27.06.2016 

Oberverwaltungsgericht Münster schränkt verkaufsoffene Sonntage ein - Foto: Darf der Marler Stern am 4. Advent die Geschäfte öffnen?

Ein Kinderfest reicht nicht, um die Geschäfte sonntags zu öffnen. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat entschieden: Verkaufsoffene Sonntage müssen einen echten Anlass haben, sie sind kein Selbstzweck. Händler und der Städtetag sind in Sorge, Verdi jubelt. - In Marl sind verkaufsoffene Sonntage zum größten Teil nach dem Gießkannenprinzip auf die Stadtteile verteilt worden. Wenn Verdi wahr macht, was die Gewerkschaft angekündigt hat, dürften die Marler Politiker alt aussehen. - Quelle: http://www.rp-online.de

21.06.2016

Werbegemeinschaft für Standort Fischerwäldchen: "Aldi am Kreisel bringt Hüls nichts" - Foto: Die alte Bäckerei Fischer

Dass die Hülser Kaufleute mit der Stadtverwaltung und den Marler Politikern unzufrieden sind, ist nichts Neues. Immer wieder haben die Sprecher der Kaufmannschaft sich begklagt, dass Hüls von der Stadt stiefmütterlich behandelt werde. Das betraf mal den Straßenbau, mal die angeblich zu wenigen Parkplätze oder die optisch vorgeblich nicht mehr vorhandene Qualität der Arkaden und neuerdings die Weigerung der Stadt, dem Ansinnen von Herrn Fischer nachzugeben, der sein aufgegebenes Bäckereigrundstück an der Bergstraße anderweitig vermarkten möchte. Da scheint es den Kaufleuten egal zu sein, welche städtebaulichen und verkehrlichen Veränderungen sich an der Bergstraße ergeben würden. Obwohl es auch dieses Mal auch nach Meckerei klingt, Recht haben sie mit ihrer Aussage, dass ein abwegig gelegener Discounter eine kontraproduktive Maßnahme für das Hülser Zentrum sein würde.

15.06.2016

  

Neue Impulse im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus - Rat will Beschluss erneuern - Fotos: Das alte, aber leider längst nicht überholte Symbol der Friedensbewegung und die neue Allianz

Der seit 1983 bestehende Ratsbeschluss zur Einrichtung der 'Marler Weg zum Frieden' soll durch einen Ratsbeschluss in der letzten Sitzung vor der Sommerpause erneuert werden. Am Mittwoch trafen sich im Bürgermeisterzimmer Vertreter der Fraktionen zu einem Pressetermin, bei dem die Einzelheiten zur Wiederbelebung erläutert wurden. Seitens der Fraktion der grünen Wählergemeinschaft betonte deren Vertreter Paul Wagner, der seinerzeit den ersten Beschluss als Ratsmitglied mitgetragen hatte, dass sich zwar die Rahmenbedingungen für die Marler Wege seit 1983 verändert hätten, durch die aktuellen Konfrontationen zwischen Nato und Russland aber neues Konfliktpotential entstanden sei. Das neue Logo lautet jetzt 'Marler Wege', um deutlich zu machen, dass es eine Tradition dieser Einrichtung gibt, aber gleichzeitig Offenheit für neue inhalte bestehe.

21.06.2016

 

Drei Städte wagen mehr Wildnis - Neues Projekt für mehr biologische Vielfalt 

Bislang intensiv gepflegte, aber auch brachliegende städtische Flächen werden ab jetzt zu 'wilden' Lebensräumen. Ziel ist, die biologische Vielfalt zu erhöhen. Das Bundesumweltministerium fördert das Verbundvorhaben in den nächsten sechs Jahren mit insgesamt 3,3 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das Projekt 'Städte wagen Wildnis'. - Mehr zum Thema: http://www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html" und http://www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html

15.06.2016

 

Marler Hoffnungs- und Planlosigkeit als Tummelplatz für Investoren und Projektentwickler - Foto: Leere schreit nach Füllung 

Ob Marler Stern, die halbverschimmelte ehem. Kolleg-Schule und der gesamte City-Bereich, das baufällige Jahnstadion oder die ausrangierte Waldschule, die Brachflächen der AV und die Freiflächen der sog. Westerweiterung: Marl entwickelt sich mehr und mehr zu einem Tummelplatz für betuchte Investoren und in deren Auftrag handelnden Projektentwicklern. Bei der politischen Spitze der Stadt oder bei denen, die sich dafür halten bricht Euphorie aus, geboren aus jahrzehntelanger Gedanken- und Handlungsleere und der von ihnen selbst so bezeichneten nicht mehr vorhandenen Zukunft des 'alten' Marl. Angesichts der blendenden Zukunftsaussichten, die uns nach den Visionen der Projektentwickler Tausende von neuen Arbeitsplätzen bringen sollen, erklären provinzielle Zeitungskommentatoren den Strukturwandel bereits für vollendet.