Fragestunde zu Bebauung Jahnstadion

Gelebte Demokratie zu Beginn der Ratssitzung - 90 Minuten fragten und diskutierten engagierte Bürger mit Politik und Verwaltung. Sie protestierten gegen eine übermäßige Abholzung von Bäumen zu Gunsten einer überdimensionierten Bebauung. Herr Marek von der Bürgerinitiative machte klar, dass in den Plänen zur europaweiten Ausschreibung ausschließlich eine Bebauung des Jahnstadions und der Waldschule vorgesehen war. In neueren Plänen ist jetzt eine Erweiterung der Bebauung vorgesehen. Thomas Oenning von der neben dem Bebauungsbereich liegenden Realschule machte auf anstehende Probleme der Schule während und nach der Bebauung aufmerksam. Die städtische Baudezernentin erwiderte, dass dieser Vorentwurf "mit sinnvoller städtebaulicher Ergänzung" versehen sei und dass "Planung sich entwickele". Johannes Westermann von der Wählergemeinschaft antwortete den Fragestellern. Er machte deutlich, dass die Wählergemeinschaft keiner weiteren Bebauung des Wäldchens am Jahn-Stadion zustimmen werde. Die Bebauung des Stadions und der Waldschule sei durch bestehende Verträge nicht mehr zu verhindern, eine Ausweitung der Bebauung zu verhindern ist jedoch noch möglich. Außerdem forderte er als Einziger, die Belange der Realschule zu  berücksichtigen. Maßnahmen um einen regulären und störungsfreien Unterricht während  und nachder Bauphase und zu gewährleisten, müssen von der Verwaltung und vom Investor getroffen werden und im Fachausschuss mit Vertretern der Schule und der Politik diskutiert werden.