06.04.2017

Tempo 30 führt zur Reduzierung der Unfallzahlen 

Im Haupt und Finanzausschuss stellte Polizeirat Arno Langanke den Kriminalitäts- und Unfallbericht für Marl und den Kreis Recklinghausen vor. Bei der Unfallstatistik sind einmal mehr die ungeschützten Verkehrsteilnehmer (Fußgänger und Fahrradfahrer) die Hauptbetroffenen. Auf Nachfrage des Vertreters der Wählergemeinschaft, ob Tempo 30 zu einer Verbesserung der Situation führen könnte, antwortete Herr Langanke klar und unmissverständlich: "Jede Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit führt zu einer Reduzierung der Unfallzahlen." Die Wählergemeinschaft wird ihre langjährige Forderung, Ausweitung der Tempo 30-Bereiche in der Stadt, weiter in die politische Diskussion als wichtigen Beitrag für die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer einbringen.

24.03.2017

Stadtplanungsausschuss: Wirtschaftsförderungsamt kapituliert vor Leerständen - Foto: Wer stellt die Weichen?

Der Leiter des Wirtschaftsförderungsamtes der Stadt legte dem Stadtplanungsausschuss die seit Jahren gewohnte Liste der gewerblichen Leerstandsimmobilien (Originalton der Verwaltung) vor, soweit sie der Stadt überhaupt gemeldet werden. Abgesehen davon, dass die Auflistung von der Zahl der tatsächlich leerstehenden Ladenlokale (z.B. in Hüls) meilenweit entfernt ist, betonte Amtsleiter Gehrke auf Nachfrage, dass er keine Möglichkeit sehe, nachhaltig auf Eigentümer einzuwirken, um etwa andere Nutzungsmöglichkeiten solcher Lokalitäten anzuregen. Gründe seien neben Personalmangel die meist abweichenden Ansichten der Eigentümer. Noch vor wenigen Tagen waren dem Ausschuss in nichtöffentlicher Sitzung von einem Gelsenkirchener Fachbüro Möglichkeiten der Leerstandbekämpfung aufgezeigt worden. Ratsmitglied Kolk (CDU) meinte betonen zu müssen, die Wirtschaftsförderung habe Wichtigeres zu tun, als sich um Leerstände zu kümmern.

10.02.2017

Bericht der RAG über Altlasten im Bergwerk AV erneut in die Zukunft verschoben - Foto: Alter Grubengaul, fotografiert im Bochumer Bergbaumuseum 

Bereits vor einem Jahr hatte die grüne Wählergemeinschaft in einem Antrag nach untertägigen Altlasten bei AV gefragt und war damals auf die Zuständigkeit der RAG verwiesen worden; ein Vertreter der RAG sollte zur Berichterstattung eingeladen werden. Im Stadtplanungsausschuss am vergangenen Donnerstag wurde eine erneute Nachfrage - dieses Mal u.a. im Zusammenhang mit den aktuell diskutierten problematischen Einleitungen von PCB-haltigem Grubenwasser in Fließgewässer - von der Ausschussmehrheit wiederum in die Zukunft verwiesen. Man wolle das Mitte 2018 (!) zu erwartende Gutachten der Landesregierung abwarten, in dem auch eine Einschätzung der AV-Einleitungen enthalten sein soll. Warum man bis dahin nichts von der Situation bei AV hören will, blieb im Dunkeln. Da geistert wohl immer noch die alte Kohlelobby durch die Schächte!

18.03.2017

 

Nahverkehrsplan, Veränderungssperren und Expertenbenennung für Weiterentwicklung der Stadtmitte

Am kommenden Donnerstag um 16:00 Uhr trifft sich der Stadtplanungsausschuss in der Ratsstube. Auf dem Programm stehen die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes und der Beschluss für Veränderungssperren im Bereich der Gewerbegebiete an der Stettiner Straße, die Ansiedlungen von zentrenschädigendem Einzelhandel verhindern sollen - eine Maßnahme als Folge des unlängst erstellten Einzelhandelsgutachtens. Außerdem wird ein Fachbeirat benannt, der als Expertengremium Entwicklungsmaßnahme in der Stadtmitte begleiten soll.

06.02.2017

Jahnstadionbebauung geht in die entscheidende Phase - Foto: Der Treppenaufgang zur alten Waldschule 

Mit einem Sachstandsbericht, zwei Beschlüssen zur Änderung des städtischen Flächennutzungsplanes und einem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan 224 werden die Bauabsichten der RUDIMO AG konkretisiert. Obwohl noch einige Untersuchungen - z.. B. zur Entwässerung - ausstehen, wird die Vorgehensweise deutlich. Die in insgesamt 4 Bauabschnitten projektierte Umwandlung der Flächen des ehem. Jahnstadions und der sog. Waldschule soll mit der Inanspruchnahme einer arrondierten, sprich erweiterten Fläche rund um die Waldschule beginnen, wo neben der alten Schule als künftiges Wohngebäude in 6 Mehrfamilienhäusern in 3geschossiger Bauweise 45 Wohnungen entstehen sollen.