14.11.2018

WG verbucht Erfolg

Im Kinder- und Jugendhilfeausschuss zeigte sich das gleiche Scenario wie in den anderen Fachausschüssen – die SPD beantragte, die Abstimmung über den Fachhaushalt in den HuFA zu verschieben. Johannes Westermann (WG Die Grünen) argumentierte wegen der Besonderheit des Ausschusses - hier sind auch Vertreter der Fachverbände stimmberechtigt - , dagegen. So wurde zumindest abgestimmt, wenn auch ohne Beratung. Bei zwei Enthaltungen der Wohlfahrtsverbände - sie fühlten sich nicht genügend informiert - wurde dem Haushalt für den sozialen Bereich zugestimmt. In diesem Zusammenhang lobte der Sprecher der Wählergemeinschaft noch einmal die zusätzlichen Investitionen in Stadtteilzentren. Die Wählergemeinschaft hatte sich immer wieder dafür eingesetzt, wurde aber von der Haushaltskoalition ausgebremst. Erst nachdem ein unabhängiges Gutachten die Argumentation der WG unterstützte, dass eine gute präventive Arbeit auch haushaltsentlastend wirken wird, konnte die Mehrheit überzeugt werden. - Foto: Johannes Westermann

Ein Armutszeugnis stellten im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie Thomas Terhorst (CDU) und Thorsten Leineweber (FDP) ihren Vertetern im Landtag aus. Im Zusammenhang einer Resolution von der Wählergemeinschaft Die Grünen, SPD und LINKE für eine längst überfällige Reform des Kinderbildungsgesetzes, plauderten die beiden aus dem Nähkästchen. Resolutionen an den Landtag seien "nur schwarz gemachtes Papier" und "würden dort nicht wahrgenommen". Gehen wir davon aus, dass die beiden Marler Politiker nur für ihre eigenen Fraktionen sprechen können, so ist dieses Eingeständnis bezeichnend für die Einstellung der Landesregierung zu den kommunalen Vertretungen in NRW.

08.05.2017

Kinder- und Jugendhilfeausschuss und Stadtplanungsausschuss mit schmalem Programm - Foto: Die Ratsstube

Wenn sich am Mittwoch und am Donnerstag jeweils um 16:00 Uhr die beiden Fachausschüsse treffen, werden die Politiker wenig Neues zu beraten oder zu beschließen haben. Von Interesse dürfte möglicherweise die Anfrage der SPD sein, die nach der Absage eines Marler Großinvestors nach neuen Möglichkeiten (sowohl was die Lokalität als auch die Finanzierung betrifft) einer Kita für die Stadtmitte sucht. - Neuerding bietet sich dieser Investor in einem jetzt veröffentlichten offenen Brief als Bauträger einer wo auch immer anzusiedelnden Kita erneut an.

09.11.2017

Hilfen zur Erziehung werden immer aufwendiger

Aus einer Sitzungsvorlage (Nr. 2017/0384) der Verwaltung zur Kostenentwicklung bei den 'Hilfen zur Erziehung' geht hervor, dass sich die für 2017 prognostizierten Kosten auf 17.410.000,00 Euro belaufen werden, das sind 1,48 Millionen mehr als ursprünglich geplant. Die aufwendigste Position sind dabei die Kosten für di Heimunterbringung; sie belaufen sich auf 7.200.000,00 Euro. Die Fallzahlen sind zwar im Wesentlichen nicht gestiegen; es gibt jedoch andere gesetzliche Grundlagen und dadurch gestiegenen Kosten. - Genauere Informationen finden Sie auf der städtischen Homepage (Ratsinformationssystem) oder wenn Sie auf unserer Seite weiterlesen.

30.01.2017

Ausschuss beschäftigt sich mit Kindergartenplätzen 

Der Kinder- und Jugendhilfeausschuss tagt am Mittwoch, 1. Februar, ab 16.00 Uhr in der Ratsstube im Marler Rathaus. Im Wesentlichen geht es um Kindergartenplätze. So will Evonik eine Kindertageseinrichtung bauen. Auch soll der Bedarf nach einer Kindertageseinrichtung in der Stadtmitte ermittelt werden. Und das Jugendamt stellt die Angebotsstrukturen der Kindergärten in Marl nach dem KiBiz (Kinderbildungsgesetz) vor. Interessant könnte auch der Bericht über die sozialraumorientierte Arbeit und die Jugendarbeit in Sinsen werden.