18.01.2017

Personalplanung muss auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren 

Die Fraktion der Grünen Wählergemeinschaft beantragt im Kultur- und  Weiterbildungsausschuss Veränderungen in der Personalplanung, um den aktuellen und künftigen Erfordernissen gerecht zu werden. - Lesen Sie dazu den Antrag! 

Antrag der Fraktion WG Die Grünen Marl betr. Musikschule

An den Vorsitzenden des Ausschuss für Kultur – und Weiterbildung Herr Karl Heinz Dargel 

Sehr geehrter Herr Dargel!

Bitte setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung:

Seit langem ist die Musikschule der Stadt Marl eine hervorragende Kultureinrichtung. Mit ihrem Sitz in der Scharounschule und mit ihren vielfältigen Kooperationen in Marl und in allen Stadtteilen Marls ist die Musikschule der Stadt Marl ein komplexes System. 

Im Kulturausschuss ist wiederholt über die Stellenplanung für die kommenden Jahre diskutiert worden. Das Kulturkonzept der Stadt Marl von2014 macht dazu Aussagen und Festlegungen.

ANTRAG:

Der Kulturausschuss beauftragt die Verantwortlichen, im Laufe dieses Jahres Vorkehrungen zu entwickeln, um die Weichen für die mittelfristige Zukunft zu stellen. Dazu gehört die Information des Fachausschusses durch die Beantwortung folgender Fragen:

1. Welche hauptamtlichen Angestellten der Musikschule der Stadt Marl gehen wann in die Rente?

2. Für welche der nicht hauptamtlich angestellten Honorarkräfte besteht im Rahmen der aktuellen Rechtsprechung eine Sozialversicherungspflicht?

3. Welche Probleme ergeben sich bei der Beschäftigung mit Honorarkräften, bedenken wir (a) die Orte, wo sie Musikunterricht geben, (b) die zeitlichen Abläufe bzw. die Stundenpläne und (c) die inhaltlichen Absprachen und konzeptionellen Umsetzungen z.B. seitens der Musikschulleitung im Verhältnis zu den Honorarkräften sowie (d) die Tätigkeiten im Rahmen der Musikschule wie z.B. Schulkonzerte, Teilnahme an Vorspielen, Musikveranstaltungen auch an anderen Orten und Einrichtungen aufgrund von Absprachen und Kooperationsverträgen, bei Sonderproben und Workshops u.a. (sog. „Zusammenhangtätigkeiten")

Wir sind der Auffassung, dass die Stellenplanvorgaben im Kulturkonzept der Stadt Marl von 2014 einer Revision unterzogen werden müssen. Wie auch in anderen Musikschulen werden weitere hauptamtliche Stellen nötig sein und Honorarverträge sollten in TVöD-Verträge umgewandelt werden.

Für die Fraktion

Johannes Westermann und Hartmut Dreier