08.11.2018

Beratung: erneut Fehlanzeige

Wie schon in den Jahren zuvor überwies der Schulausschuss auch in diesem Jahr den Plan zum Schuletat zur Beratung und Beschlussfassung an den HuFA . Diese Praxis wurde von unserer Vertreterin Gerda Brünger-Rath kritisiert, weil doch der Schulausschuss das zuständige Fachgremium für schulische Belange ist, das durch seine Nähe zu den Schulen die fundierteren Diskussionen führen und Beschlüsse fassen kann. Ihre Kritik stieß auf taube Ohren. Allerdings konnte sie diesmal durchaus einen Erfolg verbuchen: Ihr Appell an die SchulpolitikerInnen, die seit 2012 jährlich durchgeführten 10%igen Einsparungen bei der Ausstattung der Schulen – die zur Sanierung des städtischen Haushalts beitragen sollen - zu beenden, wurde schließlich vom Schulausschuss unterstützt und wird als einstimmiges Votum dem HuFA empfohlen. Sollten die PolitikerInnen im HuFA dem Antrag folgen, dann gäbe es jährlich 25.000 € zusätzlich für die Ausstattung unserer Schulen. - Foto: Gerda Brünger-Rath konnte einen 'kleinen' Erfolg verbuchen

27.04.2018

Evaluierung der Scharounschule

Kurz war die Tagesordnung, kurz war auch die Sitzung selbst. Der Antrag der grünen Wählergemeinschaft, den Bericht zur Evaluierung der Scharounschule auf einer gemeinsamen Sitzung von Schul- und Kulturausschuss zu diskutieren, wurde einstimmig angenommen. Dazu regte der Bürgermeister noch an, zu der Sitzung der beiden Fachausschüsse den Verfasser des Berichtes einzuladen, um seine Evaluationsarbeit vorzustellen, zudem solle die gemeinsame Sitzung in der Scharounschule stattfinden – Vorschläge, denen Gerda Brünger-Rath (Wählergemeinschaft) gerne zustimmte.

12.10.2017

Aus dem Schulausschuss berichtet Gerda Brünger-Rath

Das Thema Schulbuchbeschaffung, das nicht auf der Tagesordnung des Schulausschusses stand, sprach unsere Vertreterin Gerda Brünger-Rath unter dem Punkt „Anfragen und Mitteilungen" an, weil wir ein großes Problem in der uns erst seit kurzem bekannten aktuellen Auftragsvergabe für Schulbücher sehen. Bis vor einem Jahr wurden die Aufträge zur Schulbuchlieferung von der Schulverwaltung an die örtlichen Buchhandlungen vergeben. Doch dann musste die Stadt Marl laut Vergaberecht (Vergabesumme oberhalb des Schwellenwertes) die Bestellungen europaweit ausschreiben. - Lesen Sie weiter!

23.11.2017

Schulausschuss: Wiederholungstheater Haushalt

Gerda Brünger-Rath berichtet aus dem Fachausschuss:

Haushaltsplanberatungen in einem Fachausschuss, da stellt man sich eigentlich fachspezifische Diskussionen, engagierte zielgerichtete Vorschläge und schließlich eine Abstimmung über die Verwaltungsvorlage zum Schuletat vor. Nichts davon zu diesem Tagesordnungspunkt im Ausschuss für Schule und Sport! Hätte nicht unsere Vertreterin Gerda Brünger-Rath unsere Einschätzung und Kritik zum Haushaltsplan dargelegt, dann wäre er bis auf zwei, drei Fragen von „bum" diskussions- und kommentarlos durch die „großen" Fraktionen an den Haupt-und Finanzausschuss (Hufa) überwiesen worden.

Unsere Kritik und die Begründung für unsere Ablehnung: Wie schon in den Jahren zuvor sollen zur Haushaltssanierung bei der Ausstattung der Schulen 10% der Finanzmittel (125000 €) eingespart werden – und das, obwohl die SchülerInnenzahlen inzwischen wieder ansteigen. Noch nicht einmal ein Inflationsausgleich soll den Schulen gewährt werden. Dabei besteht an den Schulen durchaus zusätzlicher Bedarf, wie noch in einer der vorherigen Schulausschusssitzung zu erfahren war. Da beklagte nämlich eine Schülersprecherin u.a. sogar den Mangel an Unterrichtsmitteln wie Beamern und Fernsehgeräten in der Oberstufe.

Die Kritik von Gerda Brünger-Rath verhallte ohne Echo: keine Entgegnung, keine Beiträge von Seiten der anderen Fraktionen. Stattdessen beantragte die SPD, den Haushaltsentwurf ohne Abstimmung im Schulausschuss an den Hufa zu überweisen, und das unterstützten bis auf unsere Vertreterin alle anderen SchulpolitikerInnen.

Ordnungsamt verweigert Informationen

 

Im Schul - und Sportausschuss sollte über die Möglichkeit des Abschiebens aus Schulen berichtet werden. Die Wählergemeinschaft Die Grünen hatte das Thema angesprochen, die Schulverwaltung versprach zur nächsten Sitzung zu recherchieren. In der Ausschusssitzung berichtete die Verterterin des Schulverwaltungsamtes, dass ihre Bemühungen zur Klärung des Sachverhaltes keinen Erfolg hatten. Das Ordnungsamt verweigerte die Auskunft, mit der Begründung, es gäbe eine Anfrage im Rat der Stadt Marl zu diesem Thema. Abgesehen davon, dass es ein Antrag unserer Fraktion ist und keine Anfrage, ist die Begründung absolut nicht nachzuvollziehen. Der Fachausschuss, in dem u.a. auch die Schulleitungen zahlreich vertreten waren, wäre der richtige Ort für Informationen gewesen. Schade, dass diese Missachtung eines Fachausschusses und möglicherweise betroffener Schulen außer von dem Vertreter der Wählergemeinschaft nicht kritisiert wurde.