06. September 2016

Wählergemeinschaft fordert dauerhafte Sicherung der Schulsozialarbeit

Eine dauerhafte und unbefristete Sicherung der Schulsozialarbeit forderten in einer gemeinsamen Situng des Kinder - und Jugendhilfeausschuss, des Sozialausschuss und des Schulausschuss die Vertreter der Wählergemeinschaft Die Grünen. Dieser Zusatz wurde in einem einstimmig verabschiedeten Appell an die Landesregierung zur Weiterfinanzierung eingesetzt. "Es dark keine weitere Hängepartie für die Schulsozialarbeiter geben. Die Beschäftigung darf zukünftig nicht mehr befristet werden, damit die MitarbeiterInnen und die Schulen eine Planungssicherheit haben", erklärte Johannes Westermann. Nur die Wählergemeinschaft mahnte aber auch eine kommunale Mitverantwortung an. Gerda Brünger-Rath erklärte, dass "die Kommunenen in die Lage gebracht werden müssen, sich eventuell an den Personalkosten zu beteiligen. Dazu sind Gespräche mit dem Regierungspräsidenten nötig." Bisher waren die Mehrheitsfraktionen von CDU und SPD dazu nicht bereit. Wir hoffen auf ein Umdenken, damit ein gemeinsamer Kraftakt von Kommunene und Land eine Weiterführung der unverzichtbaren Schulsozialarbeit garantiert.

01.07.2016

Wählergemeinschaft will Schulen an Verkaufserlösen beteiligen

In einem Antrag an den Schulausschuss, den Stadtplanungsausschuss, den HuFA und den Rat fordert die Wählergemeinschaft, die Schulen zukünftig an den Verkaufs - und Vermarktungserlösen von Schulgebäuden finanziell zu beteiligen. Ein ähnliches Modell wird bereits seit einiger Zeit praktiziert, wenn Spielflächen verkauft werden. Dann wird ein Teil des Erlöses für die Neugestaltung von anderen Spielflächen zur Verfügung gestellt. Aktuell könnte z. B. der Verkauf des Geländes der Hauptschule an der Wiesenstraße der Martin-Luther-King-Gesamtschule helfen, den seit Jahren geplanten Anbau zu verwirklichen. Lesen Sie den vollständigen Antrag:

22.01.2016

  

Umwandlung katholischer Schulen in Gemeinschaftsschulen: Verwaltung zieht Vorlage zurück - Sonderstatus für Canisius-Schule? 

Eigentlich sollte in der Schulausschusssitzung am Mittwoch ein Abstimmungsverfahren zur Umwandlung katholischer Schulen in Gemeinschaftsschulen auf den Weg gebracht werden, nachdem schon in der Novembersitzung darüber diskutiert, ein Beschluss aber auf Wunsch der politischen Mehrheit auf diese Sitzung verschoben wurde. Diesmal zog die Verwaltung die Vorlage zurück mit der Begründung, dass die betroffenen Schulen (katholische Hauptschule, Haard-/Johannesschule und Bonifatiusschule) von sich aus ein Abstimmungsverfahren initiieren werden. Auf Nachfrage unserer Schulpolitikerin Gerda Brünger-Rath nach der Canisiusschule, für die im ursprünglichen Beschlussvorschlag auch ein Abstimmungsverfahren vorgesehen war, stellte sich heraus, dass für diese Schule keine Änderung beabsichtigt ist.

26.02.2016

Antrag zur Chancengleichheit in Grundschulen nach Intervention der Verwaltung gescheitert - Schuldezernentin stellt sich unwissend und hält bisherige Maßnahmen für ausreichend - Foto: In der Grundschule wird entschieden, wer auf welche weiterführende Schule gehen darf 

Gescheitert ist der Antrag der WG Die Grünen, sich im Schulausschuss mit den Ergebnissen einer Studie zu befassen, die die Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegeben hatte. Die Studie wurde von der Uni Bochum durchgeführt und belegt mit ihren Ergebnissen, dass die freie Grundschulwahl zur Verschärfung sozialer und ethnischer Trennung an den Grundschulen führt, was bekannter- und erwiesenermaßen den Lernerfolg von benachteiligten SchülerInnen mindert. SPD und CDU erklärten zunächst aus nicht nachvollziehbaren Gründen, dass sie dem vorliegenden Antrag nicht zustimmen könnten. Kurzzeitig schien ein Kompromiss jedoch möglich, dem sich auch unsere Vertreterin Gerda Brünger-Rath nicht verschloss: nicht der Ausschuss, sondern je ein Vertreter der Fraktionen sollte sich mit den Schulleitungen zusammensetzen und über die Problematik beraten. - Lesen Sie weiter!

18.01.2016

 

Erneute Abstimmung über Umwandlung katholischer Schulen in Gemeinschaftsschulen 

In dieser Woche findet eine Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport statt. Beschlossen werden sollen u.a. Zuschüsse für Aktionen gegen Gewalt an Schulen: Die Willy-Brandt-Gesamtschule bittet um Unterstützung für das Projektes „Niemand hat das Recht, den anderen auszugrenzen, zu beleidigen oder zu verletzen…", und die Martin-Luther-King- Gesamtschule möchte eine Streitschlichterausbildung durchführen. Auch auf der Tagesordnung steht zum wiederholten Mal die Umwandlung katholischer Schulen in Gemeinschaftsschulen. Nachdem in der letzten Novembersitzung die PolitikerInnen der anderen Fraktionen gegen die Stimme unserer Vertreterin eine Beschlussfassung ablehnten, soll nun erneut darüber diskutiert und hoffentlich endlich eine Entscheidung getroffen werden, die allerdings für das nächste Schuljahr leider schon zu spät käme.