• Verbesserung der Grundwasserqualität? - Gülle ärgert nicht nur die Nase

    In der Nähe des Flugplatzes Loemühle wurde dieser "grüne" Container abgestellt, um die landwirtschaftlichen Flächen fruchtbarer zu machen. Wo kommt die Gülle her? - Foto(Werner Eisbrenner)

     
  • Zum Tag des Energiesparens - Stromverbrauch

    Mehr als ein Viertel des Stromverbrauchs von Haushalten entfällt auf Computer, Fernseher, Spielekonsole und Co. Fast 130 Milliarden Kilowattstunden Strom verbrauchen die Haushalte in Deutschland jährlich. Den größten Anteil daran hat der Bereich Informations- und Kommunikationstechnik: Rund 28 Prozent des Stroms fließen in den Betrieb von Computern, Fernsehern, Spielkonsolen etc. Das zeigen vorläufige Zahlen aus einer BDEW-Erhebung zum Stromverbrauch im Haushalt. - Quelle und mehr: http//:www.bdew.de

     
     
  • Tag des Artenschutzes: Die Lage ist ernst

    Zum Massensterben des Feuersalamanders schreibt heute die "tageszeitung" : Amphibien plagen sich derzeit mit einer Seuche herum, gegen die Corona wie ein harmloser Schnupfen wirkt. Nach bisherigem Kenntnisstand stirbt jeder infizierte Salamander in wenigen Wochen. Der Pilz, der erst im Jahr 2013 entdeckt worden war, bekam den bezeichnenden Namen Batrachochytrium salamandrivorans – Salamanderfresser. - Quelle und mehr: http://www.taz.de - (Foto NABU)

     

Leider ist der Inhalt nicht für den Flughafen Loemühle bestimmt, sondern die 45 Cm3
Gülle von irgendwoher versiffen Acker und Grundwasser. Klöckner sei Dank!
Grün ist nur der Anstrich. Was rauskommt ist Phosphat und Methangas!

AfD gegen "Vielfalt"

Zu Beginn dieser Sitzungsperiode wurde ein neuer Ausschuss eingerichtet, der "Ausschuss für Geschlechtergerechtigkeit, Vielfalt und Toleranz". Auch wenn er Corona bedingt noch nicht tagen konnte, wurde in Videokonferenzen schon die Wichtigkeit dieses Gremiums und dessen Zielsetzung diskutiert. Ein Grund für die AfD einen Antrag zur Umbennung zu stellen. Ihr Vertreter schlug den Namen "Geschlechtergleichheit und Toleranz" vor. Könnte man über den Ausdruck "Geschlechtergleichheit" vielleicht noch diskutieren, ist die andere vorgeschlagene Änderung aber bezeichnend für die vom Verfassungsschutz beobachtete und als Verdachtsfall eingestufte Parte. Der Begriff "Vielfalt" sollte ersatzlos gestrichen werden. Dieses zeigt deutlich, welches Welt - und Menschenbild die AfD auch in Marl vertritt. Natürlich hatte der Antrag im Stadtrat keine Chance auf Zustimmung, trotzdem sollte man die Signale und Bestrebungen der AfD nicht übersehen.

Stadt verzichtet auf Umweltbericht

Beschlossen wurde im HuFA die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Bauvorhaben "Dr. Klausener Straße" in Hüls. Eine geplante Innenbebauung, der auch die Wählergemeinschaft Die Grünen zustimmte. Kritisch merkte aber ihr Sprecher, Johannes Westermann, an, dass die Stadt ein beschleunigtes Verfahren durchführt. Hierbei wird z.B. auf die Erstellung eines Umweltberichts verzichtet. Dieses passt einfach nicht in die Zeit des Klimanotstandes, und die Stadt sollte hier mehr Sensibilität und Fingerspitzengefühl zeigen. Kein Problem war es für die anderen Fraktionen, die sich nicht dazu äußerten.

Schulen in besonderer Situation unterstützen

Ein gemeinsamer Haushaltsantrag initiiert von der Wählergemeinschaft Die Grünen, der SPD und der LINKEN unterstützt die Marler Schulen. 25.000 € werden zusätzlich zur Verfügung gestellt, um den "durch die Digitalisierung und der Corona-Pandemie veränderten Ausstattungsbedarfen Rechnung zu tragen". Hier haben die Marler Schulen die Möglichkeit, für kleinere Anschaffungen Mittel zu beantragen, und damit ihren Anschaffungsetat zu entlasten. Ebenfalls wurde ein Kernthema der Wählergemeinschaft wieder ins Leben gerufen. Die Schulen sollen selbst organisierte Energieeinsparmaßnahmen entwickeln, die zur Entlastung der Umwelt, aber auch zur Entlastung des eigenen Geldbeutels führen.Dieses führt zu einem gesteigerten Umweltbewusstsein der beteiligten Schüler*innen. Sobald der Fachausschuss wieder tagen kann, wird die Wählergemeinschaft dieses Thema und seine Umsetzung dort diskutieren.

 Arbeitskreis nachhaltige Mobilität um wichtige Akteure erweitert

In einem gemeinsamen Antrag forderten die Fraktionen von SPD, WG Die Grünen und das Einzelratsmitglied von DIE LINKE im Haupt - und Finanzausschuss beim neu zu gründenden Arbeitskreis Nachhaltige Mobilität weitere Vertreter*innen mit an den Tisch zu holen. Vertreter*innen vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), der Bürgerinitiative Marler Radentscheid und der Vestischen Straßenbahnen GmbH sind wichtige Partner, die regelmäßig gehört werden sollen. Außerdem wird der neu zu gründende Inklusionsbeirat einen Platz erhalten. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Die Wählergemeinschaft Die Grünen freut sich, dass jetzt zusätzliche Expert*innen dafür sorgen, dass die bis jetzt vernachlässigten Verkehrsteilnehmer*innen im Facharbeitskreis zu Wort kommen.