07 .12.2014

Wie geht es weiter mit der Schulsozialarbeit?

Am Mittwoch, 10.12.2014 um 16:00 Uhr findet in der Martin-Luther-King-Gesamtschule, Georg-Herwegh-Straße 67 die dritte Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport statt. Auf der Tagesordnung stehen vorwiegend mündliche Berichte der Verwaltung. So wird über den aktuellen Stand bezüglich der Schulsozialarbeit berichtet werden, für deren Erhalt sich die Wählergemeinschaft Die Grünen vehement eingesetzt hat. - Vorbericht von Gerda Brünger-Rath, unserer Vertreterin im Schulausschuss.

15.11.2014

Antrag der WG die Grünen zur Bildungsinitiative RuhrFutur im Schulausschuss 

Einstimmig angenommen wurde im Schulausschuss unser Antrag, sich über die konzeptionelle Arbeit, Modellmaßnahmen, Projekte und Netzwerke der Bildungsinitiative RuhrFutur zu informieren und der Bildungsallianz, die aus 5 Kommunen, 5 Hochschulen, dem Land NRW und der Stiftung Mercator besteht, deren Ziel die nachhaltige Verbesserung des Bildungsniveaus ist und die schrittweise erweitert werden soll, nach Möglichkeit beizutreten.  

Die Vertreterin der Wählergemeinschaft Gerda Brünger-Rath erläuterte im Schulausschuss die Ziele der Bildungsinitiative und den möglichen pädagogischen und bildungspolitischen Gewinn auch für die Marler Schullandschaft. Damit stieß sie auf das Interesse und den Zuspruch der anderen Fraktionen. Lediglich die Schulverwaltung in Person der Beigeordneten Frau Dr. Duka sprach sich gegen den Antrag aus, da ihr zur Durchführung angeblich die personellen Ressourcen fehlen. Dennoch stimmten alle Fraktionen dem Antrag zu, den wir hier im Wortlaut vorstellen:

Haushaltsstelle für Veranstaltungen möglich

Auf Wunsch der Wählergemeinschaft Die Grünen tagte der Kulturausschuss dieses Mal in der Scharounschule. Gemeinsam mit dem Schulausschuss wurde das Gebäude besichtigt. Lob gab es von allen Ausschussmitgliedern, der Initiativkreis bedankte sich bei allen Fraktionen für die Unterstützung. Die Wählergemeinschaft Die Grünen freut sich über die positive Entwicklung, war sie doch vor Jahren die einzige Fraktion, die sich den Abrissplänen der Verwaltung entgegenstellte. Mit fachlicher Unterstützung gelang es schließlich, die anderen Fraktionen ebenfalls zu überzeugen. Ein Antrag der Wählergemeinschaft 10.000 Euro für Veranstaltungen in der Scharounschule zur Verfügung zu stellen, konnte noch nicht abgestimmt werden, da die anderen Fraktionen den Haushalt noch nicht beraten haben. Allerdings gab es im Ausschuss keinen Widerstand, der gewünschte Schritt zu einem Kultur - und Begegnungszentrum außerhalb des Schulbetriebs muss auch mit Haushaltsmitteln ausgestattet werden. Über den Antrag der Wählergemeinschaft wird jetzt im HuFA entschieden.

 

14.11.2014 

Ohne Beratung wollte der Schulausschuss den Haushaltsplan 2015 in den Haupt- und Finanzausschuss verweisen

Dagegen wehrte sich jedoch Gerda Brünger-Rath, die für die WG Die Grünen im Schulausschuss sitzt. Sie wies darauf hin, dass der Fachausschuss das wichtigste Gremium ist, um über die Belange der Schulen zu beraten. So erreichte sie, dass zumindest die schulpolitische Meinung der Wählergemeinschaft in der ansonsten offensichtlich meinungslosen Runde thematisiert wurde. 

Kritisiert wurde von unserer Vertreterin, dass seit der vor einigen Jahren vorgenommenen Kürzung bei der Ausstattung der Schulen um 15 % diese „Fortschreibung der Defizite" weitergeführt wird und keine Erhöhungen geplant sind, obwohl an Marler Schulen erheblicher Bedarf herrscht. Im Gegenteil, bei der sächlichen Ausstattung der Grundschulen – die aus Schulkreisen jetzt schon als dramatisch schlecht beschrieben wird - sollen weitere Einsparungen vorgenommen werden. Als Gerda Brünger-Rath auf diese Mangelverwaltung hinwies, fiel wohl die eine oder andere bedauernde Bemerkung, lösungsorientiert darüber beraten oder gar geändert wurde von den SchulpolitikerInnen der anderen Fraktionen aber nichts. Die Verwaltung verwies lediglich darauf, dass gespart werden müsse, um dem Haushaltssanierungskonzept zu genügen.

Kein Thema war die Diskussion um die Zukunft der Schulsozialarbeiter in Marl für die kleinen Fraktionen im Rat der Stadt Marl. Während sich die Wählergemeinschaft (WG), die CDU, SPD und FDP eine ausführliche und kontroverse Auseinandersetzung lieferten, bei der man, zumindest bei der WG und der FDP das Ringen um eine Möglichkeit der Fortführung erkennen konnte, blieben die Fraktionen von Bündnis 90, WIR, Piraten und Die Linke stumm. Ein Thema, an dem eigentlich alle an einem Strang ziehen müssten, keine Meinung bei  diesen Vertretern. Der Vertreter der UBP war der Sitzung von vorneherein ferngeblieben (was allerdings kein Nachteil für die Sitzung war). Erfreulich die Stellungnahme der Betroffenen, die sich voll inhaltlich hinter unseren Antrag stellten.