• Bürgerinitiative in der Waldsiedlung

    13.10.2017

    Wählergemeinschaft gratuliert zum bürgerschaftlichen Engagement

    Im Namen der Wählergemeinschaft hat Johannes Westermann, Geschäftsführer der Fraktion, der Bürgerinitiative gegen die Deponiepläne zu ihrer Gründung gratuliert. Der Widerstand gegen die Deponiepläne in Marl sei, auch oder gerade außerhalb der politischen Ebene sehr wichtig. Westermann betont, dass sich die Wählergemeinschaft von Anfang an gegen die Pläne ausgesprochen habe. "Wir haben unseren Antrag für die Ratssitzung am 19.10.2017 erneut gestellt. Unser Anliegen ist nicht eine destruktive Giftmülldiskussion, sondern wir weisen auf die besondere Belastungssituation der Stadt Marl hin und begründen von daher unsere Ablehnung der Deponiepläne," so Westermann.

     
  • Ein Problem auch in Marl?

    12.10.2017

    Schrottimmobilien: Das miese Geschäft mit der Wohnungsnot

    Extrem heruntergekommene Häuser voller Müll und Chaos, ohne Strom und Wasser, dafür mit überteuerten Mieten. Die Armut ist groß. Diese ausbeuterische Form des Immobilienmarkts ist im gesamten Ruhrgebiet allgegenwärtig. Heute auf WDR 5 Stadtgespräch aus Gelsenkirchen um 20.05 - 21.00 Uhr

     
  • Appell an die Bundesregierung

    10.10.2017

    Deutschland soll UN-Vertrag unterschreiben

    Die Wählergemeinschaft nimmt die Verleihung des diesjährigen Friedensnobelpreises zum Anlass, um den Rat der Stadt aufzufordern, sich einem Appell an die Bundesregierung anzuschließen, in dem diese aufgefordert wird, den UN-Vetrag vom Juni 2017 zu unterzeichnen. Die WG verweist auf die Tradition Stadt Marl, die sich in den 1980er Jahren als zweite Kommune Deutschlands zur atomwaffenfreien Zone erklärt hat, was für bundesweite Schlagzeilen gesorgt hatte. - Lesen Sie den Antrag!

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21.10.2017

Alleine am Donnerstag waren rund 50.000 Kraniche über Hessen unterwegs

Am Donnerstag sind wie auf ein Kommando mehrere Zehntausend Kraniche von ihren Rastplätzen in Nordostdeutschland aufgebrochen. Der größte Teil überflog aus dem Weg Richtung Frankreich weite Teile Hessens, in geringerem Maße auch NRW. Entlang der zentralen Zugroute wurden alleine über dem Lahntal rund 50.000 Kraniche beobachtet. Damit hat sich fast die Hälfte der derzeit in Deutschland rastenden Kraniche in Bewegung gesetzt. Insgesamt wurden an den Hauptrastplätzen zuletzt rund 100.000 Kraniche gezählt. Das ist im Vergleich zu den Vorjahren relativ wenig, zumal in den Wochen davor noch keine größeren Abflüge zu beobachten waren. So wurden am nächsten großen Rastplatz, dem Lac du Der Chantecoq in der Champagne, bis vorgestern lediglich 3700 Kraniche registriert. - Quelle und mehr: http://www.nabu.de (Foto Wikipedia)

 

21.10.2017

Spendensumme kommt Flüchtlingen zugute

Monatelang stand sie am Ludgerikreisel in Münster - die Stein-Skulptur von Künstlerin Lara Favaretto. Das steinerne Kunstwerk war mit kleinen Schlitzen versehen, durch die Besucher Geldstücke in das Innere einwerfen konnten. Am Freitag (20.10.2017) wurde nun die offizielle Spendensumme bekannt gegeben, die über den Zeitraum der Skulpturprojekte zusammen getragen wurde. Laut einer Pressemitteilung der Skulptur-Projekte beläuft sich die Summe auf genau 26.600 Euro und wurde bereits an einen Verein gespendet, der sich für Flüchtlinge in Abschiebehaft einsetzt. Mit den 26.600 Euro ist allerdings noch nicht die endgültige Spendensumme erreicht. Ein weiterer Favaretto-Stein steht in Marl und soll Anfang 2018 abgebaut und ausgezählt werden. Der Stein aus Münster wurde bereits von einer Entsorgungsfirma zu Schotter verarbeitet. - Foto: Der Favaretto-Stein auf dem Creiler Platz

20.10.2017

Laufsteg für Wachstumsfetischisten

Beim diesjährigen Marler Wirtschaftsempfang wurde die Ansiedlung von Europas größter Logistikansiedlung der Metro-Gruppe regelrecht abgefeiert. Dass der Geschäftsführer von Metro-Logistik seine neueste Installation mit besonderer Hingabe darstellte, ist seiner Profession geschuldet. Der amtierende Bürgermeister klopfte sich gewohnt auf die eigene Schulter und wiederholte zum x-ten Mal seine Bezeichnung von Marl als 'Boom-Town' der gesamten Region. Seine Vorgängerin im Amt strich ihre Verdienste bei der Eliminierung der Schlenke-Siedlung hervor und forderte ebenfalls wie gewohnt noch weitere städtische Flächen für Industrie und Gewerbe. 

20.10.2017

Wählergemeinschaft mit 2 Anträgen erfolgreich

Der Rat hat am Donnerstag zwei Anträgen der Wählergemeinschaft zugestimmt. Der erste Antrag betraf die in den letzten Wochen heiß diskutierte mögliche Mülldeponie auf der Halde Brinkfortsheide. Zusammen mit einem Erweiterungsantrag, der von der Wählergemeinschaft und den Fraktionen von SPD und CDU gestellt wurde, beschloss der Rat ohne Gegenstimme, die Verwaltung zu beauftragen, alle rechtlichen Mittel zur Verhinderung einer Deponie auszuschöpfen. Der zweite Antrag betraf einen Appell an die Bundesregierung, dem UN-Beschluss zur Ächtung und Abschaffung von Atomwaffen beizutreten; dieser Antrag wurde mit nur einer Gegenstimme (von der FDP) ebenfalls angenommen.

19.10.2017

Insektenschwund hat weitreichende Folgen

Was Naturschützer schon lange behauptet haben, ist jetzt wissenschaftlich belegt: Die Zahl der Insekten in Deutschland geht nicht nur bezogen auf wenige Arten oder Regionen zurück, sondern insgesamt und in großen Gebieten. Das geht aus einer Studie hervor, die am Mittwoch in der renommierten Fachzeitschrift Plos One erschienen ist. Wenn es den Insekten schlecht geht, geht es der Natur allgemein schlecht. Laut Studie bestäuben sie 80 Prozent der Wildpflanzen. 60 Prozent der Vögel benötigten sie als Futter. Zudem verwerten sie Nährstoffe aus Pflanzenresten und Tierkadavern. Doch von 1989 bis 2016 hat die Gesamtmasse der Fluginsekten in 63 Naturschutzgebieten um 76 Prozent abgenommen, wie es in der Studie heißt. In der Mitte des Sommers, wenn am meisten Insekten herumfliegen, betrug das Minus sogar 82 Prozent. - Quelle und mehr: http://www.taz.de - Foto: Insektenhotel - notwendiger denn je