06.04.2017

  

Jahnstadion ist nur ein Beispiel für Grünflächenverluste in Marl

Am Montag Nachmittag haben Mitglieder der Grünen Wählergemeinschaft im Waldgelände rund um das Jahnstadion Transparente angebracht, um auf die zu erwartenden Baumfällungen im Zusammenhang mit der geplanten Bebauung des Jahnstadions und des Geländes rund um die alte Waldschule hinzuweisen. In Zeiten des Klimawandels und der zunehmenden Luftverschmutzung z.B. durch Feinstäube bemühen sich andere Städte um die Schaffung zusätzlicher Grünzonen. Im Gegensatz dazu werden in Marl immer mehr Grünzonen reduziert und zunehmend Bäume (mit und ohne Genehmigung) gefällt. Beispiele dafür gibt es im ganzen Stadtgebiet. Die künftigen Baumfällungen am Jahnstadion sind nur ein Beispiel für die kontraproduktive Umweltpolitik in unserer Stadt.

"Marl zeigt Flagge für Europa" - Am Sonntag, 2. April 14:00 Uhr auf dem Creiler Platz

Schnell reagiert hat Bürgermeister Werner Arndt auf ein Anschreiben der Grünen Wählergemeinschaft, in dem wir ihn aufgefordert haben, zur Teilnahme an den Aktionen von 'Pulse of Europe' aufzurufen. Die in Frankfurt entstandene Bewegung der Zivilgesellschaft, die seit einiger Zeit in vielen Städten Europas für den europäischen Gedanken demonstriert, ist nun auch in Marl angekommen! - Lesen Sie den Aufruf des Bürgermeisters!

25.03.2017

 

Grüne WG schlägt Demonstration pro Europa vor 

Die Sonntagsdemos in ganz Europa machen seit ein paar Wochen Schlagzeilen. Angeregt hat sie ein Ehepaar aus Frankfurt unter dem Motto "Pulse of Europe". Inzwischen ist daraus schon fast eine Bewegung zur Stärkung des europäischen Gedankens geworden als Gegenpol zu den nationalistischen Tendenzen in ganz Europa. Die Grüne WG hat jetzt den Bürgermeister aufgefordert, einen Appell an die Marler Bürgerschaft, insbesondere an die Mitglieder der europäisch orientierten Partnerschaftsvereine zu richten, um auch in Marl ein öffentliches Bekenntnis zu Europa zu ermöglichen. - Lesen Sie das ganze Schreiben!

29.03.2017

Wählergemeinschaft bei Waldbegehung des Nabu dabei 

Am Jahnstadion führte der NABU Marl eine Waldbegehung durch, um auf die Gefährdung eines Großteils der Bäume durch die geplante Wohnbebauung des Marler Investors Hubert Schulte-Kemper hinzuweisen. Auch Mitglieder der Fraktion der grünen Wählergemeinschaft nahmen an der Begehung teil. Deutlich wurde, dass Maßnahmen zur Verkehrssicherheitspflicht unumstritten sind; kritisiert wurde der geplante Kahlschlag im Wäldchen am Jahnstadion. Kritisiert wurde ebenfalls die Informationspolitik der Stadt und des Investors, auf Nachfragen nach der Anzahl der zu fällenden Bäume erhalte man nur unkonkrete ('möglichst wenig Bäume') oder unrealistische ('ca. 20 Bäume') Antworten. Trotz vorheriger Zusage sagte die Stadtverwaltung ihre Teilnahme ab. Auch der Investor nahm (natürlich) nicht teil.

24.03.2017

Veränderungssperren sollen Ansiedlung von Einzelhandel verhindern - Foto: Die ehem. Bäckerei Fischer in Hüls

Schlechte Erfahrungen und verlorene Rechtstreitigkeiten haben bei der Stadtverwaltung eine neue Verfahrenstaktik entstehen lassen: die Veränderungssperre. Praktiziert wurde dieses Planungsinstrument vor knapp zwei Jahren in Hüls, um zu verhindern, dass sich auf dem Grundstück der ehemaligen Bäckerei Fischer eine Aldi-Filiale ansiedelte. Nun kommt die gleiche Methode zur Anwendung an der Stettiner Straße, nachdem die Verwaltung davon gehört hatte, dass dort etwas ähnliches passieren sollte: in diesem Bereich soll verhindert werden, dass sich Einzelhandelsbetriebe ansiedeln, die in Konkurrenz treten zu den Marler Versorgungszentren (Marler Stern, Hüls, Brassert). Nebenbei war zu erfahren, dass am Dümmer Weg (nahe Lidl) die Firma Rossmann einen weiteren Standort suchen soll.