04.12.2016

Studenten stellen Entwürfe für eine neue Mitte dar - Alte Potenziale nutzen und transformieren

Studenten der Technischen Universität Dortmund stellten zum Abschluss der Ausstellung 'Big Heritage', bei der am Beispiel von Halle-Neustadt und Marl die Frage aufgeworfen wird, was uns die Architektur der Nachkriegszeit bedeutet, ihre Sicht der Entwicklungsmöglichkeiten des Marler Zentrums dar. In verschiedenen Beispielen, die sich an den griechischen und römischen Stadtmodellen orientierten, entwickelten sie planerische Perspektiven eine Neu- und Umgestaltung. Dabei zeigte sich u.a., dass die Ursprungsplanungen der Stadtmitte eine ganze Reihe typischer Charakteristika der antiken Grundkonzeption dessen, was man unter Stadt versteht, aufweisen; allerdings sollten die einzelnen Elemente so verändert werden, dass sie in sich geschlossene Einheiten ergeben.

11.11.2016

Die Architektur der Nachkriegszeit - Wird Marl zum zweiten Dessau?

In einer eindrucksvollen Ausstellung präsentieren die Bauhaus-Universität Weimar und die Technische Universität Dortmund die architektonische Highlights der Nachkriegszeit am Beispiel von Halle-Neustadt und Marl. In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung, die zuvor in Halle zu sehen war, warf BM Werner Arndt die Frage auf, ob Marl für die Nachkriegsepoche zu einem zweiten Dessau werden könnte; Dessau ist bekanntlich Standort für die Bauhaus-Epoche. 

26.09.2016

 

"Marl ist das Brasilia des Nachkriegsdeutschlands."

Das sagt Professor Kaspar König aus Münster. König ist Leiter der "Skulptur Projekte". Er hatte jahrelang die Leitung des bekannte Museums Ludwig in Köln. Kaspar strebt eine Kooperation mit dem Marler Skulpturenmuseum an.

31.10.2016

  

Glaskasten soll in die ehem. Hauptschule an der Kampstraße verlegt werden 

Im Zusammenhang mit der Sanierung des Rathauses als künftig 'Soziales Rathaus' ist die Stadt Marl vom Zuschussgeber aufgefordert, ihre Vorstellung bis zum Jahresende zu präzisieren. Die bislang nur in nichtöffentlichen Zirkeln diskutierte und vorgeblich mit Gremien der Landesregierung abgestimmte Konzeption sieht die Auslagerung des Skulpturenmuseums vor. Dazu gibt es inzwischen nach Aussage des Bürgermeisters ein Gutachten.

Die Ankündigung einer Bürgerbeteiligung fast unmittelbar vor der politischen Entscheidung, ob den bislang nur intern diskutierten Planungen gefolgt werden soll, legt den Verdacht nahe, dass diese Beteiligung lediglich ein formaler Akt ist und die Entscheidung bereits gefallen ist. Ein ähnliches Vorgehen war bereits bei den Änderungsabsichten zum Einkaufszentrum Marler Stern und der Umplanungen der Stadtmitte zu beobachten.

08.09.2016

Kühe wieder sichtbar

Den kurzen Dienstweg wählte Johannes Westermann und die Verwaltung reagierte prompt. Auf Grund der feuchtwarmen Witterung war die Bepflanzung auf der Insel im City-See so gewachsen, dass die beliebten Bury-Kühe vom Ufer aus nicht mehr zu sehen waren. Nach seiner Mitteilung reagierte der Zentrale Betriebshof schnell. Das Grün wurde fachgerecht gestutzt, die Kühe sind wieder sichtbar. Und das pünktlich zum Stadtgeburtstag! Die Wählergemeinschaft sagt Danke schön!