• Immer mehr Briten

    Mehr Einbürgerungen

    Im Jahr 2019 haben rund 128 900 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Einbürgerungen um 16 600 oder 15 % gegenüber dem Vorjahr und erreichte damit den höchsten Stand seit dem Jahr 2003. Fast die Hälfte des Anstiegs (+8 000), ist dabei auf vermehrte Einbürgerungen von Britinnen und Briten zurückzuführen. Bereits seit 2016, dem Jahr des Brexit-Referendums, sind die Einbürgerungszahlen aus Großbritannien erhöht. Im Jahr 2019 fiel die Zahl der Einbürgerungen aber bislang am höchsten aus: Mit 14 600 Einbürgerungen wurden 2019 mehr Britinnen und Briten eingebürgert als in den beiden Vorjahren 2018 (6 600) und 2017 (7 500) zusammen. Im Jahr 2015, also noch vor dem Referendum, waren es rund 600 Einbürgerungen. - Quelle: http://www.destatis.de

     
  • Zahl der Woche

    81,6 % für weiteren Klimaschutz

    Vier von fünf Deutschen finden, dass Klimaschutzmaßnahmen trotz der Corona-Pandemie wie bisher fortgesetzt oder sogar erhöht werden sollten. Die Corona-Krise führt in Deutschland zu erheblichen wirtschaftlichen Beeinträchtigungen. Nach Ansicht der großen Mehrheit der Deutschen sollte dies jedoch keine Auswirkungen auf den Klimaschutz haben. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Prolytics im Auftrag des BDEW gaben 81,6 Prozent der Befragten an, Klimaschutzmaßnahmen sollten fortgeführt werden wie bisher oder sogar erhöht werden. Nur 15,2 Prozent sprachen sich dafür aus, Klimaschutzmaßnahmen zu reduzieren. - Quelle: http://www.bdew.de

     
  • Abfallberg wächst weiter

    Abfallaufkommen bei 417,2 Millionen Tonnen

    Das Abfallaufkommen in Deutschland ist im Jahr 2018 nach vorläufigen Ergebnissen gegenüber dem Vorjahr um 1,2 % auf 417,2 Millionen Tonnen gestiegen. Die größte Zunahme konnte aufgrund der guten Baukonjunktur bei den Bau- und Abbruchabfällen verzeichnet werden (+7,9 Millionen Tonnen oder +3,6 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Tages der Umwelt am 5. Juni 2020 weiter mitteilt, erreichte das Gesamtabfallaufkommen damit den höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2006. In diesem Zeitraum betrug der Zuwachs 11,9 %. -Quelle: http://www.destatis.de

     

Bis Mai '23 schon bezugsfertig?

Gegen 4 Stimmen (Wir, Ubp, Bündnis 90, FDP/BUM) hat der Rat am Donnerstag der Umsetzung von Marschall 66 zugestimmt. Mit der jetzigen Konzeption soll das Projekt zur Genehmigung eingereicht werden. Formal getrennt wird zwischen dem Museums- und dem Bildungsteil, weil die bereits bewilligten Fördermittel vom Bund (5,4 Mio) bzw. vom Land (4,4 Mio) dies notwendig machen. Das Gesamtprojekt wird auf 14,94 Mio Euro veranschlagt, worin 3,29 Mio Mehrkosten im Vergleich zur bisherigen Planung enthalten sind. Die zusätzlichen Kosten sollen in der mittelfristigen Finanzplanung untergebracht werden, die durch die Verschiebung des Beginns der Rathaussanierung ermöglicht werden soll. - Foto: Marschall 66 soll ein Leuchturmprojekt werden!

Antibiotikaresistente Erreger

Nach der gestrigen ZDF-Sendung Zoom, in der festgestellt wurde, dass Putenfleisch aus konventioneller Tierhaltung erhebliche Mengen mit antibiotikaresistenten Erregern kontaminiert sind, mehren sich die Stimmen nach staatlichen Eingriffen. Dazu schreibt die Verbraucherorganisation germanwatch: "ZDFzoom hat gestern über eine selbst in Auftrag gegebene Studie berichtet, nach der 62 Prozent der im Labor getesteten Putenfleischproben aus konventioneller Erzeugung mit antibiotikaresistenten Erregern kontaminiert waren. Diese Ergebnisse decken sich weitgehend mit von Germanwatch vor einem Jahr in Auftrag gegebenen Stichproben, bei denen auf 56 Prozent der Hähnchenfleischproben aus Discountern resistente Erreger gefunden wurden. Ein Drittel der kontaminierten Proben war resistent gegen Reserveantibiotika, also Medikamente, die bei Menschen eingesetzt werden, wenn gängige Antibiotika schon nicht mehr wirken. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation Germanwatch fordert von Landwirtschaftsministerin Klöckner, die Nutzung von Reserveantibiotika in der industriellen Tierhaltung umgehend zu stoppen." - Quelle und mehr: http://www.germanwatchorg

Wichtige Weichenstellungen

Wenn der Rat am Donnerstag in 'kleiner Runde' in eine lange Tagesordnung einsteigt, wird er über mehrere Vorlagen entscheiden müssen, die das Gesicht der Stadt verändern könnten. Da geht es vor allem über zukünftig im Marler Zentrum geplante Maßnahmen. So soll nicht nur entschieden werden über ein Rahmenkonzept des unter Denkmalschutz stehenden Teiles des Creiler Platzes unter Einbezug der Umgestaltungen des angrenzenden Bereichs des bereits veränderten Areals am Marler Stern. Ebenso wird dem Rat ein Konzept vorgelegt, wie und mit welchem finanziellen Aufwand die Umgestaltung der ehemaligen Hauptschule zum neuen Museumsstandort vonstatten gehen soll. Des weiteren legt die Verwaltung im Zusammenhang mit einem Antrag zum Thema Marl als Uni-Standort einen umfassenden Bericht vor; dort werden die bislang vergeblichen Bemühungen dargestellt, die im Wesentlichen auf eine magelnde Unterstützung seitens der Landesregierung, aber auch auf eine fehlende Akteptanz seitens des Kreises und der dazu gehörigen weiteren Städte zurückzuführen sind.

8.Mai 1945

Anläßlich des 75. Jahrestages des Ende des 2. Weltkrieges folgten dem Aufruf zu einer Mahnwache (leider nur) gut 50 Marler Bürger. 75 Jahre Frieden in Europa und in Deutschland werden augenscheinlich von der Mehrzahl der Bürger als eine Selbstverständlichkeit hingenommen.

Wählergemeinschaft dabei

Die Kampagne „abrüsten statt aufrüsten“, hat am Tag der Befreiung, dem 08.05.2020, mit einer großen Anzeige in der Süddeutschen Zeitung auf die Notwendigkeit der Abrüstung und einer Politik der Entspannung hingewiesen und diese politisch eingefordert. 

ZUM 8. MAI, TAG DER BEFREIUNG: NEIN ZUR SPRACHE DER MACHT, JA ZU EINER KULTUR DES FRIEDEN

Über 2100 Unterstützer stehen unter der Anzeige, dabei auch Johannes Westermann für die Wählergemeinschaft Die Grünen. 

Auf der Webseite  kann der Aufruf gerne weiter unterzeichnet werden, als Ausdruck der Unterstützung und der Solidarität.     

 Anzeige und Infos unter :https://abruesten.jetzt/