Antrag im Kulturausschuss

Der Umzug des Glaskastens in das neue Gebäude "Marschall 66" ist ein großes Thema am Rande der Rathaussanierung. Nur Konkretes gibt es bisher nicht." Die Wählergemeinschaft sieht die steigende Attraktivität des Museums, sowie seine kommunale und überregionale Bedeutung mit Freude. Der geplante Umzug darf aber nicht zu einer Unterbrechung der erfolgreichen Arbeit oder zu einem Stopp der Planungen für Ausstellungen und Veranstaltungen führen. Deshalb beantragen wir einen Bericht über den aktuellen Stand der Umzugspläne," erklärt Hartmut Dreier, Mitglied der grünen Wählergemeinschaft im Kulturausschuss.

Hier der Antrag im Wortlaut:

Antrag :

Die Verwaltung gibt einen Bericht über den aktuellen Stand zum geplanten Umzug des Museums in die Räumlichkeiten von Marschall 66. Dabei ist besonders der geplante Zeitplan des Umzuges darzustellen.

Begründung :

Die Sanierung des Rathauses und der damit verbundene Umzug des Museums rückt näher. Leider ist dem Kulturausschuss nichts oder nur sehr wenig über den genaueren Ablauf des Umzuges bekannt. Wichtig wäre es u.a. zu wissen wie der Weiterbetrieb des Museums aussieht, drohen längere Schließungszeiten, gibt es Übergangslösungen für Ausstellungen, Veranstaltungen etc. Eine Information des Fachausschusses ist daher dringend erforderlich.

Am Mittwoch soll der Kulturausschuss über Maßnahmenpaket entscheiden

Im Schnellverfahren soll der Kulturausschuss einem von der Verwaltung vorgelegten Konzept zum Sozialen Rathaus und zur Verlegung des Skulpturenmuseums und anderer Bildungseinrichtungen in die ehemalige Hauptschule an der Kampstraße zustimmen; im weiteren Verfahren soll dann der Rat am 6. Juli beschließen. Das neue Konzept beinhaltet die vollständige Abkehr von der bisherigen Grundidee - insbesondere des Marler Sterns - einer Verbindung von Kommerz und Kultur unter einem Dach. Stattdessen sollen in Zukunft die städtischen Bildungseinrichtungen ihren zentralen Schwerpunkt in der noch zu sanierenden alten Hauptschule haben, während der Marler Stern einer ausschließlich kommerziellen Nutzung zugeführt werden soll (was die Vorlage allerdings ausdrücklich nicht erwähnt). - Lesen sie den Beschlussvorschlage. Die gesamte mehrere Seiten starke Vorlage ist auf der städtischen Homepage zu finden.

16.02.2017

 

Demokratismus: Bürgermeister lässt abstimmen, bis (ihm) das Ergebnis passt - Foto: Die Ratsstube 

Der Kulturausschuss hatte den Antrag der Wählergemeinschaft Die Grünen, im Laufe diesen Jahres Vorkehrungen zu treffen, um die Weichen für die mittelfristige Zukunft der Musikschule zu treffen, in den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen. Dort erfolgte jetzt eine schriftliche Antwort der Verwaltung. Dem Antrag des grünen Vertreters auf Rückverweisung in den Fachausschuss wurde mit 2 Stimmen stattgegeben. Der Rest des Hauptausschusses hatte sich an der Abstimmung gar nicht beteiligt. Trotzdem erklärte der Bürgermeister den Antrag für abgelehnt. Einwendungen ließ der Bürgermeister nicht gelten und blieb bei seiner Entscheidung. Nach einem kurzen Dialog zwischen SPD- und CDU-Fraktion erfolgte eine neue Abstimmung. Diesmal stimmten SPD und CDU geschlossen gegen die Vertagung. Ob nun der Kulturausschuss als betroffener Fachausschuss noch gehört wird, erscheint zweifelhaft.

26.03.2017

Offene Diskussion des Kulturkonzeptes der Stadt soll im nächsten Jahr beginnen

In einem einstimmigen Beschluss verständigte sich der Kulturausschuss darauf , ab Anfang 2018 auf Einladung des Bürgermeisters das Kulturkonzept der Stadt Marl in seinen einzelnen Teilen in sorgfältigen Beratungen einem „up-date" zu unterziehen. Angestoßen wurde dieser Beschluss durch die Grüne Wählergemeinschaft, die entsprechende Anträge gestellt hatte. Zunächst war gegen die Stimmen der grünen WG die  Angelegenheit in den HUFA überwiesen worden, wo die Nichtwiederbesetzung  der Stellen der Hauptamtlichen beschlossen wurde, sobald diese aus Altersgründen ausscheiden würden. In der heutigen Sitzung signalisierte - nach einer Intervention von Brigitte Kluth - Bürgermeister Arndt Bereitschaft zu einer gemeinsamen Diskussion im Sinne des grünen Antrags. Daraufhin zog Hartmut Dreier, Sprecher der grünen WG im Kulturausschuss, seinen Antrag zurück.

26.01.2017

BM bricht Ratsbeschluss und lädt Kulturausschuss als Ehrengast ins Theater ein - Foto: Mutiger Bürgermeister lässt Kulturpolitiker wieder an der Kasse vorbei ins Theater

Der Antrag der WG Die Grünen zum Stellenplan der Musikschule wurde aufgrund einer Vorabsprache der SPD und CDU ohne Diskussion in den HUFA überwiesen. Zum Antrag der WG Die Grünen betreffend Führungen, Infos und Vermarktung der Scharounschule berichtete der BM von einer ämter-übergreifenden AG, die es seit 2016 gäbe und deren Ergebnisse demnächst vorgetragen werden könnten.

Nach Aussage von BM Werner Arndt wird das Thema "Standort des Skulpturenmuseums Glaskasten" erst im Februar auf die Tagesordnung der Fachausschüsse kommen; ursprünglich sollte der Rat bereits im Februar entscheiden.

Im Zusammenhang mit dem diesjährigen Marler Debüt kündigte der Bürgermeister an, die Mitglieder des Kulturausschusses als Ehrengäste einzuladen. Diese Einladung steht im Gegensatz zu dem vor Jahren gefassten Ratsbeschluss - seinerzeit auf Antrag der Bürgerliste WIRR - Politiker kostenfrei ins Theaters gehen zu lassen. Kritik an dem schlechten Zustand der Homepage der Stadt Marl begegnete der BM mit dem Hinweis, eine Modernisierung des gesamten Internetauftritts der Stadt Marl sei in Arbeit.