• Immenser Ressourcenverbrauch

    26.04.2019

    3. Mai: Deutscher Erdüberlastungstag 

    Ab 3. Mai (Freitag) leben wir ökologisch gesehen Der deutsche Erdüberlastungstag markiert den Zeitpunkt im Jahr, an dem eltweit das jährliche Budget an nachhaltig nutzbaren ssourcen und ökologisch verkraftbaren Emissionen aufgebraucht wäre, wenn die gesamte Weltbevölkerung auf so großem Fuß wie die Menschen in Deutschland leben ürde. Der Tag wird jährlich vom Global Footprint Network errechnet. Deutschland liegt mit seinem Pro-Kopf-Verbrauch und seinen Emissionen im obersten Viertel aller Länder und trägt damit wesentlich zur weltweiten bernutzung bei. „Sowohl beim Klimaschutz als auch bei der Ressourcennutzung agiert die Bundesregierung, als ob es kein Morgen gäbe. Doch wir werden unser Recht auf Zukunft nicht einfach aufgeben. Dass unsere Generation jeden Freitag auf die Straße geht und von der Politik ein schnelles, deutliches Umsteuern einfordert, ist nur konsequent", kommentiert Kira Heinemann aus dem Vorstand der BUNDjugend. - Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung: Germanwatch, INKOTA, BUNDjugend, Naturschutzjugend, FairBindung und Global Footprint Network

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  • 33 Jahre nach Tschernobyl

    Russland baut schwimmendes AKW

    Das schwimmende russische Atomkraftwerk „Akademik Lomonossow" ist einsatzbereit. Es ist das erste von einer ganzen Flotte schwimmender Atomkraftwerke, die in der russischen Arktis eingesetzt werden sollen. Im Sommer soll der Kahn, der keinen eigenen Antrieb hat, von der Hafenstadt Murmansk nach Pewek in Tschukotka, dem Fernen Osten Russlands, gezogen werden. Dies meldete am Mittwoch Rosenergoatom, der staatliche russische Atomkonzern. Im Dezember 2019 soll das schwimmende Atomkraftwerk den ersten Strom ins Netz einspeisen. Bereits am 31. März seien beide Reaktoren „erfolgreich auf 100 Prozent Leistung gebracht worden", lässt Rosenergoatom wissen. Es handle sich um eine große Errungenschaft „eines breit aufgestellten Teams von Rosatom-Spezialisten", zitiert der Konzern das Eigenlob seines Generaldirektors Andrei Petrow. - - Quelle: http://www.taz.de

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  • Plastikmüllexport

    23.04.2019

    Wohlstandsmüll überschwemmt Südostasien

    Eine Studie der Nichtregierungsorganisationen GAIA und Greenpeace zeigt, dass der Export von Plastikabfällen schnell in andere Länder verlagert wird, sobald Regierungen die Einfuhr verbieten oder verringern. Die neuen Abnehmer seien nicht mehr China, Malaysia, Vietnam und Thailand, sondern Indonesien und Indien. In den Ländern würden ganze Landstriche zu Müllhalden. Die Hauptexportstaaten USA, Japan, Deutschland und Großbritannien werden in der Studie als rücksichtslos kritisiert. - Quelle: Deutschlandfunk

     

Berlin, 20. Mai 2019. Bürgerinnen und Bürger haben einen Informationsanspruch auf die Ergebnisse amtlicher Hygiene-Kontrollen, auch wenn sie diese über die Online-Plattform "Topf Secret" beantragen. Zu diesem Ergebnis kommt ein von der Verbraucherorganisation foodwatch und der Transparenz-Initiative FragDenStaat in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten der Kanzlei Geulen & Klinger. Derzeit klagen etliche Lebensmittelbetriebe deutschlandweit gegen Lebensmittelbehörden, um so die Herausgabe von Hygiene-Kontrollberichten zu verhindern. Die Betriebe halten vor allem die Möglichkeit einer Veröffentlichung der erlangten Informationen auf der Online-Plattform "Topf Secret" für rechtswidrig. Das Gutachten der Kanzlei Geulen & Klinger kommt hingegen zu einem anderen Schluss.

Politiker und Zuhörer brauchen Sitzfleisch

Neben drei Sachstandsberichten steht eine Reihe von Anträgen und Anfragen auf der Tagesordnung des Planungsausschusses, der am kommenden Donnerstag um 16:00 Uhr in der Ratsstube beginnt.

Unter anderem soll über Kaffeebecher, Bauland, Bevölkerungsschutz und Klimafragen diskutiert werden. Der öffentliche Teil beginnt mit der Bürgerfragestunde.

Nach dem ALBA-Brand: CDU wird munter

Nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, wird die CDU-Fraktion munter und will wissen, in welchem Maße Stadtverwaltung und Politik am Genehmigungsverfahren derartiger Anlagen beteiligt werden. In einer schlampig formulierten Begründung des Antrags wittert die CDU einen Mangel an 'Transparenz und Offenheit'. Anlass dazu könnten die Aussagen des Bürgermeisters in der letzten Ausschusssitzung und die in der Presseberichtserstattung korrigierten Feststellungen bzgl. der Mitwirkung der Stadt beim Genehmigungsverfahren sein. Ein Vertreter des Kreises Recklinghausen wird Rede und Antwort stehen zu dem Genehmigungsverfahren.

Koblenz und Kiel machen es vor! Es wird Zeit das auf der Liste "Marl" erscheint! 

Die Aktion #Klimanotstand ist angelaufen – und jeden Tag werden es mehr Städte und Gemeinden, die sich erklären müssen: Was tun wir für den Klimaschutz?

Parallel zu den Vorbereitungen auf den weltweiten Klimastreik der #FridaysForFuture wurde die Aktion #Klimanotstand für die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen.

Wie man als Bürgerin und Bürger selber aktiv werden kann, wird hier erklärt. Es reichen 10 Minuten aus, um sich zu beteiligen.

https://www.klimabuendnis-hamm.de/klimanotstand-in-jedem-rathaus/

US-Jury Urteil gegen Bayer Ein Gericht hat zwei ehemaligen Monsanto-Kunden, die an Krebs erkrankt sind, mehr als zwei Milliarden Dollar zugesprochen. Das Paar hatte jahrzehntelang den

Glyphosat-haltigen Unkrautvernichter Roundup verwendet. Bayer-Chef Werner Baumann gerät damit noch weiter unter Druck. - Quelle: http://www.sueddeutsche.de

Rote Linie am Hambacher Forst

Die rote Linie steht auf dem Wall zwischen Baggern und Bäumen. Etwa 1200 Menschen sind an diesem Sonntag laut Veranstalter*innen zum Waldspaziergang gekommen, die meisten in roter Kleidung: In roten Regencapes, im Weihnachtsmann-Kostüm, mit roten Mützen, roten Jacken, in rote Decken gewickelt. Ein Saxofonist spielt, Trommler trommeln. Die rotgekleideten Menschen halten rote Stoffbahnen, wie eine Grenze. Was ist nicht rot? Die grünen Fahnen, die im Wind wehen, auf denen steht „Hambacher Forst bleibt".

Es ist auch sein Jubiläum: Am Muttertag vor fünf Jahren, am 11. Mai 2014, fand der erste Waldspaziergang statt. Doch nicht nur das. Ein Lied, das die Menschen singen: „Stoppt RWE". Ein Sprechchor, den sie skandieren: „Kein Vertrauen: RWE". Der Vorwurf, den sie dem Unternehmen machen: Einer der Bagger sei inzwischen nur noch 100 Meter von den Bäumen entfernt. „Das ist eine Methode, den Wald ohne Rodung zu zerstören", ruft Michael Zobel, der Naturführer und Waldpädagoge, der die Waldspaziergänge veranstaltet, seit 61 Monaten in Folge. Die rote Linie hier und heute ist die fünfte Aktion dieser Art. - Quelle: http://www.taz.de