Ersatzpflanzungen nur noch mit Großaufträgen

In einer Anfragen wollte die grüne WG wissen, wie viele Ersatzpflanzungen die Stadt in den vergangenen 3 Jahren durchgeführt hat. Gleichlautende Nachfragen beim ZBH waren in der Vergangenheit immer damit beantwortet worden, dass man wegen mangelndem Personal nicht in der Lage gewesen sei, die erforderlichen Nachpflanzungen vorzunehmen. Die neuerlichen Angaben hören sich ganz anders an. Man habe in 2016 und 2018 überhaupt keine neuen Aufträge erteilt, in 2017 dagegen 325 Bäume geordert, die augenscheinlich nicht von städtischen Mitarbeitern, sondern von Firmen gepflanzt worden sind. Die neuerliche Erklärung für die Großaufträge: man warte ab, bis sich eine größere Menge an nach zu pflanzenden Bäume ergeben habe, bevor man einen entsprechenden Auftrag erteile. Die Erklärung für die geänderte Methodik könnte sein, dass die administrative Zuständigkeit vom ZBH zurück ins Planungsamt verwiesen worden ist.

06.12.2017

ZBH: Modernste Flotte in ganz NRW

Thorsten Schmidt berichtet aus dem ZBH: Die grüne Wählergemeinschaft hatte nach dem Fernsehbericht über die Nachrüstung der Londoner Busflotte nachgefragt, wie es um die Fahrzeuge des ZBH bestellt ist. Die Antwort: Hinsichtlich BNOx komme eine Nachrüstung nicht in Frage bzw. sei nicht nötig. Alle PKW-Fahrzeuge sind E10-Fahrzeuge und haben Euro6. Was die Nutzfahrzeuge angehe, sagte Betriebsleiter Michael Lauche, hätten wir die modernste Flotte in ganz NRW. Standard sei auch hier Euro6. Alle Fahrzeuge seien „Bluetec"-Fahrzeuge. Im Wirtschaftsplan 2018 sei u. A. die Anschaffung von 2 neuen E-Mobilen geplant.

 

05.05.2017

Sicherheitsstandards voll eingehalten - Unfall war wohl Ergebnis von Fehlverhalten

Auf Nachfrage erklärten die Experten beim ZBH, beim Kreisverkehr Langehegge/Breddenkampstraße seien alle Sicherheitsstandards eingehalten worden. Es kämen allerdings noch einige Nachbesserungen hinzu. Außerdem würden Polizei und Ordnungsamt dort demnächst stärker kontrollieren und informieren.

Im Zusammenhang mit der Erweiterung des Regenüberlaufbeckens an der Bergstraße wurde erklärt, die Erweiterung sei die Folge veränderter Vorschriften; das Becken bei Kaufland sei demnach zu klein.

Irrtümer der Verwaltung und mangelhafte Information werden von der Ausschussmehrheit kritiklos hingenommen

Eine erst unmittelbar vor der Sitzung verteilte Vorlage der Verwaltung brachte Neuigkeiten : Statt 25.000 Euro muss die Bahn nun nur noch 8.855 Euro wegen illegaler Baumfällungen bezahlen. Die Begründung lieferte Verwaltungsmitarbeiter Markus Schaffrath: Das Grünflächenkataster der Stadt Marl war falsch, nur zwei der ursprünglich fünf betrachteten Flächen gehörten wirklich der Stadt. Die Erklärung lieferte er gleich dazu, Verwaltungsmitarbeiter hätten sich verschätzt, Grenzsteine wären schwer zu finden, Böschungen wurden mit Grenzen verwechselt. Vermessungen wären zu teuer, deshalb müsse man mit solchen Fehlern leben. Auf Nachfrage des Vertreters der grünen Wählergemeinschaft, räumte er ein, dass man das Kataster auf weitere falsche Eintragungen überprüfen werde. Mit Kritik an diesen für die Deutsche Bahn günstigen „Verwechslungen" blieb unser Vertreter allerdings alleine – während die großen Fraktionen sich zurückhielten, erklärte die FDP die Sache für erledigt. Dem schloss sich dann auch der Rest des Ausschusses an. P.S. Auch mit der Kritik an der Zustellung der Vorlage, nach der Fraktionssitzung am Tag der Sitzung, blieb die Wählergemeinschaft alleine. Herr Schaffrath begründete dies mit der zweitägigen Erkrankung eines Mitarbeiters. Völlig unverständlich, da sich die Vorlage ausschließlich auf Fakten von Februar 2017 begründete. Rechtzeitige Information sieh anders aus!

02.05.2017

Grünflächenentwicklungs- und Pflegekonzept soll ausgeschrieben werden

In dieser Woche tagen zwei Fachausschüsse. Während der Kulturausschuss sich am Mittwoch auf mündliche Berichte beschränkt, müssen sich die Ausschussmitglieder im Betriebsausschuss mit einer Verwaltungsvorlage mit dem Titel "Maßnahmenbeschluss Grünflächenentwicklungs- und Pflegekonzept" beschäftigen. Dabei geht es um die Frage, welchen Anforderungen die städtischen Grünflächen genügen sollen und wie viel Personal dafür einzusetzen ist. In der Vorlage wird u.a. eingeräumt, dass die Personaleinsparungen im Arbeiterbereich, wie sie in der Vergangenheit vorgenommen wurden, auf einer Fehleinschätzung beruhten. Das sei inzwischen durch 5 Neueinstellungen teilweise kompensiert worden. - Die Tagesordnung und die Vorlagen sind einzusehen und abzurufen unter: Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung und Sitzung des Betriebsausschusses ZBH, Grünflächen und Verkehr