• Tag des Artenschutzes: Die Lage ist ernst

    Zum Massensterben des Feuersalamanders schreibt heute die "tageszeitung" : Amphibien plagen sich derzeit mit einer Seuche herum, gegen die Corona wie ein harmloser Schnupfen wirkt. Nach bisherigem Kenntnisstand stirbt jeder infizierte Salamander in wenigen Wochen. Der Pilz, der erst im Jahr 2013 entdeckt worden war, bekam den bezeichnenden Namen Batrachochytrium salamandrivorans – Salamanderfresser. - Quelle und mehr: http://www.taz.de - (Foto NABU)

     
  • Neues Konzept für Hüls - Externes Gutachten soll helfen

    Der HuFA hat stellvertretend für den Rat beschlossen, einen externen Gutachter mit der Erarbeitung eines Handlungskonzeptes für den immer weiter abdriftenden Stadtteil Hüls zu beauftragen. Dazu heißt es u.a.: Der zu untersuchende Raum beinhaltet die Innenstadtlage entlang der Hülsstraße mit den angrenzenden Wohnquartieren und dem ehemaligen Standort Auguste Victoria 1/2. Das Integrierte Handlungskonzept Ortsmitte Marl-Hüls und das ISEK 2025+ dienen als Grundlage für die vorbereitende Untersuchung durch einen externen Dienstleister. Das Integrierte Handlungskonzept wurde in einer breit angelegten Bürgerbeteiligung als Leitfaden für die Entwicklung des Stadtteils erarbeitet. Die Sicherung und Stabilisierung des Einzelhandels und des Dienstleistungsangebots sowie die Aufwertung der Aufenthaltsqualität der öffentlichen Räume sind zentrale Ziele des Konzeptes. Ein zentraler Aspekt ist die Gestaltung des Kerns von Hüls in eine lebendige und lebenswerte Ortsmitte mit Anschluss ans Grün. - Weitere Informationen auf der städtischen Homepage. - Eine der schmuddeligen Seiten von Hüls: die ehemalige Bäckerei Fischer.

     
  • Jugendliche klagen an - Klimaklage gegen europäische Staaten 

    Klimaklage gegen europäische Staaten 

    Germanwatch hat gemeinsam mit Fridays for Future Deutschland (FFF) heute einen Antrag beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gestellt, um einer Klimaklage von sechs portugiesischen Kindern und Jugendlichen als Streithelfer beizutreten. Sie unterstützen damit offiziell das Anliegen der jungen Klägerinnen und Kläger. Die Klage richtet sich gegen alle 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie Großbritannien, die Schweiz, Norwegen, Russland, die Türkei und die Ukraine als weitere große europäische Emittenten. Diese Staaten verletzen nach Ansicht der klagenden Jugendlichen ihre Menschenrechte, da sie ihre Treibhausgase nicht ausreichend reduzieren, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Sie berufen sich dabei auf die Europäische Menschenrechtskonvention, die nach ihrer Interpretation die europäischen Regierungen zu einer Reduktion von Treibhausgasen innerhalb ihrer Grenzen sowie zu einer Verantwortungsübernahme für die Emissionen, die im Ausland freigesetzt werden, verpflichtet. In den vergangenen Jahren hat Portugal als Folge der Klimakrise starke Hitzewellen und dadurch beförderte Waldbrände erlebt. Ein Risiko, das sich im Laufe des Lebens der noch jungen Klägerinnen und Kläger weiter vergrößern wird. - Quelle und weiteres: http://www.germanwatch.org

     

Ausnahmsweise Luft holen

Erst am 22. August ist dieses Jahr „Earth-Overshoot-Day". Normalerweise kommt dieser Tag, an dem die Menschheit die natürlichen Ressourcen aufgebraucht hat, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann, jedes Jahr ein bisschen früher. Nur dieses Jahr nicht. Wie das in Amerika ansässige Global Footprint Network meldet, wird der Erdüberlastungstag drei Wochen später als 2019 sein. Damals war der Earth Overshoot Day schon am 29. Juli. "Das zeigt, wie enorm sich das Zurückfahren der normalen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten auf den Ressourcenverbrauch auswirkt", sagt Christine Wenzl vom BUND. Dass sich der Erdüberlastungstag so stark nach hinten verschoben hat, sei ein Effekt, der auf den weltweiten Lockdown während der Corona-Krise zurückzuführen ist. - Quelle: http//www.taz.de

 

Leider nur Seifenblasen

Vor einem Jahr hat der Rat der Stadt Marl beschlossen den Klimanotstand auszurufen. Was ist in der Zwischenzeit passiert ? Welche Massnahmen hat die Verwaltung ergriffen, um dem Klimawandel auf örtlicher Ebene zu begegnen ? Nichts oder fast nichts. Der grösste Anschub kam von der Marler Radinitiative, die eine neue Mobilität und mehr Radverkehr fordert. Und die Restriktionen wegen der Corona-Pandemie haben dazu beigetragen, dass weniger Autos fuhren, die Luftqualität in Marl sich enorm verbesserte ( über 50 % weniger Feinstaub) und weniger klimaschädliches CO2 ausgestossen worden ist.

"Ausser Worten nix gewesen" unter diesem Motto demostrierte die Grüne Wählergemeinschaft vor dem Rathaus und liess Seifenblasen steigen.

 

Wählergemeinschaft setzt auf Beate Kühnhenrich

Auf einer gut besuchten Mitgliederversammlung der Wählergemeinschaft Die Grünen wurde gestern über eine grüne Bürgermeisterkandidatur entschieden. Unter Einhaltung aller Corona - Richtlinien gab es eine rege Diskussion, die in eine Richtung ging : Auch die Marler Grünen sollten eine Bürgermeisterkandidatin benennen. Beate Kühnhenrich, Ratsmitglied und Fraktionssprecherin, stellte sich zur Verfügung und wurde einstimmig bei einer (eigenen)  Enthaltung  gewählt. Gleichzeitig wurde sie auch auf die Nummer 1 der ListenkandidatInnen gesetzt, gefolgt von Johannes Westermann und Gerda Brünger - Rath. Die Liste bis zum Platz 15 sowie die 22 DirektkandidatInnen wurden ebenfall einstimmig gewählt. Wir werden die einzelnen KandidatInnen in den nächsten Wochen vorstellen. Die Grüne Wählergemeinschaft zeigte sich optimistisch, gestärkt aus dieser Kommunalwahl hervorzugehen.

Von der Unverzichtbarkeit des Jahnwaldes

Professor Günter Nagel, zusammen mit dem Westberliner Stadtplaner Mattern, ist einer der Väter der Marler Grünplanung aus dem Jahre 1963. Nagel stellt in einem Schreiben (vom 6.4.2018) an BM Werner Arndt noch einmal pointiert die Bedeutung des gesamten Bereichs des Jahnstadions und der umgebenden Waldfläche für den Stadtteil Hüls dar. Der Brief blieb leider unbeantwortet. - Lesen Sie den Brief und ein weiteres Schreiben in gleicher Sache an Hartmut Dreier, in dem er nachdrücklich die BI für den Erhalt des Jahnwaldes unterstützt.

Friedlicher Protest gegen Datteln 4

Deutschlands umstrittenstes Steinkohlekraftwerk ist am Samstag in den kommerziellen Betrieb gegangen - Umweltschützer begleiteten dies mit lautstarken, aber friedlichen Protesten. Begleitet von lautstarken, aber friedlichen Protesten hat der Energiekonzern Uniper am Samstag (30.05.2020) sein umstrittenes Steinkohlekraftwerk Datteln 4 offiziell in Betrieb genommen. Es ist ein historischer Tag - da sind sich Uniper und die etwa 500 Demonstranten rund um die Anlage herum einig. Damit endet aber schon die Gemeinsamkeit. - Quelle: http://www.tagesschau.de (Foto taz)