19.01.2017

Flüchtlingsunterkunft Röttgershof wird im März freigezogen 

Es geschehen noch Zeichen und Wunder und ein Hauch von Menschlichkeit und Empathie für Flüchtlinge scheint in die führenden Köpfe der Stadt Marl eingezogen zu sein. So verkündete heute im Sozialausschuss, der im Julie-Kolb-Seniorenzentrum tagte, Frau Duka (Dezernentin) und Herr Albers (Sozialamtsleiter), dass der Röttgershof, die desolate,verschimmelte, menschunwürdige Sammelunterkunft für Flüchtlinge an der Langenbochumer Straße am Rande von Marl, im März freigezogen wird. Verwunderlich ist, warum man im Oktober 2016 noch den Antrag der Grünen Wählergemeinschaft abgelehnt hatte, den Röttgershof zu schließen. 

Momentan sollen dort noch 65 Asylbewerber untergebracht sein. Nach unseren Recherchen sind es nur noch ca 30 Personen. Diese sollen in die im November fertiggestellte und frisch renovierte Sammelunterkunft auf dem Gelände von AV 1/2 in ein paar Wochen übergesiedelt werden. Bisher wohnt dort noch kein einziger Flüchtling. 

Offenbar haben die jahrelangen Proteste gegen diese miese Unterkunft in den Köpfen der Verwaltung doch Wirkung gezeigt.