• Sternfahrt gestartet fürs Klima

    Pünktlich starteten die Marler Radler am Samstag Vormittag auf dem Creiler Platz nach Recklinghausen.  Auch die grüne WG ist mit dabei.

     
  • EU plant neues Lieferkettengesetz

    Jetzt unterstützen

     

    Die Hälfte der Wälder unserer Erde ist verschwunden. 15 MILLIARDEN Bäume werden jedes Jahr gefällt -- das sind 476 pro Sekunde. Unsere Regenwälder, Dschungel und Waldflächen werden abgeholzt, um Platz für immer mehr Viehzucht, Palmölplantagen und den Anbau von Sojabohnen zu schaffen. Jetzt erwägt die EU ein neues Gesetz, das Produkte verbieten soll, für die Wälder zerstört werden. Und das könnte globale Lieferketten grundlegend verändern. Sorgen wir dafür, dass es zustande kommt. Verschiedene Organisationen werben dafür, die offizielle EU-Konsultation rechtzeitig zu unterstützen. Jede Unterschrift wird unsere Politiker/innen bestärken, ein möglichst umfassendes Waldschutzgesetz zu schaffen. - Unter www.avaaz.org/de/contact erfahren Sie mehr; dort können Sie auch unterschreiben.

     
  • Pop-up-Radwege

    Mehr Freiheit für Kommunen?

    Am 6. November stimmt der Bundesrat darüber ab, wie die wegen eines Formfehlers zunächst ausser Kraft gesetzte Neufassung der Straßenverkehrsordnung aussehen soll. Neben der Verschärfung des Bußgeldes vor allem gegen Raser wird auch darüber entschieden, mit welchen Auflagen die Kommunen Radfahrerstreifen anlegen dürfen. Hier soll die Hürde wegfallen, dass die Kommunen eine besondere Gefährdung von Radfahrenden nachweisen müssen, wenn sie solche Streifen einrichten. Offen ist, wie die Abstimmung am 6. November im Bundesrat ausgeht. Möglicherweise werden aus dem Lager der von der Union mitregierten Länder mindestens Baden-Württemberg und Hessen für den Vorschlag stimmen, hieß es aus dem Umfeld der Verkehrsministerkonferenz. Auch wenn der Bundesrat für den Kompromissvorschlag stimmt, kann die Novelle nur in Kraft treten, wenn Bundesverkehrsminister Scheuer das veranlasst. - Foto: Stopp für 'Freie Fahrt für freie Bürger'

     

Ein Hülser Bürger meldet sich zu Wort

Mit drastischen, aber treffenden Worten, hat ein Hülser Bürger auf unsere Meldung über das Fischsterben im Gänsebrinkteich reagiert. Hier seine Stellungnahme :

"Da haben wir es mal wieder. Die Konzeptlosigkeit der Stadtverwaltung. Da werden ohne Planung, um den Teich herum, erstmal 15 Erlen gefällt, Bäume, die keinen besseren Standort haben konnten, denn Erlen lieben "feuchte Füße". Die Begründung dazu tut weh: Der Laubeintrag der Bäume war zu hoch! Ich könnte kotzen. In den letzten 20 Jahren ist dieser Teich nicht einmal gereinigt worden. Da holt man mal den Schlamm da raus und gut ist. Das wiederholt man alle 5 Jahre und fertig. Alles könnte so bleiben wie es ist. Was ein Schwachsinn! Und selbst in diesem Morast hätten die Fische nicht sterben müssen. Da sind wir wieder bei den Erlen. Die hätten nämlich das Wasser beschattet und gekühlt. Aber Pflege und Erhaltung ist nicht Sache dieser Stadt."

Auch die Marler Zeitung hat heute berichtet. Noch schlimmer als das Fischsterben an sich, sind die Ausreden der Stadtverwaltung. Lesen Sie den artikel der MZ!

https://ezeitung.medienhaus-bauer.de/titles/marlerzeitung/11476/publications/325/articles/1163367/5/4

Verwaltung weiterhin untätig

Am Wochenende schwammen hunderte von kleinen toten Fischen im Gänsebrinkteich – Ursache vermutlich Sauerstoffmangel auf Grund der hohen Temperaturen. Mitverursacher ist die Stadtverwaltung, die trotz jahrelanger Mahnungen, trotz vielfacher Ankündigungen, bisher tatenlos zusieht wie der Teich immer mehr verkommt. Der Vorschlag der Wählergemeinschaft einen Bachzulauf zu schaffen, um damit dem Teich mehr Sauerstoff und frisches Wasser zuzufügen, fand bisher kein Gehör.

SPD : "Das Problem sind die Gänse"

Die CDU beantragte in der Ratssitzung einen interfraktionellen Arbeitskreis zur Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs zur Reduzierung des Bestandes der Kanada - Gänse am Citysee.  Wie befürchtet, ist die Natur für die Entwicklung der City störend und es gilt einzugreifen. Jens Vogel von der SPD setzte noch einen drauf : Die Gänse sind das Problem", unterstützt von BUM/SPD. Johannes Westermann zitierte ein schreiben von Britta Müller, Fachfrau in Sachen Umwelt am Citysee. Ihr Fazit : "Nicht die Gänse sind das Problem rund um die „City“ - es sind leider die Menschen, die sich dort nicht benehmen können. Davon bitte nicht auf Kosten der Tiere ablenken und die tatsächlichen Probleme angehen. Die Gänse gehören zu Marl.". Leider fand ihre Argumentation kein Gehör bei den anderen Fraktionen. Auf Antrag der SPD wurde das Thema in die Fachausschüsse vertagt. Johannes Westermann regte an, den interfraktionellen Arbeitskreis mit einem Vertreter des NABU und mit Britta Müller zu erweitern. Wir hoffen, dass zumindest diese Erweiterung von den Fachausschüssen mitgetragen wird. Keine Meinung zu dem Thema hatten die Fraktionen der Bürgerliste,Bündnis 90 und Die Linke.

Bürgerliste verschwendet Steuergelder

Unter besonderen Umständen tagte der Rat der Stadt Marl in seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien. Friedrich Dechert (WIR) hatte dafür gesorgt, dass der Rat in voller Besetzung tagen musste. Als Einziger war er nicht bereit, im verkleinerten Rat zu tagen, sondern verlangte eine komplette Ratssitzung. Trotz Corona und trotz zusätzlichen Kosten in vierstelliger Hähe ( alleine die Lautsprecheranlage kostete 1600 €, zusätzlich kamen noch Kosten für den Techniker und zwei Sonderreinigungen vor und nach der Sitzung hinzu). Dass seine beiden Kollegen aus der Fraktion wie häufig fehlten, sei nur am Rande erwähnt. Polizeischutz und Staatsschutz begleiteten die Sitzung wegen der Drohungen des UBP Verteters im Ältestenrat, der allerdings kein großes Interesse an der Sitzung zeigte und nach zwei Stunden die Scharoun-Schule verließ. Das hatte zumindest zwei Vorteile : so blieben uns seine unqualifizierten rechtspopulistischen Äüßerungen erspart und die KollegInnen von der Polizei und vom Staatsschutz konnten ihren Einsatz früher beenden. Zu erwähnen sei auch noch, dass die anderen, bisher nicht genannten Fraktionen während der sechstündigen Sitzung zwar gegensätzlich, aber durchgehend sachlich und konstruktiv diskutierten. 

Die Lage ist unübersichtlich

Wenn am Donnerstag der Stadtplanungsausschuss nun doch einberufen wird, steht er bei der Beratung und (geplanten) Verabschiedung des sog. Mobilitätskonzeptes vor einer schwierigen Gemengelage. Da gibt es einerseits den Entwurf der Verwaltung, andererseits eine ganze Reihe von Änderungs- und Ergänzungsanträgen der meisten Fraktionen; hinzu kommt noch der in der kommenden Ratssitzung zu entscheidende Umgang mit dem beantragten Bürgerbegehren zum Fahrradverkehr. Alles zusammen in ein schlüssiges Konzept zu fassen, dürfte weder im Planungsausschuss noch im Rat gelingen. Am sinnvollsten erscheint, den abschließenden Beschluss dem im September neu zu wählenden Rat zu überlassen. Im Vorfeld müsste ein alle Aspekte umfassendes Gesamtkonzept entwickelt werden. Schließlich soll das Mobilitätskonzept für die kommenden 10 bis 15 Jahre Geltung haben.