• Brinkfortsheide Nachfolge

    06.10.2017

    Halde für Bauschutt und andere Abfälle

    Deponieklasse I: Die Deponieklasse I nimmt Abfälle mit niedrigem Schadstoffgehalt sowie mit einem geringen Anteil organischer Stoffe, z.B. Industrieabfälle sowie Hausmüll, auf. Sie besitzt eine durch minerale Stoffe gebildete Basisabdichtung. (Quelle: http://www.dornbach.com)

10.06.2018

Matena und Loemühlenbachtal

Unter der sachkundigen Leitung von Erwin Gebauer von der Nabu-Ortsgruppe Marl verschafften sich am Samstagnachmittag die grüne WG und weitere Interessierte neue Einblicke in die örtlichen Gegebenheiten im Bereich Matena und Loemühlenbachtal. Dabei ließen sich aber auch Ausflüge in vergangene Planungen der Stadt nicht ausblenden: so z.B. die inbesondere von der Stadtverwaltung und der SPD-Fraktion verfolgten Absichten, im Loemühlenbachtal ein voluminöses Regenrückhaltebecken anzulegen und das Naturschutzgebiet Nachtigallental von der sog. Lipperandstraße queren zu lassen.

08.06.2018

Geschlossene Gesellschaft

Am Donnerstag traf sich ein ausgewählter Kreis zu einer Veranstaltung zum Thema Römer-Quartier in Hüls. Es soll sich um ein Treffen innerhalb des ISEK-Prozesses gehandelt haben, dessen Transparenz und Bürgernähe zu rühmen der Bürgermeister nicht aufhört. Die Zielgruppe sollen 'Akteure' des Stadtteils gewesen sein. Unter den ca. 30 Personen befanden sich Vertreter der Stadtverwaltung, des Dortmunder Planungsbüros StadtKinder. Auch Vertreter der Hülser Werbegemeinschaft waren geladen. Politiker wurden ebenso aussen vorgelassen wie betroffene Bürger. Die Einladungen sollen nach dem Zufallsprinzip versendet worden sein. Zu einer Folgeveranstaltung im Juli werde nicht eingeladen, heißt es. Sie soll über die Medien angekündigt werden.

08.06.2018

Röttgershof im stand by

Das Hauptthema der Sozialausschusssitzung in den Ratsstuben war der mögliche Abriss, den die CDU beantragt hatte. Als der Bürgermeister die Verwaltungssicht vortrug, der Röttgershof sei unverzichtbar, falls wieder über 1000 Flüchtlinge in Marl unterzubringen seien wie in 2015 und der neue Abteilungsleiter des Sozialamtes den baulichen Zustand des Gebäudes in rosaroten Tönen schilderte, als ob es ein Hotel sei, zog die CDU den Antrag zurück. Wieder einmal hat diese Partei in Marl gezeigt, dass sie eigentlich kein politisches Rückgrat hat, sondern sich wie das berühmte Fähnchen nach der Mehrheit dreht. Auch die Meinung des Vertreters der Grünen Wählergemeinschaft, dass ähnliche Flüchtlingszahlen nicht zu erwarten seien, da die Abschottungspolitik der EU die Fluchtwege grösstenteils versperrt hat, fand kein Gehör. Seit einem Jahr steht diese ehemalige Sammelunterkunft leer, da Marl genügend Kapazitäten in besserem Zustand hat.

08.06.2018

Marl knapp am Rekord vorbei

Am Donnerstag um 13:00 Uhr war Marl mit 176 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft absolute Spitze in NRW; am Nachmittag lief die Messstation in Münster der Industriestadt im Grünen de Rand ab und erreichte 181 Mikrogramm. Die messende Landesbehörde gibt 180 Mikrogramm als Grenzwert an; von diesemn Wert an müsste die Bevölkerung eigentlich gewarnt werden, weil bei dieser Luftbelastung Gefahr besteht für Kinder, die im Freien herumtollen, für ältere Menschen und für Menschen, die im Freien anstregenden Tätigkeiten nachgehen. Da keine öffentliche Stelle warnt, bleibt nur die Selbsthilfe! So kann man z.B. die aktuellen Werte im Videotext von WDR2 (Seite 198) abrufen.

07.06.2018

NRW - Land der Städte

Werner Eisbrenner und Paul Wagner waren als Mtglieder der grünen Wählergemeinschaft am gestrigen Mittwoch beim diesjährigen NRW-Städtetag in Bielefeld. Nach einer Rede von Ministerpräsident Armin Laschet, der die Politik der neuen Landesregierung lobte und u.a. mit Bezug auf die enorme Luftbelastung in den Städten meinte, man dürfe in dieser Situation die Autoindustrie "nicht allein lassen", fand im Bielefelder Oberbürstermeister Clausen als Gastgeber einen argumentativen Gegenpol, der auf die Finanzierungsdefizite der Städte und Gemeinden hinwies.