• Sozialbericht 2018

    15.11.2018

    Lebenbssituation von Kindern

    "In Deutschland leben immer weniger Kinder. Ihre derzeitige und zukünftige Lebenssituation wird immer noch entscheidend durch ihre soziale Herkunft geprägt. So steigen die Chancen von Kindern auf hohe Bildungsabschlüsse, wenn die Eltern selbst einen hohen Bildungsstand haben. Kinder aus Elternhäusern mit niedrigerem sozioökonomischem Status haben zudem schlechtere Chancen, gesund aufzuwachsen. Das subjektive Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in den Schulen variiert stark nach Schulform. Trotz guter Wirtschaftslage stagniert der Anteil der armutsgefährdeten Kinder. Kinder und Jugendliche in Haushalten mit alleinerziehenden Müttern oder Vätern sind dabei am stärksten von Armut gefährdet." - Aus dem Sozialbericht 2108, nachzulesen unter: http://www.destatis.de

     
  • Recycling

    14.11.2018

    Sammelstellen für Elektrogeräte

    Die Sammelstellen für alte Elektrogeräte und Batterien sollen einheitlich und umfassender gekennzeichnet werden. Dazu führen die beiden Stiftungen für die Rücknahme von Elektroaltgeräte und Batterien, ear und GRS, ein neues Sammellogo ein. Verbraucherinnen und Verbrauchern sollen die Rücknahmestellen im Handel und in den Kommunen so leichter erkennen können. Handel und Kommunen unterstützen das Projekt und empfehlen ihren Mitgliedern, sich an der Sammelstellenkennzeichnung zu beteiligen. Es gibt in Deutschland mehr als 200.000 solcher Sammelstellen. Quelle: http://www.bmu-bund.de - Foto: ein mögliches Logo für eine Sammelstelle

     
  • Grenzüberschreitende Regelung

    13.11.2018

    Ein veganes Label für Europa

    Eine Bürgerinitiative will auf EU-Ebene dafür sorgen, dass Lebensmittelhersteller kennzeichnen müssen, ob ihre Produkte vegetarisch, vegan oder fleischhaltig sind. „Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, hadern mit der Kennzeichnung, wenn sie europaweit einkaufen", heißt es in dem Aufruf der Bürgerinitiative. Seit dieser Woche ist die Initiative registriert, EU-BürgerInnen sollen das Anliegen durch das Zeichnen einer Petition unterstützen können. - Quelle: http://www.taz.de

     

WG fragt nach beim Kreis

Die Wählergemeinschaft Die Grünen hat sich mit dem Umweltamt des Kreises in Verbindung gesetzt, und hat nach dem Alleeschutz im Fall der Öffnung der Josefa-Lazuga-Straße nachgefragt. Laut Verwaltung sind "geringe Eingriffe in den Baumbestand" erforderlich, um die Straße für den Autoverkehr zu öffnen. Die Wählergemeinschaft hatte als einzige Fraktion diese Öffnung kritisiert, und hofft auf Bedenken von Seiten der Kreisverwaltung.

Insektensterben in Deutschland

Das Bundesumweltministerium warnt vor einem fortschreibenden Insektensterben in Deutschland. Seit 1982 habe sich an einigen Standorten die Biomasse an Insekten um 80 % verringert. Die Hauptursache liegt in der Intensivierung der Landwirtschaft. Lesen Sie den ganzen Artikel unter :

https://www.freenet.de/nachrichten/vermischtes/hendricks-warnt-vor-verheerendem-insektensterben-in-deutschland_6190220_4702934.html

Bäume erhalten größere Wertschätzung

Eine größere Wertschätzung erhalten zukünftig Bäume im Recklinghäuser Stadtgebiet. Ab dem 1. Oktober gibt es dort eine Baumkoordinatorin, die dafür sorgen soll, dass Bäume über ihre bisherige städtische Statistenrolle hinauswachsen. Bürgermeister Tesche sagt, dass der Umgang mit Bäumen verantwortungsbewusstwer werden soll, bei allen Maßnahmen, bei denen Bäume betroffen sind, wird die neue Mitarbeiterin von Anfang an mitreden und beraten. Auch wenn man sicherlich abwarten muss, wie groß ihr Einfluss sein wird, ist die Stadt Marl von solchen Maßnahmen meilenweit entfernt. Hier wird kein Weg für Bäume gefunden, sondern Bäume stehen immer mehr im Weg.

Wählergemeinschaft gegen Abschiebungen aus Schulen

In einem Antrag an den Rat fordert die WG Die Grünen die Verwaltung auf, verhandlungen mit den zuständigen Behörden zu führen, um Abschiebungen aus Marler Schulen zu verhindern. Im Mai wurden in Mülheim und Nürnberg Schüler in Schulen von der Polizei aufgesucht und mitgenommen, um Abschiebungen zu verhindern. Proteste der Schüler aber auch psychische Beeinträchtigungen der Mitschüler waren die Folge. Hier der Antrag der grünen Wählergemeinschaft :

Antrag :
Der Rat fordert die Verwaltung auf, mit der örtlichen Polizei und anderen zuständigen Behörden in Verhandlungen einzutreten mit dem Ziel, dass an Marler Schulen keine Polizeimaßnahmen zum Zwecke der Abschiebung von ausländischen Schülerinnen und Schülern stattfinden
Begründung:
An mehreren Schulen in Deutschland fanden im Mai 2017 Polizeimaßnahmen statt, bei denen ausländische Schülerinnen und Schüler aus dem Unterricht geholt wurden, um abgeschoben zu werden. Dies hat in vielen Fällen zur Verstörung von Schülerinnen und Schülern, in einzelnen Fällen zu Solidarisierungsaktionen geführt, die mit polizeilichen Zwangsmaßnahmen aufgelöst wurden. Hiermit sind sowohl die Schülerinnen und Schü-ler als auch die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer mental überfordert. Deshalb sollten entsprechende Zwangsmaßnahmen an Schulen unterbleiben. Der Rat der Stadt Marl lehnt Abschiebungen aus Schulen als unverhältnismäßige Maßnahme ab und wirkt auf die zuständigen Behörden ein, keine Abschiebungen aus Marler Schulen vorzunehmen.

Fehlende Ratsmitglieder sichern Mehrheit der SPD

49 Mitglieder zählt der Marler Rat, 23 (einschließlich Bürgermeister) gehören der SPD an. Nachdem die CDU, wohl auch im Hinblick auf die kommende Wahl nicht mehr permanent mit der SPD stimmt, hätte man jetzt eigentlich die historische Chance, die Mehrheit der SPD-Fraktion zu brechen. Warum klappt es aber immer noch nicht? Weil ein Großteil der Mitglieder dreier kleiner  Fraktionen regelmäßig durch Abwesenheit glänzt oder die Sitzungen frühzeitig verlässt. Als die SPD unseren Antrag auf Einrichtung eines Fahrradverleihs ablehnte, waren von den 6 Ratsmitgliedern von Bündnis 90, UBP und WIR nur ein Einziger anwesend. Drei hatten ganz gefehlt und zwei hatten den Rat bereits wieder verlassen. Und dieses passiert nicht nur in Ausnahmefällen, sondern regelmäßig. Ein Ratsmitglied von Bündnis 90 wurde in diesem Jahr noch nicht gesehen, im vergangenen Jahr hatte er wenigstens an einer Sitzung teilgenommen. Ansonsten fehlte er bei 25 Ratssitzungen 17 mal, laut Teilnehmerliste übrigens unentschuldigt. In 14 Sitzungen des Integrationsrates fehlte er 14 mal. Damit ist er der unangefochtene Spitzenreiter der Liste der Fehlenden. Immerhin 11 mal fehlte im Rat ein Mitglied von der UBP, 8 mal eins von WIR. Und die übrigen? Verlässt sie die Lust oder verlässt die Presse den Sitzungssaal, dann verlassen sie auch schon mal die Sitzung. Es kann sicherlich vorkommen, dass ein Ratsmitglied krankheitsbedingt oder auch mal urlaubsbedingt fehlt – aber hier zeigt sich eine mangelnde Arbeitsmoral und ein schlampiges Umgehen mit dem Wählerauftrag.

Übrigens : 386,80 Euro erhalten Ratsmitglieder monatlich als Aufwandsentschädigung, unabhängig von der Anzahl der Sitzungen.