichte zu haben. Spartenorientierte Kunstgeschichte unterwegs auf Haupt- und Nebenwegen, von der Moderne bis heute,  drinnen und draußen, in vielerlei Schattierungen. Phantastisch plastische Kunst soweit das Auge reicht."

Ein wichtiger Beitrag gerade im Hinblick auf die aktuelle Diskussion, das Museum aus dem Rathaus zu schmeißen. Heute wurden in der Marler Zeitung noch einmal die CDU und Bürgermeister Werner Arndt als Befürworter der Idee, Kunst raus aus dem Rathaus, benannt.

Den ganzen Bericht über das Marler Museum unter:

www.kunstgebiet.ruhr/blog/marl-fur-viele-male-skulptur/

12. August 2016

Glaskasten aktuell

 Auf der Seite "Kunstgebiet Ruhr" gibt es eine hervorragende Beschreibung unseres Museums:

"Zum Glück wirkt das 1982 unter dem Sitzungstrakt des Rathauses eröffnete Skulpturenmuseum so ganz anders. Rundum komplett verglast, signalisiert der architektonische Gestus: Offenheit und Transparenz, auch im gesellschaftspolitischen Sinn. Man kann rein- und rausgucken. Man sieht viel. Durchblick ist möglich.

700 Skulpturen kleineren und mittleren Formats finden sich hier beherbergt. Dazu kommen die Groß-Skulpturen im Außenraum. Nirgendwo sonst in NRW ist ein solches Dorado Bildhauer-Künste in dieser Dichte zu haben. Spartenorientierte Kunstgeschichte unterwegs auf Haupt- und Nebenwegen, von der Moderne bis heute,  drinnen und draußen, in vielerlei Schattierungen. Phantastisch plastische Kunst soweit das Auge reicht."

Ein wichtiger Beitrag gerade im Hinblick auf die aktuelle Diskussion, das Museum aus dem Rathaus zu schmeißen. Heute wurden in der Marler Zeitung noch einmal die CDU und Bürgermeister Werner Arndt als Befürworter der Idee, Kunst raus aus dem Rathaus, benannt.

Den ganzen Bericht über das Marler Museum unter:

www.kunstgebiet.ruhr/blog/marl-fur-viele-male-skulptur/

 

24.06.2016

"Man weiß ja, wo es herkommt." Bürgermeister Werner Arndt zu der Nachfrage eines Vertreters der Initiative 'Pro Rathaus Marl' zu der von der Verwaltung vorgeschlagenen Auslagerung des Glaskastens in die ehem. Kollegschule. 

"Vorschlagen darf man als Bürger alles; ob der Rat das akzeptiert, ist eine andere Frage". BM Werner Arndt zur Bürgerbeteiligung.

27.07.2016

Der Umzug des Museums in die ehemalige Hauptschule an der Kampstraße wird von der Wählergemeinschaft abgelehnt. Der Glaskasten gehört, nicht zuletzt wegen seiner Konzeption, in das Rathaus der Stadt Marl. Die Idee eines offenen transparenten Museums lässt sich nirgendwo so umsetzen wie in dem angestammten Gebäudeteil unter dem Sitzungstrakt. Die Grünen unterstützen die Idee der BI Pro Rathaus, den Glaskasten als Teil des sozialen Rathauses zu sehen. Durch den Erhalt des Museums im Glaskasten können die idealen Voraussetzungen für ein soziales Rathaus geschaffen werden. Kultur als "Türöffner"- beide Ideen können davon profitieren. Die Kehrtwende der CDU, die vor einigen Wochen noch verstärkt Kultur ins Rathaus bringen wollte und jetzt die Kultur daraus entfernen will, wird von uns nicht mitgetragen.Kultur für jeden Bürger frei zugänglich im "(Rat)Haus des Bürgers" - diese Idee gilt es beizubehalten. Kunst im öffentlichen Raum hat Tradition in Marl und ist eine Erfolgsgeschichte. Daran muss man festhalten.

Am Rande sei noch ein besonderes Phänomen der Marler Gebäudesubstanz anzumerken. Der Zustand der Gebäude verbessert sich immer dann, wenn die Verwaltung einen neuen Nutzungszweck gefunden zu haben scheint. Wird das Gebäude nicht mehr benötigt, ist der Zustand katrastrophal, findet man dann doch noch eine neue Nutzung, verbessert sich der Zustand täglich. Ein Grund mehr, der Einschätzung der Verwaltung auch in Zukunft nicht zu trauen.

 

 12.06.2016

 

Auslagerungspläne für das Museum sind symptomatisch für den Zustand der Marler Lokalpolitik

Seit dem Amtsantritt von Bürgermeister Werner Arndt geben Rat und Fachausschüsse nach und nach ihre demokratischen Funktionen auf: sie sind nicht mehr Auftraggeber und Kontrollorgane der Verwaltung , sondern nicken nur noch ab, was die Verwaltung ihnen vorlegt. Ein erneutes Zeichen der Entpolitisierung der Marler Stadtpolitik sind die Vorgänge um das neue Stadtentwicklungskonzept (ISEK) und dessen Kernstück, das sog. 'Soziale Rathaus'. - Lesen Sie weiter!