• Die Zukunft des deutschen Waldes

    Klimasichere Bäume?

     

    Manchmal sind keine Nachrichten auch gute Nachrichten. So haben die Agrarminister:innen von Bund und Ländern auf ihrer Konferenz in der vergangenen Woche zwar erneut festgestellt, dass den gebeutelten Waldbäuerinnen und Waldbauern mit ihren 178 Millionen Kubikmetern Schadholz und 285.000 Hektar wieder zu bewaldenden Flächen aus drei Dürrejahren finanziell geholfen werden muss.

     

    Das ist eine Fläche größer als das Saarland und 40.000 Hektar mehr als zuvor angenommen. Also viel. Aber die Agrarminister:innen haben sich dennoch erneut nicht auf eine Waldprämie geeinigt. - Lesen Sie mehr zum Thema unter http://www.taz.de

     
  • Atommüllendlager

    Gorleben kein Thema mehr?

     

    Gorleben soll bei Endlagersuche aus dem Rennen sein. Berichten zufolge steht der lange als Atommüll-Endlager gehandelte Salzstock nicht mehr auf der Liste der Bundesgesellschaft für Endlagerung. Dafür werden in einem Zwischenbericht offenbar erstmals Regionen in Bayern genannt. Den Bericht legt die Bundesgesellschaft für Endlagerung heute vor. - Quelle: Süddeutsche Zeitung)

     
  • Fridays for Future

    Wir waren dabei: Am Freitag wurden die Bundesweiten Demonstrationen wieder aufgenommen.

     

Baumfällungen an der Josefa-Lazuga-Straße

Zwei weitere gesunde alte Bäume fallen dem Straßenwahn am Marler Stern zum Opfer. Um den Wendehammer vor dem Marler Stern zu verbreitern müssen zwei Bäume gefällt werden - für eine Situation, die selbstgemacht und überflüssig ist. Es "muss die vorhandene Anlieferungszone zwischen Wohnen Ost und Josefa-Lazuga-Straße mit einem größeren Wendehammer versehen werden und dia Anbindung an die Josefa-Lazuga-Straße erweitert werden" (so die Verwaltungsvorlage). Davon war auch der Rat überzeugt. Bei nur drei Gegenstimmen von der Wählergemeinschaft und der LINKEN, stimmten alle anderen Fraktionen für die Baumfällungen (SPD,CDU,FDP/Bum,WIR und Bündnis 90 - die UBP hatte bereits Stunden vorher die Sitzung verlassen).

..und mit uns geht die neue Zeit

Und wieder geht ein Stück Hüls verloren

Ein Hülser Bürger meldet sich zu Wort

Mit drastischen, aber treffenden Worten, hat ein Hülser Bürger auf unsere Meldung über das Fischsterben im Gänsebrinkteich reagiert. Hier seine Stellungnahme :

"Da haben wir es mal wieder. Die Konzeptlosigkeit der Stadtverwaltung. Da werden ohne Planung, um den Teich herum, erstmal 15 Erlen gefällt, Bäume, die keinen besseren Standort haben konnten, denn Erlen lieben "feuchte Füße". Die Begründung dazu tut weh: Der Laubeintrag der Bäume war zu hoch! Ich könnte kotzen. In den letzten 20 Jahren ist dieser Teich nicht einmal gereinigt worden. Da holt man mal den Schlamm da raus und gut ist. Das wiederholt man alle 5 Jahre und fertig. Alles könnte so bleiben wie es ist. Was ein Schwachsinn! Und selbst in diesem Morast hätten die Fische nicht sterben müssen. Da sind wir wieder bei den Erlen. Die hätten nämlich das Wasser beschattet und gekühlt. Aber Pflege und Erhaltung ist nicht Sache dieser Stadt."

Auch die Marler Zeitung hat heute berichtet. Noch schlimmer als das Fischsterben an sich, sind die Ausreden der Stadtverwaltung. Lesen Sie den artikel der MZ!

https://ezeitung.medienhaus-bauer.de/titles/marlerzeitung/11476/publications/325/articles/1163367/5/4

Drei Fraktionen ohne Interesse

Ein bemerkenswertes Integrationskonzept wurde in der vergangenen Woche im Rat verabschiedet. Bemerkenswert in zweierlei Hinsicht. Die Erarbeitung fand gemeinsam mit Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen und der Politik statt. In mehreren Workshops wurde diskutiert, entworfen, verworfen und formuliert. Herausgekommen ist ein auch in inhaltlicher Form bemerkenswertes Konzept. Der einzelne Mensch steht im Vordergrund, der "Marler Kodex" beschreibt Grundlagen einer erfolgreichen Integrationsarbeit. Die Messlatte hängt hoch, wir sind aber davon überzeugt, dass mit dieser Vorgabe ein weiterer Schritt für eine erfolgreiche Arbeit getan wurde. Deshalb gab es in der Ratssitzung auch Lob von der Wählergemeinschaft. Bedauernd wurde erwähnt, dass drei Fraktionen keinerlei Interesse an diesem Thema zeigten. Bündnis 90, WIR und die UBP nahmen weder an der Vorbereitung teil, noch an der Vorstellung und der Diskussion in Form einer Videokonferenz. Ein Spiegelbild der Arbeit dieser drei Fraktionen in den letzten Jahren.

Verwaltung weiterhin untätig

Am Wochenende schwammen hunderte von kleinen toten Fischen im Gänsebrinkteich – Ursache vermutlich Sauerstoffmangel auf Grund der hohen Temperaturen. Mitverursacher ist die Stadtverwaltung, die trotz jahrelanger Mahnungen, trotz vielfacher Ankündigungen, bisher tatenlos zusieht wie der Teich immer mehr verkommt. Der Vorschlag der Wählergemeinschaft einen Bachzulauf zu schaffen, um damit dem Teich mehr Sauerstoff und frisches Wasser zuzufügen, fand bisher kein Gehör.