• Zweifelsfreie Diagnose

    Nasa bestätigt Klimawandel

    2019 war nach Angaben der Nasa sowie der amerikanischen Nationalen Behörde für Ozeane und die Atmosphäre NOAA das zweitwärmste Jahr, seit es Wetteraufzeichnungen gibt. Im weltweiten Durchschnitt war demnach nur 2016 noch wärmer als 2019. Damit bestätigen die Forscher die Ergebnisse des Copernicus-Klimawandeldienstes C3S der Europäischen Union. Damit endet die erste Dekade des 21. Jahrhunderts als wärmste in der Geschichte der modernen Menschheit. Die vergangenen fünf Jahre waren die fünf wärmsten der vergangenen 140 Jahre. Seit den 1960er-Jahren war jede einzelne Dekade wärmer als alle vorhergehenden. Lesen Sie weiter! - Quelle: http://www.sueddeutsche.de 

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  • Kahlschlag in der Burg

    Rote Karte von der Landesregierung

    Bislang wurde die Unrechtmäßigkeit des rigorosen Kahlschlags durch 'Wald und Holz' im Naturschutzgebiet 'Die Burg' von den verantwortlichen Behörden (Stadt, Kreis, Bezirksregierung) konstant bestritten. Die Grüne Wählergemeinschaft hatte, unterstützt vom NABU, Protest eingelegt und sogar eine Petition bei der EU als zuständige Behörde für FFH-Gebiete eingereicht - und diese in der letzten Woche noch einmal wiederholt. In den letzten Tagen erreichte die Wählergemeinschaft ein Schreiben des Landesregierung. Darin entschuldigte sich die zuständige Bearbeitungsstelle dafür, dass sie es versäumt hatte, die Zustellung auf die Beschwerde an die WG als Beschwerdeführererin abzuschicken. In dem Bescheid wird klipp und klar dargestellt, dass bei der Rodungsaktion eine ganze Reihe von Vorschriften unbeachtet geblieben sind, die überhastete Aktion demnach unzulässig und vom Umfang her völlig unangemessen gewesen sei. Der Kreis wurde zu einer umgehenden Wiederaufforstung aufgefordert, hat auch schon damit begonnen, verhandelt aber noch mit der Landesbehörde, um die Verpflichtung auf das Dreifache der verordneten Wiederaufforstungsfläche noch zu reduzieren. Auf Nachfrage im Planungsausschuss erklärte die Baudezernentin, der auch das städtische Planungs- und Umweltamt unterstellt ist, das Schreiben der Landesregierung sei ihr nicht bekannt.

     
  • Deutschland weltweit stark betroffen

    Extremwetterereignisse

    Klima-Risiko-Index: Deutschland liegt nach Hitzewellen und Rekorddürre im Jahr 2018 auf Rang 3 hinter Japan und den Philippinen / Im Langfrist-Index sind Puerto Rico, Myanmar und Haiti am stärksten betroffen / Weltweit knapp 500.000 Todesopfer und rund 3,5 Billionen US-Dollar Schäden durch über 12.000 extreme Wetterereignisse in den vergangenen 20 Jahren. - Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte des Klima-Risiko-Index gehört Deutschland zu den drei am stärksten von Extremwetter betroffenen Staaten weltweit. Wie der heute beim Klimagipfel vorgestellte Index der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zeigt, forderten die Hitzewellen im Jahr 2018 mehr als 1.200 Todesopfer und verursachten in Kombination mit der Rekorddürre Schäden in Höhe von rund 1,3 Milliarden US-Dollar (ca. 1,2 Mrd. Euro) in Kaufkraftparitäten - die Gesamtschäden durch Wetterextreme in Deutschland beliefen sich auf rund 4,5 Mrd. Euro (mehr dazu s.u.). Nur Japan und die Philippinen waren im vergangenen Jahr noch stärker von Extremwettern betroffen. Im Langfrist-Index, der die Jahre 1999 bis 2018 betrachtet, sind Puerto Rico, Myanmar und Haiti die am massivsten von Stürmen, Überflutungen und Dürren heimgesuchten Staaten. - Quelle und mehr: http://www.germanwatch.org

     

Am Ende droht Zwangshaft

Wenn Bayern weiter starrsinnig Dieselfahrverbote ablehnt und alle anderen Maßnahmen scheitern, könnte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Ende in Zwanghaft kommen. Dies entschied jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Seit 2012 wird in Bayern darüber gestritten, ob in München Fahrverbote vorbereitet werden müssen, um Grenzwerte einhalten zu können. Bayerische Verwaltungsgerichte haben das angeordnet. Doch die CSU-geführte Landesregierung weigert sich. Zwangsgelder blieben erfolglos, denn deren Höhe ist gesetzlich auf 10.000 Euro begrenzt. Außerdem zahlt das Land das Zwangsgeld an die Staatskasse, also an sich selbst. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat als Klägerin deshalb beantragt, Regierungschef Söder und/oder Regierungsbeamte in Zwangshaft zu nehmen. Das wäre keine Strafe für Fehlverhalten, sondern ein Beugemittel, um die Umsetzung der Gerichtsurteile zu erreichen. - Quelle und mehr: http://www.taz.de

Nicht mit dieser Regierung!

Ein Totalversagen im Klimaschutz zeigt schließlich der Verkehrssektor. Seit zwei Jahren steigen die CO2-Emissionen neuer Pkw wieder an und nun will die Bundesregierung schwere SUVs mit Alibi-Hybridantrieb und hohem Spritverbrauch als reine Elektrofahrzeuge steuerlich fördern. Diese völlig unsinnige neue Regelung ist eines der kontraproduktivsten Vorhaben der aktuellen Regierung in Sachen Klimaschutz und zeigt wieder einmal deutlich, wie die Autokonzerne sie im Griff haben. Die üppigen Subventionen haben die deutschen Hersteller auch nötig, denn konkurrenzfähig scheinen sie nicht zu sein: Unter den 20 weltweit meistverkauften E-Autos ist kein einziges Modell aus deutscher Produktion. - Quelle und mehr: http://www.duh.de

Ein Weihnachtsgeschenk für die Radfahrer in NRW hat der Landtag in Düsseldorf mit großer Mehrheit von Grünen, SPD, CDU und FDP auf den Gabentisch gelegt. Die Volksinitiative "Aufbruch Fahrrad" hat über 200 000 Unterstützungsunterschriften gesammelt, um den Radverkehrsanteil von derzeit 8% in NRW auf 25% zu steigern. So soll bis 2025 ein Radschnellwegenetz von mindestens 1 000 km Länge entstehen. Auch ein Fahrradgesetz soll verabschiedet werden, dass u.a. vorsieht mindestens 300 km hochwertige Radwege längs der Landes- und Bundesstraßen pro Jahr zu bauen.

Klimaschutz in Marl trägt grüne Handschrift

Was die Verwaltung in einer umfangreichen Berichtsvorlage zu den Klimaschutzaktivitäten morgen dem Rat (wie vorher bereits den Fachausschüssen) als Sachstandsbericht vorlegt, ist zum überwiegenden Teil das Ergebnis eines Antrags der grünen Wählergemeinschaft aus dem Jahre 2007 (Vorlage 2007/1919); der Titel lautete: 'Maßnahmenliste zur sofortigen, mittelfristigen bzw. langfristigen Umsetzung von Energieeinsparung'. Der Antrag enthielt insgesamt 16 Maßnahmen, die von der damaligen Bürgermeisterin Uta Heinrich als Aufgabenpaket in die Verwaltung gegeben wurden. 2010 wurde in einem Sachstandsbericht (Vorlage 2010/0144) über Ergebnisse berichtet. Seitdem ist die Abarbeitung der Maßnahmen laufendes Geschäft der Verwaltung.

Grundschüler als Vorbild

Die Sonnenblume, der Preis für ein herausragendes ökologisches Projekt in Marl, wird in diesem Jahr bereits zum 24. Mal vergeben und geht an die Garten AG im Gewerbegebiet Marl-Lenkerbeck. Wir freuen uns über diese außergewöhnliche Initiative, die im Jahr 2016 von Frau Wodarczak und Frau Krahwinkel gegründet worden ist und ein außerschulisches Projekt von Grundschülern der Haard/Johannes-Schule darstellt. Es wurde im Gewerbegebiet ein ehemals vermülltes Grundstück zu einem Ort des Lernens entwickelt, frei nach dem Schulmotto: „Ich passe auf mich auf, ich passe auf Dich auf, ich passe auf die Umwelt auf !“