Der Wahlerfolg 1979

Fünf grüne Ratsmitglieder zogen in den Marler Stadtrat ein. Schlagartig veränderte sich die bislang existierende Einvernehmlichkeit; zum erstenMal in der Marler Stadtgeschichte gab es so etwas wie eine Opposition. Was von den etablierten Parteien als vorübergehendes 'Strohfeuer' bezeichnet wurde, brannte 40 Jahre lang weiter als sichtbares Fanal. - Foto: Die ersten grünen Ratsmitglieder: Klaus Stawitzki, Rainer Pienkos, Paul Wagner, Eva Wiersdorff, Friedbert Raatschen (von links nach rechts)

16.05.2017

Bei uns ist drin, was drauf steht: Wählergemeinschaft Die Grünen Marl e.V. seit 1978 - Foto: Das erst grüne Plakat in Marl

Grüne WG verleiht den 21. Umweltpreis an die Werkstatt Brassert

Die Sonnenblume 2016, die am Montag zum 21. Mal von der Grünen Wählergemeinschaft vergeben wurde, geht an die Werkstatt Brassert. Begründet wird die Vergabe mit Einrichtungen der Werkstatt, die in ihrer Grundausrichtung gegen die Wegwerfgesellschaft gerichtet sind und damit dazu beitragen, den Ressourcenverbrauch  zu verringern. Dazu zählen das Kaufhaus, das dem Secondhand-Prinzip folgt, das Sammeln und Verwenden von Altkleidern, der Einsatz eines Elektroautos zur Einsparung von CO2-Emissionen und nicht zuletzt die Einrichtung eines 'Repair Cafés' im Schacht8. - Lesen Sie die Laudatio!

09.02.2017

Grüne WG erinnerte wie seit über 25 Jahren an die Gefahren der Atomkraftnutzung - Am Freitag um 11:00 Uhr Mahnwache in der Hülser Fussgängerzone 

Seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahre 1995 erinnert die grüne Wählergemeinschaft als einzige zivile und politische Gruppierung in Marl immer wieder an die Bedrohung durch die sog. 'friedliche' Nutzung der Atomkraft. Auch wenn Deutschland bis 2020 aus der Atomkraft aussteigen will, beliefern wir weiter Reaktoren in ganz Europa mit nuklearem Material.

07.12.2016

Grüne Wählergemeinschaft übergibt Spende

Karin Wagner und Norbert Pfänder haben die in Räumlichkeiten der Sankt-Georg-Kirchengemeinde in Alt-Marl neu eingerichtete 'Haushaltskammer' besucht und Erlöse aus dem Nistkastenverkauf als Spende übergeben. Die 'Haushaltskammer' sammelt Bekleidung und Haushaltsgegenstände, die sie an Flüchtlinge weitergibt. Helfer, überwiegend Frauen, waren bei der Spendenübergabe gerade dabei Nikolausgeschenke für Flüchtlinge zu packen, die am Donnerstag im Rahmen einer Nikolausfeier verteilt werden sollen. Die engagierten Frauen kommen nicht nur aus der Kirchengemeinde.