Im Rahmen ihres Antrags zur Organisationsüberprüfung des Jugendamtes beantragte die Wählergemeinschaft die Darstellung eventueller Zwischenergebnisse im Ausschuss. Frau Dr. Duka erklärte zu Beginn der Diskussion, sie gäbe "die Verwaltungsmeinung weiter, dieses läge in der Organisationshoheit des Bürgermeisters". So sei kein regelmäßiger Tagesordnungspunkt zur Berichterstattung möglich. Diese Meinung teilt die Wählergemeinschaft nicht, Jens Flachmeier erklärte, dass der Ausschuss Teil des Jugendamtes ist, und dass er das  Recht auf Auskunft habe. Trotzdem zog er den Antrag zurück, da der Ausschuss die Verwaltungsmeinung nicht kippen wollte. Er kündigte aber an, regelmäßig nach dem Stand der Dinge nachzufragen. Das kann der Bürgermeister einem Ausschussmitglied nicht verwehren. Zur Erinnerung: Schon bei dem Beschluss, die Hilfen zur Erziehung einer Wirtschaftslichkeitsprüfung zu unterziehen, hatte die Verwaltung und der Rat den Fachausschuss nicht beteiligt. Erst Anträge der Wählergemeinschaft brachten das Thema auf die Tagesordnung.