• Kahlschlag in der "Burg"

    Wählergemeinschaft hakt nach

    Die Fachaufsichtsbeschwerde der Wählergemeinschaft Die Grünen vom 24. Jan. 2019 an verschiedene Institutionen (EU/Bundesumweltministerium/Landesumweltministerium/RVR/Kreis RE/Stadt Marl) haben bekanntlich dazu geführt, dass das Landesumweltministerium am 12.6.2019 den Kreis gerügt und doppelte Ersatzmaßnahmen verlangt hat: einmal im Sinne einer kurzfristigen bis 31.12.2019 zu vollziehenden „primären Sanierung" und zum zweiten einer weitergehenden in die Zukunft gerichteten „Ausgleichsanierung". Gerügt wurde in diesem Bescheid des Landes deutlich: der „Kahlschlag"… der Einsatz schweren Gerätes statt „bodenschonende Baumpflege mit Seilwinden" u.a. (AZIII-3/III-4 31.07 00.40). - Heute bezweifeln wir, dass der Kreis Recklinghausen und die Stadt Marl den Auflagen sinnvoll gefolgt sind. Es sind im Dezember 2019 Pflanzungen erfolgt; vor allem sind viele Sträucher ( wie z.B. Schlehenbüsche) aber nur wenige hochwachsende Waldbäume (Buchen) erkennbar. Die Fraktion der grünen Wählergemeinschaft fragt deshalb nach, um in Erfahrung zu bringen, ob Kreis und Stadt den Verpflichtungen des Landes nachgekommen sind. - Lesen Sie die Anfrage!

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  • Zweifelsfreie Diagnose

    Nasa bestätigt Klimawandel

    2019 war nach Angaben der Nasa sowie der amerikanischen Nationalen Behörde für Ozeane und die Atmosphäre NOAA das zweitwärmste Jahr, seit es Wetteraufzeichnungen gibt. Im weltweiten Durchschnitt war demnach nur 2016 noch wärmer als 2019. Damit bestätigen die Forscher die Ergebnisse des Copernicus-Klimawandeldienstes C3S der Europäischen Union. Damit endet die erste Dekade des 21. Jahrhunderts als wärmste in der Geschichte der modernen Menschheit. Die vergangenen fünf Jahre waren die fünf wärmsten der vergangenen 140 Jahre. Seit den 1960er-Jahren war jede einzelne Dekade wärmer als alle vorhergehenden. Lesen Sie weiter! - Quelle: http://www.sueddeutsche.de 

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  • Kahlschlag in der Burg

    Rote Karte von der Landesregierung

    Bislang wurde die Unrechtmäßigkeit des rigorosen Kahlschlags durch 'Wald und Holz' im Naturschutzgebiet 'Die Burg' von den verantwortlichen Behörden (Stadt, Kreis, Bezirksregierung) konstant bestritten. Die Grüne Wählergemeinschaft hatte, unterstützt vom NABU, Protest eingelegt und sogar eine Petition bei der EU als zuständige Behörde für FFH-Gebiete eingereicht - und diese in der letzten Woche noch einmal wiederholt. In den letzten Tagen erreichte die Wählergemeinschaft ein Schreiben des Landesregierung. Darin entschuldigte sich die zuständige Bearbeitungsstelle dafür, dass sie es versäumt hatte, die Zustellung auf die Beschwerde an die WG als Beschwerdeführererin abzuschicken. In dem Bescheid wird klipp und klar dargestellt, dass bei der Rodungsaktion eine ganze Reihe von Vorschriften unbeachtet geblieben sind, die überhastete Aktion demnach unzulässig und vom Umfang her völlig unangemessen gewesen sei. Der Kreis wurde zu einer umgehenden Wiederaufforstung aufgefordert, hat auch schon damit begonnen, verhandelt aber noch mit der Landesbehörde, um die Verpflichtung auf das Dreifache der verordneten Wiederaufforstungsfläche noch zu reduzieren. Auf Nachfrage im Planungsausschuss erklärte die Baudezernentin, der auch das städtische Planungs- und Umweltamt unterstellt ist, das Schreiben der Landesregierung sei ihr nicht bekannt.

     

25.04.2018

Wie läuft das weitere Verfahren?

Das bisherige Schweigen der Verwaltung zur Frage der städtischen Beteiligung am weiteren Verfahren in Sachen Halde Brinkfortsheide ist aus Sicht der grünen Wählergemeinschaft angesichts der bekannten Pläne zur Nachnutzung der Halde als Abfalldeponie unbefriedigend und gleichzeitig beurnruhigend. Wenn man bedenkt, dass die Entlasssung der Halde aus der Bergaufsicht (Verfahrensführer ist der RP Arnsberg mit dem bei ihm angesiedelten Bergamt) und die geplante Nachnutzung als Abfalldeponie (die Verfahrensführung liegt beim RP Münster) in parallel laufenden Verfahren durchgeführt werden sollen, ist unklar, in welchem Verfahren sich die Stadt in welcher Weise 'einklinken' kann.

24.04.2018

Rasenmäher schneller als der Kopf

Die meisten Bürger hat es gefreut, die Insekten sowieso. Die Rede ist von dem überall im Stadtgebiet in diesem Jahr recht üppig blühenden Löwenzahn. Doch plötzlich ist an vielen Stellen der Stadt der gelbe Teppich verschwunden. Der ZBH hat gemäht. Auf Nachfrage wurde von dort die Erklärung geliefert: man sei verpflichtet, sog. Straßenbegleitgrün aus Verkehrssicherheitsgründen in jedem Quartal einmal zu mähen. Da fragt man sich: mußte das ausgerechnet in der kurzen Blütezeit sein oder hätte man nicht mit Rücksicht auf unsere immer weniger werdenden Insekten noch ein paar Tage warten können? Hier war der Rasenmäher augenscheinlich schneller als der Kopf! Dass blühender Löwenzahn die Verkehrssicherheit beeinträchtigt war jedenfalls bislang völlig unbekannt. - Foto: Der unscheinbare Löwenzahn - ein Sicherheitsrisiko?

22.04.2018

Neues Gespann

Beim 24. Almauftrieb war eigentlich alles so wie immer. Kinder traten in Aktion - dieses Mal der Pestalozzi-Grundschule -, die Bury-Kühe wurden vom THW verladen und per Schlauchboot auf die Insel gerudert, es gab Würstchen vom Grill und das Wetter war gut. Nur die sonst meist braunen Pferde waren dieses Mal Schimmel und auf dem Kutschbock saß eine Frau. Es war mal wieder sehr schön! Am Rande versprach der Bürgermeister für den 25. Auftrieb etwas besonderes.

20.03.2018

Gute Resonanz

Über die Methoden der Statisik informierte Rolf Schumann am Montag im grünen Büro in der Hülsstraße 30. An einer ganzen Reihe z.T überraschender Bespiele demonstrierte der Referent, wie öffentliche Meinung - je nach Intention - manipuliert werden kann.

18.03.2018

Bauen im Außenbereich?

Nach Auffassung der BI gegen die Bebauung des Jahnstadion-Waldes verstößt die Verwaltung seit Beginn der europaweiten Ausschreibung gegen die Maßgaben des Baugesetzbuches. Danach handele es sich bei der geplanten Baumaßnahme um "Bauen im Außenbereich" gemäß §35 BauGB. Die in diesem Paragraphen enthaltenen Einschränkungen seien wohl auch der Grund dafür gewesen, dass sich bei der europaweiten Ausschreibung kein Interessent gefunden habe. Ohne es zu sagen, hieße das dann wohl auch, dass der einzige Bieter (ohne ein belastbares Angebot abgegeben zu haben) ein Marler Investor war, dem man bereits vor der Ausschreibung das Grundstück überlassen wollte.