16.10.2016

 

Rettet Hubert unsere Stadt? - Der Kniefall vor Rudimo- und FAKT-Chef 

Was sich am Mittwoch im Großen Insel-Saal und in der Vor- und Nachdarstellung dessen, was dort vorgeführt wurde, im einzigen Marler Kommunalblatt darbot, war für hiesige Verhältnisse schon mehr als erwähnenswert. Hauptdarsteller Hubert Schulte-Kemper ließ sich als Lichtgestalt feiern. In geradezu kniefallartiger Begeisterung applaudierte nicht nur die überwältigende politische Mehrheit unserer Stadt, sondern auch die monopolistische kommunale Presse.

02.10.2016

Ich kaufe mir eine Stadt 

In der letzten Ratssitzung gab es einen großen Gewinner: Hubert Schulte-Kemper und seine Fakt AG. Was sich im Großen Sitzungssaal des Rathauses abspielte hat einen faden Beigeschmack. Geradezu überfallartig kam die Verwaltung mit einer Tischvorlage für den Hauptausschuss und den Rat aus dem Gesträuch, in der 8 Forderung der Investitionsgesellschaft nahezu wörtlich als Beschluss vorgelegt wurden, was dann auch prompt von der Politik genauso akzeptiert wurde.

11.05.2016

Informationen über Grundwasserbelastung soll im Rat gegeben werden - Foto: Die harmlosere Methode der Abfallbeseitigung 

Eine Anfrage der Wählergemeinschaft Die Grünen zum Thema Grundwasserverseuchung durch die ehem. Werksdeponie Hilgenberg im Chemiepark Marl soll in der Ratssitzung am Donnerstag beantwortet werden. Der Verwaltung lägen aktuell keine Informationen vor, erklärte Bürgermeister Werner Arndt, stellte aber in Aussicht, bei den zuständigen Behörden beim Kreis Recklinghausen nachzufragen und die Ergebnisse im Rat vorzutragen. Der WDR hatte in der vergangenen Woche von hochgiftigen Kohlenwasserstoffen im Grundwasser berichtet.

12.05.2016 

 

BM: RAG sieht keine Veranlassung zu besonderen Sicherungsmaßnahmen bzgl. Flutung der unterirdischen Anlagen 

Wegen der untertägig im Laufe der Jahrzehnte abgelagerten Rückstände aus hochgiftigen Betriebsstoffen des Bergbaus regte ein Marler Bürger an, seitens der Stadt ein diesbezügliches Gutachten zu fordern und evtl. notwendige Sicherungsmaßnahme vorzunehmen. Hintergrund der Frage sind die geplanten Flutungen der untertägigen Anlagen bis zu einer Tiefe von 600 Metern. BM Werner Arndt erklärte, die RAG habe geäußert, ihrerseits keinerlei Sicherungsmaßnahmen vornehmen zu wollen, da der Kontaminierungsgrad unterhalb der zulässigen Grenzwerte läge.