• Gut fürs EU-Ausland

    Prognos: Deutsche Exportüberschüsse schädigen die Wirtschaft in Nachbarländern nicht, sondern sichern dort Millionen Arbeitsplätze

    Die hohen deutschen Exportüberschüsse schädigen laut einer neuen Studie die Wirtschaft in den Nachbarländern nicht, sondern sichern dort Millionen Arbeitsplätze. Mit dieser These unterstützt das Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen Prognos die Position der Bundesregierung unter anderem gegen die Kritik des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Das Übergewicht der Ausfuhren sei durchaus ein Hindernis für ausländische Firmen, sagte dagegen Gustav Horn, Chef des Instituts für Makroökonomie (IMK). Die Debatte über die Exportstärke der bundesdeutschen Unternehmen spaltet Politik und Wirtschaftsforschung. Prominentester Kritiker ist US-Präsident Donald Trump. - Quelle: http://www.taz.de

     
  • Lebenshaltungskosten in Europa

    Preisniveau in Deutschland 3,6 % über EU-Durchschnitt

    Das Preisniveau der privaten Konsumausgaben in Deutschland lag im Jahr 2016 um 3,6 % über dem Durchschnitt der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war das Preisniveau in den meisten direkten Nachbarstaaten wie schon in den vergangenen Jahren höher als in Deutschland. Lediglich in Polen und der Tschechischen Republik waren die Lebenshaltungskosten niedriger. Am teuersten innerhalb der EU war es in Dänemark mit einem Abstand von + 38,7 % zum Durchschnitt aller 28 Mitgliedstaaten, mit einigem Abstand gefolgt von Irland (+ 24,6 %). Am günstigsten innerhalb der EU war es erneut in Bulgarien: Hier mussten die Verbraucher für den Erwerb eines repräsentativen Warenkorbs weniger als halb so viel zahlen wie im Durchschnitt aller Mitgliedstaaten (– 52,1 %). Bei den europäischen Staaten außerhalb der EU mussten die Verbraucher in der Schweiz (+ 61,5 %), in Island (+ 47,0 %) und in Norwegen (+ 39,6 %) noch tiefer in die Tasche greifen als in Dänemark. Am unteren Ende lagen wiederum Mazedonien (– 53,6 %) und Albanien (– 51,2 %) auf einem vergleichbaren Niveau mit Bulgarien. -Quelle: http://www.destatis.de

     
  • Agenda Energiewende 2030

    Die zweite Phase der Transformation des Energiesystems - Große Veränderungen für Verkehr und Wärmeversorgung

    Agora Energiewende hat heute konkrete Ziele und Strategien für die zweite Phase der Energiewende veröffentlicht. Unter dem Titel „Energiewende 2030 – The Big Picture" beschreibt der Think Tank, wie Deutschland sein Klimaschutzziel für 2030 (Minderung der Treibhausgase um 55 Prozent gegenüber 1990) erreicht – und gleichzeitig die ääVersorgungssicherheit mit Energie gewahrt wird und Energie sowohl für Verbraucher als auch die Industrie bezahlbar bleibt. Dabei werden erstmals konkrete energiepolitische Zielvorgaben für Bezahlbarkeit, ääVersorgungssicherheit, Erneuerbare Energien und Effizienz für alle drei Energiesektoren – Strom, Wärme, Verkehr – für 2030 vorgeschlagen. Die Studie steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. - Quelle: www.agora-energiewende.de

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Weiteres Schreiben an den Kreis

In einem weiteren Schreiben an die Kreisverwaltung fragt die Wählergemeinschaft nach dem Denkmalschutz des Creiler Plates. Im Rahmen des Denkmalschutzes des Marler Rathauses sind auch Teile des Creiler Platz als schützenswert eingestuft worden. Die WG fragt nun nach, inwieweit die geplante Befahrbarkeit des Creiler Platzes gegen die Denkmalschutzbestimmungen verstoßen könnte.

WG fragt nach beim Kreis

Die Wählergemeinschaft Die Grünen hat sich mit dem Umweltamt des Kreises in Verbindung gesetzt, und hat nach dem Alleeschutz im Fall der Öffnung der Josefa-Lazuga-Straße nachgefragt. Laut Verwaltung sind "geringe Eingriffe in den Baumbestand" erforderlich, um die Straße für den Autoverkehr zu öffnen. Die Wählergemeinschaft hatte als einzige Fraktion diese Öffnung kritisiert, und hofft auf Bedenken von Seiten der Kreisverwaltung.

Insektensterben in Deutschland

Das Bundesumweltministerium warnt vor einem fortschreibenden Insektensterben in Deutschland. Seit 1982 habe sich an einigen Standorten die Biomasse an Insekten um 80 % verringert. Die Hauptursache liegt in der Intensivierung der Landwirtschaft. Lesen Sie den ganzen Artikel unter :

https://www.freenet.de/nachrichten/vermischtes/hendricks-warnt-vor-verheerendem-insektensterben-in-deutschland_6190220_4702934.html

Bäume erhalten größere Wertschätzung

Eine größere Wertschätzung erhalten zukünftig Bäume im Recklinghäuser Stadtgebiet. Ab dem 1. Oktober gibt es dort eine Baumkoordinatorin, die dafür sorgen soll, dass Bäume über ihre bisherige städtische Statistenrolle hinauswachsen. Bürgermeister Tesche sagt, dass der Umgang mit Bäumen verantwortungsbewusstwer werden soll, bei allen Maßnahmen, bei denen Bäume betroffen sind, wird die neue Mitarbeiterin von Anfang an mitreden und beraten. Auch wenn man sicherlich abwarten muss, wie groß ihr Einfluss sein wird, ist die Stadt Marl von solchen Maßnahmen meilenweit entfernt. Hier wird kein Weg für Bäume gefunden, sondern Bäume stehen immer mehr im Weg.

Wählergemeinschaft gegen Abschiebungen aus Schulen

In einem Antrag an den Rat fordert die WG Die Grünen die Verwaltung auf, verhandlungen mit den zuständigen Behörden zu führen, um Abschiebungen aus Marler Schulen zu verhindern. Im Mai wurden in Mülheim und Nürnberg Schüler in Schulen von der Polizei aufgesucht und mitgenommen, um Abschiebungen zu verhindern. Proteste der Schüler aber auch psychische Beeinträchtigungen der Mitschüler waren die Folge. Hier der Antrag der grünen Wählergemeinschaft :

Antrag :
Der Rat fordert die Verwaltung auf, mit der örtlichen Polizei und anderen zuständigen Behörden in Verhandlungen einzutreten mit dem Ziel, dass an Marler Schulen keine Polizeimaßnahmen zum Zwecke der Abschiebung von ausländischen Schülerinnen und Schülern stattfinden
Begründung:
An mehreren Schulen in Deutschland fanden im Mai 2017 Polizeimaßnahmen statt, bei denen ausländische Schülerinnen und Schüler aus dem Unterricht geholt wurden, um abgeschoben zu werden. Dies hat in vielen Fällen zur Verstörung von Schülerinnen und Schülern, in einzelnen Fällen zu Solidarisierungsaktionen geführt, die mit polizeilichen Zwangsmaßnahmen aufgelöst wurden. Hiermit sind sowohl die Schülerinnen und Schü-ler als auch die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer mental überfordert. Deshalb sollten entsprechende Zwangsmaßnahmen an Schulen unterbleiben. Der Rat der Stadt Marl lehnt Abschiebungen aus Schulen als unverhältnismäßige Maßnahme ab und wirkt auf die zuständigen Behörden ein, keine Abschiebungen aus Marler Schulen vorzunehmen.