04.03.2018

Naturpark Hohe Mark wird erweitert

Unter der Federführung des Kommunalverbandes Ruhr (RVR) wird der Naturpark Hohe Mark in südlicher Richtung bis zu den unter Naturschutz stehenden Lippeauen erweitert. Der RVR plant in Kooperation mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW Konzepte zur touristischen Erschließung des Gesamtgebietes. - Was nicht in der Vorlage der Veraltung steht: In Naturparks wird eine dauerhaft umweltgerechte Landnutzung angestrebt, und sie sollen wegen ihrer landschaftlichen Voraussetzungen besonders für die Erholung und für nachhaltigen Tourismus geeignet sein. Naturparks sind bei der Bauleitplanung zu berücksichtigen und müssen in Bebauungsplänen dargestellt und beachtet werden. Man spricht von einer nachrichtlichen Übernahme. Sie sind verbindlich und können nicht etwa aufgrund eines übergeordneten Allgemeinwohls in der Abwägung überwunden werden. (Definition laut Wikipedia)

04.03.2018

Gewerbegebiet Dümmer Weg wird überplant

Als weiteres Gewerbegebiet soll für den Bereich Dümmerweg (Lidl) in einem veränderten Bebauungsplan festgelegt werden, dass auf der Basis des neuen Einzelhandelsgutachtens weitere Ansiedlungen oder Erweiterungen von Betrieben (in erster Linie Discounter) mit zentrenrelevanten Angeboten verhindert werden sollen. Ein vergleichbares Verfahren hat bereits für das Gewerbegebiet an der Victoriastraße (ebenfalls mit Lidl-Filiale) den Stadtplanungsausschuss und den Rat durchlaufen. (Sitzungsvorlage 2018/0064 und 2018/0061)

20.01.2018

Austragungsort Jahnstadion

Wenn die Ausschussmitglieder am kommenden Donnerstag die Ratsstube verlassen, wird das Hülser Jahnstadion dem Ende seiner Fussballgeschichte entgegensehen. Die Zeichen stehen dann auf Abriss. Wenn der RVR die Änderung des Flächennutzungsplanes akzeptiert - und davon ist auszugehen - wird mit der Verabschiedung des 'Entwurfs- und Auslegungsbeschlusses' zum Bebauungsplan 224 der Anpfiff zum letzten Akt in Sachen Jahnstadion erfolgt sein. Der nach Einschaltung eines sog. Gestaltungsbeirat gegenüber den bisherigen Planungsentwürfen veränderte Entwurf soll vom 19.02. bis zum 16.03.2018 zur Beteiligung der Behören offen gelegt werden. - Die Einzelheiten finden Sie in den Sitzungsvorlagen 2018/0015 und 2018/0016 auf der städtischen Homepage (Ratsinformation). - Foto: Kein Fair Play mehr, Holzen ist angesagt.

04.03.2018

Eingriff in Freiraum kein Problem

Für die 10. Änderung (Erweiterung) des Bebauungsplanes Nr. 91 „Wüllers Weg" im Ortsteil Polsum wird von der Bauverwaltung die Zustimmung des Planungsausschusses für ein beschleunigtes Verfahren erwartet. Das von einem privaten Investor beantragte Verfahren soll z.T. auf einer bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche realisiert werden. Die Untere Wasserbehörde beim Kreis Recklinghausen hat das Entwässerungskonzept zurückgewiesen und verlangt die Anlage eines Regenrückhaltebeckens; das dafür notwendige Grundstück soll vom ZBH auf Kosten der Allgemeinheit erworben werden. (Verwaltungsvorlage 2018/0062) - Foto: Das Regenrückhaltebecken an der Bergstraße in Hüls

07.12.2017

BI: Gefälligkeitsplanung für den Investor

In einem zu Beginn der Sitzung und anschließend mündlich vorgetragenen Flugblatt bezeichnet die BI Marl-Hüls unter der Federführung von Christian Thieme die Änderung des Flächennutzungsplanes als 'Gefälligkeitsplanung' und fordert 'ein sofortiges Ende dieser Tricksereien und Winkelzüge'. Das forderte naturgemäß den Protest insbesondere der SPD-Fraktion heraus, die sich gegen Kungelei-Unterstellungen verwehrte. Wenn auch die BI in einigen Details ihrer Darstellung sachlichen Irrtümern aufgesessen ist, bleibt Tatbestand, dass Marl augenscheinlich einen Überhang an Bauflächen hat. Der Vertreter der grünen WG stellte klar, dass er die Rückstufung des Gleisdreiecks in eine Grünfläche ausdrücklich begrüße; dass sich aber an der Ablehnung der Bebauung am Jahnstadion nichts geändert habe. Außerdem ließ er die Aussage der Baudezernentin im Protokoll festhalten, dass aus der Rückstufung des Gleisdreiecks keine finanziellen Ansprüche des Eigentümers an die Stadt abgeleitet werden können. - Dem Tausch stimmte der Ausschuss am Ende mehrheitlich zu.