• Die Zukunft des deutschen Waldes

    Klimasichere Bäume?

     

    Manchmal sind keine Nachrichten auch gute Nachrichten. So haben die Agrarminister:innen von Bund und Ländern auf ihrer Konferenz in der vergangenen Woche zwar erneut festgestellt, dass den gebeutelten Waldbäuerinnen und Waldbauern mit ihren 178 Millionen Kubikmetern Schadholz und 285.000 Hektar wieder zu bewaldenden Flächen aus drei Dürrejahren finanziell geholfen werden muss.

     

    Das ist eine Fläche größer als das Saarland und 40.000 Hektar mehr als zuvor angenommen. Also viel. Aber die Agrarminister:innen haben sich dennoch erneut nicht auf eine Waldprämie geeinigt. - Lesen Sie mehr zum Thema unter http://www.taz.de

     
  • Atommüllendlager

    Gorleben kein Thema mehr?

     

    Gorleben soll bei Endlagersuche aus dem Rennen sein. Berichten zufolge steht der lange als Atommüll-Endlager gehandelte Salzstock nicht mehr auf der Liste der Bundesgesellschaft für Endlagerung. Dafür werden in einem Zwischenbericht offenbar erstmals Regionen in Bayern genannt. Den Bericht legt die Bundesgesellschaft für Endlagerung heute vor. - Quelle: Süddeutsche Zeitung)

     
  • Fridays for Future

    Wir waren dabei: Am Freitag wurden die Bundesweiten Demonstrationen wieder aufgenommen.

     

Von der Unverzichtbarkeit des Jahnwaldes

Professor Günter Nagel, zusammen mit dem Westberliner Stadtplaner Mattern, ist einer der Väter der Marler Grünplanung aus dem Jahre 1963. Nagel stellt in einem Schreiben (vom 6.4.2018) an BM Werner Arndt noch einmal pointiert die Bedeutung des gesamten Bereichs des Jahnstadions und der umgebenden Waldfläche für den Stadtteil Hüls dar. Der Brief blieb leider unbeantwortet. - Lesen Sie den Brief und ein weiteres Schreiben in gleicher Sache an Hartmut Dreier, in dem er nachdrücklich die BI für den Erhalt des Jahnwaldes unterstützt.

Foto W. Eisbrenner

Friedlicher Protest gegen Datteln 4

Deutschlands umstrittenstes Steinkohlekraftwerk ist am Samstag in den kommerziellen Betrieb gegangen - Umweltschützer begleiteten dies mit lautstarken, aber friedlichen Protesten. Begleitet von lautstarken, aber friedlichen Protesten hat der Energiekonzern Uniper am Samstag (30.05.2020) sein umstrittenes Steinkohlekraftwerk Datteln 4 offiziell in Betrieb genommen. Es ist ein historischer Tag - da sind sich Uniper und die etwa 500 Demonstranten rund um die Anlage herum einig. Damit endet aber schon die Gemeinsamkeit. - Quelle: http://www.tagesschau.de (Foto taz)

Kaum Fortschritte in deutschen Städten

Im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags wurde in dieser Woche der Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofes zur Entwicklung nachhaltiger urbaner Mobilität vorgestellt. Das Ergebnis des Berichts ist nicht sehr ergiebig. Obwohl die EU-Kommission im Zeitraum 2014-2020 13 Mrd. Euro für umweltfreundlichen Stadtverkehr zur Verfügung stellte, kommt der Bericht zu dem Schluss, dass in keiner der acht untersuchten europäischen Städte - für Deutschland wurden Leipzig und Hamburg exemplarisch herangezogen - ein eindeutiger Trend zu nachhaltigeren Verkehrsträgern festzustellen ist. Konfrontiert mit diesen Ergebnissen verweist das Bundesministerium für Verkehr auf die Zuständigkeit der Kommunen für dieses Thema. Eine bundesweite Verpflichtung zur Erstellung von Plänen für nachhaltige urbane Mobilität lehnt es aber ab.

Hier ein Link zu einer Broschüre des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit zu diesem Thema:

https://www.bmz.de/de/mediathek/publikationen/reihen/infobroschueren_flyer/infobroschueren/Materialie285_urbane_mobilitaet.pdf

Überschuldete Privat-Haushalte

Über ein Drittel (35 %) der überschuldeten Personen, die im Jahr 2019 die Hilfe einer Schuldnerberatungsstelle in Anspruch nahmen, lebten mit mindestens einem unterhaltspflichtigen Kind im eigenen Haushalt. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Ergebnisse der Überschuldungsstatistik 2019 anlässlich der Aktionswoche Schuldnerberatung vom 25. bis 29. Mai 2020 unter dem diesjährigen Motto „Chancenlose Kinder? Gutes Aufwachsen trotz Überschuldung!" mit. Weitere knapp 10 % dieser Überschuldeten hatten mindestens ein Kind, das außerhalb des eigenen Haushalts wohnte. Insgesamt haben 2019 über 580 000 Personen aufgrund von finanziellen Problemen die Hilfe von Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen in Anspruch genommen. - Quelle: http://www.destatis.de