18.05.2017

Name des tatsächlichen Erbauers des ehem. Hallenbades wird verschwiegen 

Bereits bei der Ausstellung zur Architektur in Marl und im ostdeutschen Halle wurde der Architekt des preisgekrönten und inzwischen leider abgerissenen städtischen Hallenbades irtümlicherweise dem ehem. Stadtplaner Marschall zugerechnet. Aktuell geschah das erneut in einem Artikel der Marler Zeitung. Tatsächlich ist der Architekt der inzwischen verstorbene Marler Hans- Joachim Thielcke, der u.a. auch die Hülser Arkaden und das 'alte' Volksbankgebäude in Hüls entworfen hat.

14.05.2017

 

Das Thema der Woche: Investorenforderungen für die Stadtmitte - Wer soll hier eigentlich gerettet werden?

Am 9. Mai hat der Marler Großinvestor Hubert Schulte-Kemper Verträge unterschrieben, mit denen er sich einen 46%-Anteil in der Eigentümergemeinschaft sichern will; geplant sind weitere Käufe von Anteilen, die dem Investor die Mehrheit bringen sollen. Die Wirksamkeit der Verträge ist - wie der Marler Zeitung vom 10. Mai und den Ausführungen des Bürgermeisters im Stadtplanungsausschuss vom 11. Mai zu entnehmen ist - an drei 'Bedingungen' geknüpft, welche die Stadt, sprich der Rat, erfüllen muss: 1. Der Verkauf des INSEL-Parkhauses an den Investor; 2. der Verkauf eines städtischen Grundstückes im Grenzbereich des Creiler Platzes; 3. die Aufstellung eines 'Sanierungsgebietes Marler Stern' incl. einer möglichen Erweiterung um die umliegenden Flächen und Nutzungen zwecks Steuerersparnis der Investoren. Laut Zeitungsbericht soll der Bürgermeister gesagt haben: "Es bleiben Hausaufgaben zu machen, doch wir schaffen das!"

30.04.2017

Jahnstadion: Statt Bebauung naturnahe Nutzung

Die alten Baumbestände sind auch aufgrund ihrer zahlreichen Funktionen unbedingt zu erhalten, so dass eine wohnraumliche Entwicklung allenfalls im direkten Bereich des Jahnstadions (Sportplatzfläche und Zuschauerränge) sowie in einem unmittelbar davor gelegenen schmalen Streifen entlang der Otto-Hue-Straße erfolgen kann. Gegenüber der Sportplatznutzung ist dies allerdings mit einer Intensivierung der Nutzung und damit verbundenen Folgen wie Zunahme von Lärm und Luftschadstoffen, erhöhte Wärmeabstrahlung, Ansammlung von Müll und Gartenabfällen etc. verbunden. Vor dem Hintergrund der Schutzwürdigkeit der Grünfläche sollte daher von einer Bebauung abgesehen und verstärkt über eine extensivere/naturnahe Nutzung der Fläche nachgedacht werden, z.B. Anlage eines großen Schulgartens und/oder Entwicklung verschiedener Biotopstrukturen (in Verbindung mit Waldbiotopen) als Anschauungsobjekte für die Umweltbildung oder aber die Entwicklung von Wald als Kompensationsmaßnahme.  

Im Falle einer Bebauung ist ein Schutzstreifen von 35 Meter Breite zwischen Waldbestand und Gebäudegrenze zu berücksichtigen. Mindestens sollten etwa 20 Meter dieses Streifens für einen naturnahen Waldrandaufbau genutzt werden, der dann auch als Puffer fungieren kann. - Zitat aus dem "Grünordnungsrahmenplan der Stadt Marl" aus dem Jahre 2006

12.05.2017

RAG bereitet Bau des 3. Windrades auf der Halde Brinkfortsheide vor 

Im Planungsausschuss teilte Baudezernentin Andrea Baudeck mit, dass die RAG auf der Halde in Hamm/Hüls/Lenkerbeck den Bau einer weiteren Windkraftanlage vorbereitet. Die neue Anlage soll weniger hoch als die bereits bestehenden werden und noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Die Genehmigung für den Bau der neuen Anlage ist bereits zusammen mit den bisherigen Anlagenb erteilt worden. Der sonst Windrädern gegenüber immer sehr kritische Ausschuss ( 'WiIdwuchs' scheint nur dort zu gelten, wo sich Bürger aufregen) nahm die Information kommentarlos zur Kenntnis.

26.04.2017

31. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

Tschernobyl 26.04.1986 - Fukushima  11.03.2011- Tihange    ???