27.11.2015

Mehrheitsfraktionen blocken Abschaffung von (katholischen) Bekenntnisschulen ab 

Die einzige noch verbliebene Hauptschule an der Wiesenstraße hat 289 SchülerInnen, davon sind nur noch 37 katholisch: trotzdem ist es immer noch eine katholische Schule. Ähnliche Verhältnisse finden sich an einigen katholischen Grundschulen. Diese Schulen werden augenscheinlich von den Eltern nicht als Bekenntnisschulen, sondern als Stadtteilschulen gewählt. Der Schulträger, die Stadt Marl, sollte deshalb das Abstimmungsverfahren zur Umwandlung dieser Schulen in Gemeinschaftsschulen einleiten. Eine Forderung, die nun erneut von der Mehrheit des Schulausschusses verschoben worden ist. - Lesen Sie den Bericht aus dem Schulausschuss!

31.10.2015

  

Schulausschuss führt sich selbst ad absurdum - Politiker ohne Meinung zum Haushalt

Die Schulausschusssitzung am 28.10. war nicht gerade eine Sternstunde kommunaler Haushaltspolitik. Der Vorsitzende schlug vor, in der Sitzung keinen Beschluss zur Haushaltsvorlage 2016 zu fassen, sondern sie in den Haupt- und Finanzausschuss zu überweisen. Dagegen sprach sich unsere Vertreterin Gerda Brünger-Rath vehement aus, da der Schulausschuss der zuständige Fachausschuss sei, in dem über die Belange der Schulen entschieden werden solle. Aber eine qualifizierte Diskussion über die einzelnen Posten des Schuletats wollten oder konnten (wahrscheinlich beides) die anderen Ausschussmitglieder nicht führen.

16.06.2015

Verwaltung soll Verwendungsnachweis von Landesmitteln führen - Hat die Schulministerin Recht? 

Ohne Gegenstimme beschlossen wurde im Schulausschuss ein Antrag der WG Die Grünen: Es ging um die Verwendung von Landesmitteln für die Inklusion an Marler Schulen (Belastungsausgleich). Unsere Sprecherin im Ausschuss Gerda Brünger-Rath verwies auf die vom Land NRW gewährte Belastungspauschale in Höhe von 112.842 € für Investitionen und 22.857 € für nicht lehrendes Personal, die in diesem Jahr bereits geflossen ist und in den nächsten vier Jahren jeweils in gleicher Höhe noch fließen wird.

Wie werden diese Landesmittel hier in Marl eingesetzt? Sind sie „auskömmlich", wie es Schulministerin Löhrmann dargestellt hat? Verbessern sich dadurch die von den Schulleitungen bereits als problematisch kritisierten Rahmenbedingungen bei der Umsetzung schulischer Inklusion? - Diese und weitere Fragen sollen nun durch unseren Antrag im Schulausschuss behandelt und diskutiert werden. Denn da über die Verwendung der Belastungspauschale keine Nachweispflicht der Kommunen gegenüber dem Land besteht, sollte bei ihrem Einsatz in Marler Schulen nach unserer Meinung zumindest der Fachausschuss beteiligt werden – und mit dieser Forderung wurden wir im Schulausschuss mehrheitlich unterstützt.

30.10.2015

Mehr Gerechtigkeit im Bildungswesen durch Talentscouting - (Foto: Talente frühzeitig erkennen und fördern!)

Einstimmig beschlossen wurde in der letzten Schulausschusssitzung der Antrag der WG Die Grünen zum Thema Talentscouting. Er zielt darauf ab, das auf mehr Chancengerechtigkeit im Bildungswesen ausgerichtete Projekt der individuellen Unterstützung und Förderung talentierter SchülerInnen aus Nichtakademiker-Familien auch in Marl bekannt zu machen und zu unterstützen. Dieses Ansinnen wurde erfreulicherweise von allen Ausschussmitgliedern befürwortet. - Lesen Sie noch einmal unseren Antrag!

07.06.2015

 

Grüne Wählergemeinschaft fragt nach Verwendung von Landesmitteln

Laut Aussage von Schulministerin Sylvia Löhrmann sollen „die Zuweisungen des Landes an die Kommunen für die schulische Inklusion auskömmlich" sein; die Ausgaben der Kommunen sollen danach angeblich bei den „Investitionen in behindertengerechte Schulräume und Geräte … deutlich unter den Landeszahlungen" liegen. Für die Grüne WG ergeben sich in diesem Zusammenhang Fragen bezüglich der Verwendung des pauschalierten Belastungsausgleiches (für Marl 112.842,64 €) und seiner Auswirkungen auf die Rahmenbedingungen an den Marler Schulen. - Lesen Sie den Antrag im Wortlaut!