11.03.2017

 

Thorsten Schmidt berichtet aus dem Betriebsausschuss: Erste städtische Einrichtung schafft E-Auto an - Foto: E-Auto von Citroen  

Der Zentrale Betriebshof wird als erster Bereich der Stadtverwaltung ein E-Auto anschaffen und - wie es heisst - 'erproben'. Finanziert wird der Kauf mit einem Zuschuss aus dem Steuersäckel des Bundes und aus dem sog. Energiefonds, der mit 'Sonderzahlungen' der RWE gefüllt wird. Der 'arme' ZBH, der seine jährlichen millionenschweren Überschüsse an den städtischen Haushalt überweist, lässt sich gewissermaßen 'sponsern'. Auf Nachfrage erklärte Betriebsleiter Michael Lauche, der ZBH beziehe ja bekanntlich "Ökostrom" von RWE und somit werde der Wagen ja "nicht" mit Atom- oder Kohlestrom betrieben. Er sei sich aber bewusst, dass dies natürlich nur "auf dem Papier" so sei . Er möchte - und das sei geplant - das Flachdach des ZBH mit weiteren Solaranlagen bestücken; nur wann, das könne er noch nicht sagen.

10.02.2017

 

Ausschuss beschließt, dass die Verwaltung berichten darf, aber erst in einer der nächsten Sitzungen 

Streng nach Gemeindeordnung ging es - nicht zum ersten Mal bei grünen Anträgen - beim Antrag der grünen Wählergemeinschaft zum Thema 'Fahrradfreundliche Stadt' zu: Der Ausschuss erteilte sein Einverständnis, dass die Verwaltung (demnächst) auf die gestellten Fragen antworten darf. Nach unseren bisherigen Erfahrungen wird diese Vorgehensweise in der Regel immer dann gewählt, wenn die Verwaltung noch nicht in der Lage oder nicht willens ist, die geforderten Antworten zu liefern; man setzt in solchen Fällen auf Zeit.

11.11.2016

Betriebsausschuss: Starkregenfälle sind eine Herausforderung für die Stadtentwässerung

Im Zusammenhang mit einer Anfrage der Grünen Wählergemeinschaft wies die Verwaltung darauf hin, dass es für Marl ein bis 2020 genehmigtes Abwasserbeseitigungskonzept gäbe. Als Reaktion auf die sich häufenden Starkregenereignisse gehe man bei künftigen Entwässerungsanlagen auf höhere Rohrdurchmesser, um das stärker anfallende Oberflächenwasser abführen zu können. Regressansprüchen von Bürgern glaubt die Verwaltung nicht nachgeben zu müssen.

28.01.2017

'Haben Sie daran gedacht, Ihre Altkleider einer caritativen Einrichtung zur Verfügung zu stellen?' 

Wie der Leiter des ZBH, Michael Lauche in der Sitzung des Betriebsausschusses erläuterte, wird auf den städtischen Altkleidercontainern ein Hinweis auf die caritativen Sammelmöglichkeiten gegeben. 'Haben Sie daran gedacht, Ihre Altkleider einer caritativen Einrichtung zur Verfügung zu stellen?' steht auf der Einwurfklappe. Da eine Aufstellung der städtischen Container durch Anordnung des Kreises nicht zu verhindern war, hatte die Wählergemeinschaft angeregt, auf die Sammelaktion der Werkstatt Brassert hinzuweisen.

08.11.2016

Stadt Marl: Bisher keine Regressforderungen von Bürgern wegen Überflutungen

In einer Berichtsvorlage antwortet die Verwaltung zur Anfrage der Fraktion Wählergemeinschaft Die Grünen Marl betr. Schadenersatzforderungen wg. mangelhafter Abwasserführung, dass derartige Forderungen bislang nicht vorlägen. Die Stadt könne nach Ansicht der Verwaltung solange nicht zu Zahlungen herangezogen werden, als ihre Anlagen 'den anerkannten Regeln der Technik' entsprächen und über 'von den Aufsichtsbehörden genehmigte Entwässerungsanlage n' verfüge. Dies sei der Fall. - Die gesamte Vorlage ist auf der städtischen Homepage unter 'Ratsinformation' einzusehen.