03.02.2017

 

Marl: Überdurchschnittliche Versorgung mit 'großflächigem Einzelhandel' 

Die Einzelhandelsausstattung der Stadt Marl umfasst aktuell insgesamt 399 Betriebe mit einer Gesamtverkaufsfläche von ca. 142.870 m² und einer Bruttoumsatzleistung von ca. 406 Mio. EUR (im Jahr 2015). Das größte flächenbezogene Angebot der Stadt wird durch die Warengruppen Bau-/Heimwerker-/Gartenbedarf und Nahrungs‐ und Genussmittel bereitgestellt. Der Verkaufsflächenanteil des großflächigen Einzelhandels beträgt rund 66 % und ist somit im interkommunalen Vergleich als überdurchschnittlich zu bewerten. - Das Gutachten ist einzusehen und herunterzuladen auf der städtischen Homepage (Ratsinformation)

31.01.2017

Grüne WG schlägt Nutzung von Erdwärme aus stillgelegtem Bergwerk vor - Vorschläge des Geothermiezentrum bei der Ruhr-Universität Bochum 

Mit Bezug auf Vorschläge des Geothermiezentrums in Bochum schlägt die Grüne Wählergemeinschaft eine Untersuchung zur Nutzung von Erdwärme im Rahmen der geplanten Umnutzungen auf dem Gelände von AV 3/7 an der Carl-Duisberg-Straße vor. Dabei geht es um Niedertemperaturwärme, aber auch um Möglichkeiten der Nutzung von Geothermie aus Tiefen bis 6.000 Metern. Bürgermeister Werner Arndt soll sich in den verschiedenen Gremien dafür einsetzen, dass die energetische Versorgung für künftige Nachnutzungen in die sog. Machbarkeitsstudie einbezogen wird. - Lesen Sie den Ganzen Antrag!

26.01.2017

  

Fachverband Fußverkehr Deutschland wählt Marl als Modellstadt aus - Foto: Demnächst "freie Fahrt" für Fußgänger

Mit dem Projekt möchte der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. notwendige Grundlagen für eine strategische Förderung des Fußverkehrs auf kommunaler Ebene sammeln und weiterentwickeln. Eine kurze Projekt-Zusammenfassung können Sie als Flyer ansehen oder herunterladen. Das Vorhaben wird von einem Fachbeirat begleitet sowie bis Ende März 2018 durch das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Verbändeförderung sowie durch Vereinsspenden an den FUSS e.V. unterstützt. 

Die Stadtverwaltung schreibt dazu: Wir freuen uns, dass Marl zur Modellstadt des Projektes „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien (FVS)" ausgewählt wurde. Das Projekt knüpft an die Ergebnisse der intensiven Planungsgespräche, Bürgerforen und dem im September 2016 veröffentlichten Integrierten Verkehrskonzept der Stadt an und verfolgt das Ziel, die Aspekte des Zu-Fuß-Gehens in diesem Sinne zu konkretisieren. - Näheres unter http://www.fussverkehrsstrategie.de/

27.01.2017

 

Freie Fahrt für Autos in der Pommernstrasse 

Auf Nachfrage der Wählergemeinschaft Die Grünen erläuterte das Ordnungsamt die neue Vorfahrtsregelung in der Pommernstrasse. Dort wurde die bisherige Rechts-vor-Links-Regelung aufgehoben und die Vorfahrt für Autofahrer eingeführt. Die Pommernstrasse ist ein stark befahrener Schulweg, Anlieger sind ein Kindergarten und eine Schule. Die Kritik der Wählergemeinschaft, dort würde nun schneller gefahren, verpuffte. Das Ordnungsamt erläuterte: die bisherige Regelung habe zu unterschiedlichen Rechtsauffassungen bei Verwaltung, Polizei und Gerichten geführt. Warum man nicht zu einer eindeutigen Beschilderung „rechts vor links" kam und stattdessen wieder einmal den Durchgangsverkehr bevorzugte, wurde nicht erläutert. Die Regelung wurde von der CDU-Fraktion deutlich unterstützt, andere Fraktionen äußerten sich nicht.

28.12.2016

 

MZ: Stickoxide in Marl sind zu hoch - Verwaltung und Politik sitzen das Problem aus - Foto: Parkdeck Marler Stern: Auch hier stinkt es zum Himmel 

Dass die Belastung der Atemluft in Städten durch giftige Abgase insbesondere aus Dieselmotoren besonders hoch ist und frühzeitige Todesfälle mitverursacht, ist eigentlich hinreichend bekannt. Die Marler Zeitung greift in ihrer heutigen Lokalausgabe das Thema auf und bezieht es vor allem auf die Situation an der B 225 in Alt-Marl. Mindestens genau so stark belastet ist die Bergstraße und - was kaum jemand auf dem Schirm hat - der Parkplatz incl. Parkdeck zwischen Wohnen-Ost und Kaufland. Vor mehreren Jahren hat die Grüne Wählergemeinschaft versucht, auf diese Situation hinzuweisen und Abhilfe zu schaffen. Der Versuch endete im Nirwana. Die Stadt zeigte kein Interesse. Die zuständige Umweltbehörde in NRW lehnte Messungen mit dem Kostenargument ab.