13.03.2016 

 

Das "Städtebauliche Entwicklungskonzept" (ISEK) soll Marl ein neues Gesicht geben, kommt aber nur fratzenhaft rüber - Foto: Neues Marl-Profil? Statt Phönix aus der Asche nur eine publizistische Bauchlandung

Nach Jahrzehnten einer blind vor sich hin taumelnden Stadtentwicklungspolitik hat Marl mit dem ISEK nach den Planungen der 60er Jahre zum ersten Mal wieder die Chance, sich auf ein Ziel hin zu entwickeln. Das neu erstellte Konzept lässt eine klare Entwicklungslinie erkennen, auch wenn an der einen oder anderen Stelle sicherlich noch Ergänzungen und Veränderungen vorgenommen werden müssen. So wird das von dem Dortmunder Planungsbüro gesehen und so sehen es auch die Stadtverwaltung und die Mehrzahl der im Rat vertretenen Fraktionen.

13.03.2016

Marl folgt bei Scharounschule dem Lüner Beispiel - Bauverwaltung: Planungsbüro wird einbezogen - Foto: Scharounschule - Lange Zeit die teuerste Baustelle Marls 

Die für den Baubereich zuständige Beigeordnete Dr. Barbara Duka betonte, dass das denkmalgeschützte und sanierte Gebäude der Scharounschule fach- und sachgerecht unterhalten werden wird. Dem Lünener Bespiel folgend, wo sich ebenfalls ein Gebäude von Scharoun befindet, wird die Stadt Marl mit dem Planungsbüro, das auch die Sanierung geführt hat, zusammenarbeiten.

12.03.2016 

 

Ungewöhnlich viele Bürger im Stadtplanungsausschuss - Foto: Die Ratsstube - Geburtsort der neuen Marke Marl 

Die erste Vorlage des sog. 'Integrierten Stadtentwicklungskonpzeptes' (ISEK) hatte einige Bürger in den Ausschuss gelockt. Schließlich hatten Marler Bürger aktiv in den Stadtteilkonferenzen ihre Ideen eingebracht und wollten nun wissen, was aus ihren Anregungen geworden ist. Nachdem Vertreter des Dortmunder Planungsbüro in geraffter Form die wesentlichen Grundzüge des neuen Konzeptes vorgestellt hatten, zeigten sich sowohl Bürger als auch Politiker insgesamt zufrieden. Marl soll nun "Stadt der Möglichkeiten" werden.

13.03.2016

 

Antrag der Grünen Wählergemeinschaft einstimmig angenommen - Wann die Verwaltung berichtet, das bleibt unklar - Foto: Die Informationslage bleibt weiterhin nebulös 

Im Stadtplanungsausschuss beantragte die Grüne WG einen Sachstandsbericht zum Stand der geplanten Bebauung der Flächen zwischen Otto-Hue-Straße und Hülsstraße. Ohne lange Diskussion nahm der Ausschuss den Antrag an. Nun ist die Verwaltung am Zug. Wann sie sich allerdings zu einer Beantwortung der Frage bereit erklärt, bleibt ungewiss. Bereits auf ähnliche Frage der Grünen WG hat sich die Verwaltung zu antworten geweigert, weil angeblich alles bereits beantwortet sei. In der Bürgerinformation in der Hülser Pauluskirche hatte die Verwaltung Bürgernachfragen zum Thema Jahnstadion ebenfalls unbeantwortet gelassen.

11.03.2016

BM Werner Arndt gestern im Stadtplanungsausschuss während der Debatte um das neue Stadtentwicklungskonzept: "Wer gegen die Mehrheitsmeinung ist, hat hier eigentlich nichts zu suchen."