• Millionenfaches Kükentöten

    Geflügelwirtschaft und Landwirtschaftsministerin brechen Koalitionsvertrag


    Die deutsche Geflügelwirtschaft und die Bundesregierung verschleppen den Ausstieg aus dem Kükentöten. In Verhandlungen mit Bundesagrarministerin Julia Klöckner hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) lediglich einen 50-Prozent-Ausstieg bis in drei Jahren angeboten. Das geht aus einem bisher unveröffentlichten Lobby-Papier hervor, das der ZDG am 15. Oktober bei den Gesprächen mit dem Bundesagrarministerium verteilte und das foodwatch an diesem Freitag veröffentlicht hat. Auf ein Datum für ein vollständiges Ende der tierschutzwidrigen Praxis ließ sich der Branchenverband in dem Papier nicht ein. In den nächsten Wochen soll es nach foodwatch-Informationen zu einem weiteren Termin zwischen Branchenvertretern und Ministerium kommen. - Quelle: http://www.foodwatch.de
     

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  • Radioktiver Abfall als "Wertstoff" ?

    Uranabfall aus Nordrhein-Westfalen geht nach Russland

    Umweltgruppen protestieren gegen neue Transporte von Uranhexafluorid. Hersteller Urenco sieht kein Problem.

    Die Firma Urenco, die die Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau betreibt, hat die Wiederaufnahme des umstrittenen Exports von Uranhexaflourid nach Russland bestätigt. „Bis heute sind sieben Teillieferungen erfolgt", sagte Urenco-Sprecher Chris Breuer der taz. Jeder dieser Transporte umfasste laut einer Aufstellung des Bundesumweltministeriums etwa 600 Tonnen des giftigen und radioaktiven Materials. Bis Ende 2020 sollen aus Gronau etwa 6.000 Tonnen nach Russland geliefert werden; ein Vertrag über weitere 6.000 Tonnen, über den das Umweltministerium berichtete hatte, beziehe sich nicht nur auf das deutsche Urenco-Werk, so das Unternehmen.

    Zugleich verteidigte Urenco, an dem die deutschen Energiekonzerne RWE und Eon zusammen zu einem Drittel beteiligt sind, die Wiederaufnahme der im Jahr 2009 gestoppten Transporte gegen Kritik. - Quelle und mehr Infos: http://www..taz.de

     
  • Nitrat im Grundwasser

    850.00 Euro Strafe pro Tag drohen

    Gegen verschärfte Regeln für die Landwirtschaft protestieren momentan die deutschen Landwirte.

    Der Bundesverband der Energie - und Wasserwirtschaft zeigt die andere Seite der Medaille auf. Der Hauptverursacher für die Verschmutzung des Grundwassers ist die Landwirtschaft. " Geht Deutschland nicht entschieden gegen die Nitratbelastung des Grundwassers vor, kann das für die Steuerzahler teuer werden: Strafzahlungen von 850.000 Euro täglich und damit mehr als 310 Millionen Euro im Jahr drohen, wenn Deutschland nicht endlich die EU-Nitratrichtlinie in nationales Recht umsetzt. Verbraucher könnten dann doppelt belastet werden. Steigt die Nitratbelastung weiter an, wird sich das auch in den Trinkwasserpreisen niederschlagen. Denn die Verschmutzung des Grundwassers durch Gülle aus der Landwirtschaft macht die Trinkwasseraufbereitung aufwendiger und teurer. Um bis zu 62 Prozent könnten die Preise nach Berechnungen des BDEW in einigen Regionen steigen. "

    Lesen Sie die Pressemitteilung des BDEW in voller Länge :

    https://www.bdew.de/presse/presseinformationen/zahl-der-woche-nitratproblematik-850000-euro-pro-tag-strafzahlungen/

     

Brief der BI Jahnwald

Ein Dankeschön der BI zum Erhalt des Jahnwaldes erreichte jetzt die "Wählergemeinschaft Die Grünen Marl". Peter Schmidt bedankte sich für die klare Haltung und bedauerte noch einmal die Informationspolitik der Verwaltung. Dafür hat die Wählergemeinschaft vollstes Verständnis, denn auch uns fällt immer wieder auf, wie sparsam die Verwaltung Informationen zu dem Bauvorhaben weitergibt. Die Wählergemeinschaft bedankt sich ihrerseits für das Engagement der BI, die nicht nur für den Stadtteil Hüls mit seinem Stadion und dem Wald kämpft, sondern einen wichtigen Beitrag für das Klima in unserer Stadt und darüber hinaus leistet. In diesem Zusammenhang weisen wir auf den Termin für den nächsten Waldspaziergang der BI hin :

Somnntag, 8. September 2019, 15:00 Uhr, Treffpunkt Kassenhäuschen Jahnstadion an der Otto - Hue - Straße.

P.S. Übrigens hat bisher keine andere Fraktion auf den Brief der Bürgerinitiative geantwortet. Nur Bürgermeister Werner Arndt hat auf das Anschreiben mit einer Antwort reagiert.