Bekanntlich sind die Bauarbeiten zum Umbau des Creiler Platzes zum Parkplatz für Kunden des Marler Sterns und des Rathauses in vollem Gange. Die in Zukunft dort parkenden Autos sollen den Platz "beleben". Mit diesen Animationsversuchen sind Verkehrsbewegungen verbunden, die Lärm- und Luftbelastungen verursachen. Um die Parkplätze erreichen zu können, wird mit der Lazuga-Allee eine öffentliche Fläche als Zufahrtstraße und eine neue Verkehrsfläche unmittelbar vor dem Wohnblock Wohnen-Ost als Abfahrt für den motorisierten Verkehr hergerichtet und freigegeben. Die vom Investor des Marler Sterns angekündigte Parkraumbewirtschaftung wird für relativ kurze Parkzeiten und damit für eine starke Frequenz sorgen. Überall, wo infolge von Baumaßnahmen zusätzliche Belastungen der Umwelt zu erwarten sind, müssen Gutachten erstellt werden, um solche Belastungen zu präzisieren; sie sind Teil des Genehmigungsverfahrens. Im Stadtplanungsausschuss wurde auf Nachfrage von der Bauverwaltung mitgeteilt, die Verkehrsgutachten seien mit dem Bauantrag eingereicht worden, könnten jedoch nicht veröffentlicht werden, ständen aber zur Akteneinsicht zur Verfügung. Das heißt mit anderen Worten: nicht nur der betroffenen Öffentlichkeit, sondern auch den Mitgliedern des Planungsausschusses wird der freie Zugang zu Informationen im Zusammenhang mit Vorhaben, die öffentliche Belange betreffen, verweigert.